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Von Dr. Hansjürgen Bals

Die „Stiftung Warentest“ hat kürzlich untersuchen lassen, wofür die Menschen spenden: Am liebsten für Tiere und am zweitliebsten für Kinder in Not. Dieser Einstellung entspricht die Anzahl der Haustiere in deutschen Haushalten und die Geburtenrate  –  aber das nur nebenbei.

Zu den Organisationen, die von solchen Spenden leben, gehören die „Ärzte ohne Grenzen“, von denen auch die „Stiftung Warentest“ nur Gutes zu berichten weiß.

Trotzdem war ich irritiert, als ich kürzlich von einer katholischen Bildungseinrichtung in Berlin die Einladung zu einem Vortrag über das Wirken der „Ärzte ohne Grenzen“ im Sudan erhielt. Schon der Ausdruck „ohne Grenzen“ lässt nichts Gutes erwarten. Entgrenzung steht für den linken Globalismus oder Universalismus und damit für den Abschied von unserer (christlich geprägten) Staatlichkeit mit ihrem funktionierenden Gesellschaft- und Sozialsystem.

Ganz im Sinne dieser Grenzenlosigkeit unterstützen die „Ärzte ohne Grenzen“ aktiv die illegale Immigration, insbesondere durch ihre „Seenotrettungen“ auf dem Mittelmeer. Auf ihrer Internetseite beschreiben sie unverblümt, wie sie versuchen, die restriktivere Einwanderungspolitik der italienischen Behörden zu konterkarieren. (Siehe https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/unsere-arbeit/themen-im-fokus/flucht-und-migration/seenotrettung)

Ebenso kritisch zu sehen ist die Abtreibungspolitik der „Ärzte ohne Grenzen“:

Sie bieten „Menschen (!) in ländlichen Gebieten oder Menschen in Krisen- oder Konfliktregionen … sowohl medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche als auch Abbrüche durch sogenannte Absaugungen (Vakuumaspiration/Saugkürettage) an.“

Die Organisation brüstet sich auf ihrer Internetseite:
2024 haben wir 63.200 Patient*innen (!) einen sicheren Schwangerschaftsabbruch ermöglicht.“ (Siehe https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/unsere-arbeit/themen-im-fokus/sexuelle-und-reproduktive-gesundheit/sichere-schwangerschaftsabbrueche).

Der Vortrag, von dem eingangs die Rede war, wurde übrigens kurzfristig abgesagt. Vielleicht überlegt es sich der ein oder andere auch, ob er in Zukunft noch für die „Ärzte ohne Grenzen“ spendet.

HINWEIS unserer Redaktion:
Die Jüdische Allgemeine beschwert sich  massiv über „Ärzte ohne Grenzen“ wegen fanatischer Anti-Israel-Agitation: https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/aerzte-mit-grenzen/

Kommentare

29 Kommentare

  1. Diese Welt ist schon ziemlich verückt. Da kommen Ärzte aus
    fernen Ländern zu uns, während die Ärzte aus Europa und Amerika
    nach Afrika und anderswohin gehen.

    An meinem Ort gibt es vier Kliniken, die Ärzte sind überwiegend Aus-
    länder. Und damit meine ich keine Ärzte aus England oder den
    Niederlanden oder so, nein, diese Ärzte kommen aus Afrika und aus
    sämtlichen islamischen Ländern dieser Welt.
    Es ist total verrückt. Davon abgesehen, bin ich für Grenzen.

