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11. Teil der Serie „Geimpfte für Ungeimpfte“: Jüdischer Autor Chaim Noll aus Israel

Der deutschjüdische Schriftsteller Chaim Noll (einst verfolgter Bürgerrechtler in der „DDR“), der mit seiner Familie seit vielen Jahren in der Wüste Negev in Israel lebt, ist selber „geboostert“.

Der auch in Deutschland weithin bekannte Buchautor und Publizist (siehe Foto) setzt sich aber entschieden gegen jede Benachteilung von nichtgeimpften Bürgern ein – siehe hier sein Plädoyer für Freiheit, Selbstbestimmung und Respekt vor den Grundrechten:

Ich habe mich gegen Corona impfen lassen, dreimal, aus freier Entscheidung. Weil ich erstens hoffte, es würde mich gegen eine Infektion schützen oder wenigstens ihre Wirkung abschwächen, zweitens eine soziale Handlung darin sah, drittens weil es hier in Israel so einfach war, schnell und schmerzlos, und bei mir keine unerfreulichen Nebenwirkungen hatte.

Meine Frau ist bis heute ungeimpft  – gleichfalls aus Überzeugung. Durch sie kenne ich die wesentlichen Argumente der „Impfgegner“ aus nächster Nähe – überzeugt haben sie mich nicht, doch ich halte sie  –  wie jede andere Meinung –  für bedenkenswert.

Obwohl ich mich habe impfen lassen, bin ich entschieden gegen jeden Zwang, diesen Schritt anderen aufzunötigen.

Zum einen bedeutet eine solche Nötigung durch den Staat, den Arbeitgeber oder wen auch immer einen Eingriff in die persönliche Entscheidungsfreiheit, die in einer freien, demokratischen Gesellschaft jedem Menschen zugestanden werden muss.

Dass sich der Staat, eine Partei, eine selbsternannte Elite, Vorgesetzte oder wer auch immer für besser informiert, klüger, wissenschaftlicher halten als die übrige Bevölkerung und daher für berechtigt, aus diesem Besserwissen heraus die Unklugen, Falschdenker und Verweigerer zu zwingen, das vermeintlich Klügere zu tun, ist ein Merkmal totalitärer Gesellschaften  – oder totalitär angehauchter Parteien in Demokratien, etwa der neuerdings in Deutschland regierenden.

Impfen bedeutet das Eindringen eines Instruments in den Körper eines Menschen zum Zweck einer Injektion fremder Stoffe – ein Vorgang, der nur mit Einwilligung des oder der Betroffenen vorgenommen werden darf. Die Hoheit über ihren Körper liegt in einer freien Gesellschaft ausschließlich bei den Individuen, nicht bei irgendeiner übergeordneten Instanz.

Wir erkennen den Körper eines oder einer Anderen als unantastbar an, solange uns nicht deutliche Zeichen der Zustimmung gegeben werden, die eine Berührung oder ein Eindringen legitimieren. Bei sexuellen Handlungen unterscheiden wir scharf zwischen Einvernehmlichkeit und –  wo diese nicht vorliegt – Vergewaltigung.

In diesem Sinne gleicht eine zwangsweise vorgenommene Injektion von Fremdsubstanzen in den Körper eines Menschen einer Vergewaltigung – und der von einigen Politikern, Wissenschaftlern und Medienleuten ergehende Aufruf zu einer Impfpflicht oder Zwangsimpfung dem Aufruf zur Vergewaltigung.

Die FORTSETZUNG dieses Beitrags von Chaim Noll finden Sie hier: https://www.achgut.com/artikel/versuchte_vergewaltigung

Wir danken dem Autor, den wir seit vielen Jahren persönlich kennen und schätzen, für seine freundliche Abdruckserlaubnis.

Foto: Felizitas Küble – Plakat: AfD

Kommentare

3 Antworten

  1. Diese Coronakasperei geht mir langsam auf den Senkel. Wir werden jetzt mit Inzidenzen von 700 in Panik getrieben. Das kann doch nur zweierlei heißen:
    Entweder haben sie uns bei Inzidenzen von 70 vergackeiert oder es wird heute jeder Schnupfen als Corona gewertet.

    PS:
    Mein Arm gehört mir. Die Spritze bleibt weg. Auch wenn die Bundesregierung für jeden sechs bis sieben Stück bestellt hat (insgesamt 554.000.000).

  2. Ich kann Herrn Noll nur zustimmen.
    Jeder Mensch soll das Recht haben, sich frei zu entscheiden, ob er gegen Corona eine Impfung möchte. Und vor allen mit dem Hintergrund, dass es nicht bei 2 Injektionen bleibt und es quasi unerprobte Impfstoffe sind.

    Die Politik hat auf ganzer Linie in Deutschland versagt. Wir werden uns in den kommenden 4 Jahren jedoch mit diesen abgehobenen Herren, die nun alles noch schlimmer machen, abfinden müssen.
    Deutschland hat ja den Haufen von SPD GRÜNE FDP gewählt.

  3. Wie frei war die Entscheidung von Chaim Noll wirklich? Hat nicht das mediale Trommelfeuer über den angeblichen Killervirus jeden Geimpften beeinflusst? In der Diskussion um einen wie immer gearteten Impfzwang sind die Geimpften der größte Trumpf der Befürworter. „Seht mal, dort ist doch Chaim Noll: Der hat das auch aus solidarischen Motiven machen lassen und weil er keinerlei Nebewirkungen hatte.“ Ob die „Impfstoffe“ die Wirkung einer Infektion beeinflussen, ist noch vollkommen offen. Momentan sieht es so aus, dass sie die Lage eher verschlimmbessern.
    Was kümmert es jetzt die Befürworter, dass Herr Noll selber gegen einen Impfzwang ist?
    Vor der Impfung kam gezielt der (un)moralische Zeigefinger. Seht mal, eure Grosseltern werden sterben, wenn ihr sie besucht. Seht mal, es ist ein Akt der Nächstenliebe, sich impfen zu lassen. Wir müssen euch alle wegsperren, weil ihr sonst auf den Intensivstationen ersticken werdet.
    Jeder, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt, wusste schon 2020, dass die Sache zum Himmel stinkt. Ich will Herr Noll nicht diesen Verstand absprechen und kann daher nur für mich sprechen: Ich werde mich niemals an einem Genexperiment beteiligen, weder freiwillig noch gezwungen.

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