  2. Man sollte im Vorfeld immer Detailinformationen einholen – mir wurde mit einer Postwurfsendung ein Infoblatt der Kinderpatenschaftsorganisation „PLAN“ zugesandt. Mein anfängliches Interesse ist völlig vergangen, nachdem im Kleingedruckten im Internet Verweise auf „Bildungs“programme hinsichtlich Empfängnisverhütung auftauchten. Besser, als wenn man die angestrebten Ziele verschweigen würde, so weiß man, dass man die Finger davon lässt. Das ist typisch europäische Hybris, Menschen in ärmeren Ländern die große Anzahl der Familienmitglieder als Problem darzustellen. Man soll die Armut beseitigen, nicht die Kinder. Das erste Kind wird z.B. durch eine Patenschaft unterstützt, das zweite – oder dessen Kinder – sollen dann verhindert werden? Was ist das denn für ein Durcheinander in der Logik? Auch ärmere Länder haben ein Recht auf viele Einwohner. Ist denn nicht auch in Deutschland für einzelne Städte und Gemeinden ein Anwachsen der Einwohnerzahl, die Ansiedlung weiterer Bürger immer etwas Erstrebenswertes? Habe in diesem Zusammenhang noch nie etwas Gegenteiliges gehört, man ist meistens stolz darauf, wenn eine Kommune wächst. Diese Einstellung könnte von den einzelnen Familien ruhig öfter übernommen werden.

  3. Mein Entsetzen kennt auch keine Grenzen und geahnt hatte ich schon, dass kommerziell geprägte Ärzte ohne Grenzen, die vielleicht hier nach altem Standard einen Abschluss bekommen hätten, was heute anderen hinter her geworfen wird, ohne Ahnung vom Fach, dort praktiziert wird.
    „Ärzte ohne Grenzen“ sind wahrscheinlich Teil einer Migrationsindustrie. Gestern sah ich Wilsberg, etwas, was wir gerne verdrängen, dass es auch schon früher illegale Schlepperbanden gab, die Mädchen aus Osteuropa das Blaue vom Himmel versprachen im besten reichen Land aller Zeiten, nach Landesbischof Bedford Strohm, um sie zu demütigen und zur Prostitution zu zwingen.
    Das gehört auch in das Gesamtbild des Skandals, wo getarnte NGO und Strippenzieher nach Ziel von GRÜNEN D. zum globalen Freiluftpuff machen wollen, aber da sie Deutsche hassen, die Rollen vertauschen, so dass deutsche Mütter und Kinder als Freiwild für andere geopfert werden.
    Einer von denen sagte es sogar offen: „Wir wollen deutsche Inges in den Puff“ schon vor 2015. Der extra eingeflogene Bahnschubser aus Hamburg hatte vorher im Puff randaliert.
    Ich habe große Achtung vor dem Deutschen Albert Schweizer, der nach Lambarene vor Ort ging, um zu helfen, aber auch dieser warnte, dass fremde Kulturen nicht mit unserer Kultur vereinbar sind, er half vor Ort und bediente sich nicht als gewissenloser Schleuser. Prostitution ist ein Mega-Geschäft voller Menschenverachtung für die politischen und andere Zuhälter. Der Epstein-Skandal und die Gender-Mafia lassen grüßen.

  4. Jetzt bin ich wirklich etwas entsetzt! Die „Ärzte ohne Grenzen“ haben doch so einen guten Ruf, sind weltweit zur Stelle bei bzw. nach Katastrophen. Wie oft habe ich gelesen, dass die „Ärzte ohne Grenzen“ anpacken, wo irgend notwendig…..
    Wer weiß wie viele (auch) deutsche Ärzte sind weitgehend unbürokratisch schnell zur Stelle, wenn es „brennt“! Fegt man mit solch einem Artikel nicht alles „Gute“ vom Tisch? Bin ENTSETZT. Macht doch nicht alles kaputt!

    1. Ja, entsetzt zu sein, ist eine verständliche und nachvollziehbare Reaktion.
      Aber was schlagen Sie vor? Solche Tatsachen zu verschweigen, damit das auch vorhandene Gute in reinem Licht erscheint?
      Selbst wenn es schmerzt: Wir müssen uns den Realitäten stellen, sonst leben wir in einer Blase und beschränken unser Urteilsvermögen. Genau das passiert, wenn wir Ideologien aufsitzen.
      Vielleicht entstehen ja neue Hilfsorganisationen von Ärzten, die sich wirklich umfänglich dem Erhalt des Lebens verschreiben.

      1. Wer war denn zur Stelle z.B. bei dem großen Erdbeben in der Türkei, wo Erdogan nur hilflos, Tage später, vor Ort aufkreuzte? Er hat für solche Katastrophen gar nicht die Leute, Fahrzeuge etc. Aber die „Ärzte ohne Grenzen“, die waren schnell da. Oder nehmen wir das Beispiel „Haiti“, die Riesenkatastrophe dort, Auswirkungen bis heute. Das sind Länder, die diesen Katastrophen hilflos gegenüberstehen, gäbe es nicht Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“. Ich könnte mit Beispielen fortfahren. Überall, wo plötzlich Katastrophen sind, sind die „Ärzte ohne Grenzen“ da. Wir sollten dankbar sein, dass es die „Ärzte ohne Grenzen“ gibt !!!

        1. Guten Tag,
          es gibt auch noch andere Hilfswerke wie das THW oder Caritas International sowie CSI bzw. die evang. „Hilfe für Brüder“ (heißt inzwischen anders, aber egal).
          Bei der Gaza-Hilfe machen die Ärzte ohne Grenzen gerade mal 1% aus – und garnieren das geringe Engagement auch noch mit typisch linkem Antizionismus:
          Die Jüdische Allgemeine beschwert sich  massiv über „Ärzte ohne Grenzen“ wegen fanatischer Anti-Israel-Agitation: https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/aerzte-mit-grenzen/
          Die Massenabtreibung dürfte aber wohl schon Grund genug sein, diese Organisation äußerst kritisch zu beurteilen.
          Als ob es bei diesen Leichenbergen noch groß etwas zu diskutieren gäbe?!
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

          1. Sie nennen THW, Caritas International, CSI… Hier geht es um ÄRZTE, Frau Küble, nicht um Technisches Hilfswerk oder sonstwas. Ärzte! Mediziner! Aber sei`s drum… Dann unterstützt die eben NICHT mehr, aber dann STERBEN noch viel mehr in diesen Krisenregionen….Dann kommen die, die noch gerettet werden können, eben nicht durch… Ob der Wahrheitsgehalt des Artikels sorgfältig auf Richtigkeit geprüft wurde? Ich will aber jetzt hier keine Riesen-Diskussion in dieser Sache…..Ist hierzu jetzt meine letzte Äußerung.

          2. Guten Tag,
            der Wahrheitsgehalt des Artikels von Dr. Bals ist durch Links belegt, die Sie nachprüfen können.
            Natürlich können die „Ärzte ohne Grenzen“ weiter in Krisenregionen helfen, schließlich gibt es genügend Spender, denen die Abtreibungs-Causa egal ist oder die nichts davon wissen.
            Freundlichen Gruß
            Felizitas Küble

          3. Liebe Frau Felizitas Küble. Vielen Dank für Ihre Zusammenfassung. Das bestätigt mein Wissen zu diesem Thema.

          4. Hat doch mit lebensnotwendiger medizinischer Sofort- bzw. Akuthilfe vor Ort gar nix zu tun….Sind 2 Paar Schuhe… Sehen Sie die nicht?
            Warum nicht??

          5. Guten Tag,
            Sie schrieben doch von Ihrer „letzten Äußerung“ zu diesem Thema, jetzt kommt eine weitere mit Wiederholungen.
            Ich hatte bereits mehrfach reagiert.
            Zudem gibt es weltweit zahllose katholische Ordensgemeinschaften mit Krankenhäusern, Missionsärzten usw. – ganz ohne Abtreibungen.
            Als ob nur die „Ärzte ohne Grenzen“, die sich mit Massenabtreibungen brüsten, zur medizinischen Soforthilfe imstande seien.
            Freundlichen Gruß
            Felizitas Küble

    2. Du musst unterscheiden zwischen wirklichen Ärzten ohne Grenzen vor Ort wie Albert Schweizer oder von politisch gekauften Ärzten für eine politische Agenda.

    1. Ihr anti-CDU Komplex mit Anschuldigungen ohne den geringsten Nachweis wirkt auf informierte Leser dümmlich und allzu sehr auf AfD getrimmt. Wirkt kontra-produktiv, wie die nächsten Wahlen in Baden-Württemberg zeigen werden. Schwaben und Badenser lassen sich nicht so leicht verdummen.

        1. Danke Frau Küble. In deutschen NGOs und auf der breiten EU-Ebene haben CDU und CSU ihre Milliarden im Spiel. Ähnlich wie in der Personalpolitik des ZDF — und genau wie dort kommt die Wahrheit ans Licht. Vertuschen lässt sich nichts mehr.

      1. Sehr geehrter Herr Machinek. ich gehe davon aus, daß Sie der Verfasser von >Gott und die Welt der Quanten< sind. Ein sehr gutes, aufs Wesentliche konzentriertes Buch, das ich nur empfehlen kann. Meine Weltsicht beginnt jetzt fünf Tage vor Adam und Eva.
        Als nüchterner, christlich-abendländischer Konservativer war ich (heute 83) bis 2015 ein ewiger CSU-Wähler. Die Fürstin Gloria ist wie ich der Überzeugung, daß die AFD die katholischste aller Parteien ist. Als Kardinal Meisner der CDU empfahl, das C abzulegen, war ich momentan irritiert, aber ich muß ihm Recht geben. Eine C-Partei, die es ablehnt, konservativ zu sein, ist keinen Schuß Pulver mehr wert. Sie ist auf dem selben Weg wie die Demokratia Christiana, die 1995 einging..
        Von der Landtagswahl in Bayern: AFD + CSU + Freie Wähler =
        In Augsburg 50 %, in Aichach 60 %, auf dem Land über 70 %.
        Nix für ungut.

        1. Guten Tag,
          das sind die Bewohner von Baden (dem westlichen Teilgebiet von Baden-Württemberg) – umgangssprachlich ausgedrückt.
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

    2. Tja, Klaus Peter Löwe, glaube weniger CDU als Grüne D-Hasser, die sich zum Mantra bekannt haben, aus D. den größten Freiluftpuff zu machen, sie sind die Hauptakteure beim Menschenhandel und leider einige klerikalen Hauptverdiener auch. Wie sagte damals ein EKD-Pfarrer Wagner aus Bayern, unsere Neubürger sollen im Puff kostenlos ihre Wünsche erfüllt bekommen, Parteibuch von dem weiß ich nicht, da kriegt das Ganze ein Geschmäckle, wo selbst Zwangsprostituierte weiter als Menschen gedemütigt werden als Sex-Sklavinnen.

  5. Danke für die Informationen !

    Voll gegendert – nach dem Motto: auch Männer werden schwanger ?

    Sie bieten „Menschen (!) ..Schwangerschaftsabbrüche an“
    „2024 haben wir 63.200 Patient*innen (!) einen sicheren Schwangerschaftsabbruch ermöglicht.“

  6. Der Verein war in der DDR – geschmeichelt ausgedrückt – von Kommunisten unterwandert. Als dieser Verein Mitte der 80iger Jahre sich gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in der BRD positionierte, sagte Schwiegervater über eine in dem Verein aktive und ihm bestens bekannte Kreisärztin: Der könnte man unwidersprochen eine SS20 in den Garten stellen.

    1. Nun, darüber weiß ich nichts, aber über den DDR-Kinderhandel, wo viele Eltern um ihre Babys betrogen wurden, die für tot erklärt wurden. Die Liste derer, die ihre Angehörigen suchen, ist lang, das sollte Julia Leischick mal aufgreifen. Als Kinderheime getarnt, fällt das nicht auf. Vor kurzem erkannte ich vielleicht jemanden, der sucht, die Antwort liegt näher, als dieser jemand denkt. Da war auch eine Daniela aus Dortmund, die in Mitteldeutschland nach Verwandten suchte.

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