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Zum internationalen „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember prangert der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jürgen Braun, die Schieflage in der deutschen Menschenrechtspolitik an:

Die für jede Demokratie entscheidende Meinungsfreiheit ist seit 1949 in der Bundesrepublik noch nie so gefährdet gewesen wie heute. Die massive Unterdrückung und Kriminalisierung abweichender Ansichten begann während der zahlreiche Grundrechte verletzenden Corona-Maßnahmen. Hausdurchsuchungen und willkürliche Strafen gegen friedliche Kritiker waren jahrzehntelang undenkbar.

Die AfD-Fraktion fordert: Die Verantwortlichen für diese Grundrechtsverletzungen in Politik, Justiz und Behörden dürfen nicht länger straflos bleiben.

Beim allgemeinen Jubel über das Ende der Assad-Diktatur in Syrien droht das Schicksal der dortigen Christen vergessen zu werden. Die meisten syrischen Christen konnten ihren Glauben unter dem Assad-Regime vergleichsweise frei ausüben.

Viele Urstätten des Christentums liegen in Syrien. Islamistische Regime sind weltweit durch brutale Christenverfolgung gekennzeichnet.

Die AfD-Fraktion fordert die Bundesregierung auf, bei allen internationalen Syrien-Kontakten die Religionsfreiheit der Christen und die Sicherheit ihrer Gottesdienste einzufordern.

 

Kommentare

11 Kommentare

  1. Im Oktober war die Heiligsprechung der Märtyrer von Damaskus. Habe ein Gebet gefunden, tippe es einfach mal ab:
    Heiliger Engelbert Kolland! Du hast fünf Jahre in der Stadt Damaskus als Seelsorger gewirkt und mit den Menschen verschiedener Konfessionen und Religionen, die dich als „Vater Engel“ verehrten, zusammengelebt. Du hast den Menschen mit großer Liebe gedient und dein Leben für den Glauben eingesetzt und hingegeben. Wir bitten für das Land Syrien, dass zu deiner zweiten Heimat geworden ist, und für alle Menschen, die dort leben:
    Erwirke beim Herrn, dass aller Hass zwischen verfeindeten Gruppen getilgt und in Liebe verwandelt werde; gib, dass sich alle Mächte, die Gewalt und Feindschaft in Syrien schüren, zurückziehen; ermutige in dem Land viele Menschen, nach deinem Vorbild mit ganzer Hingabe ein friedliches Miteinander zu suchen; erbitte den Menschen Stärkung, damit sie im Geist der Versöhnung, des Dialogs und des friedlichen Miteinanders zusammen leben können, und der Herr dem Land und den darin lebenden Menschen den ersehnten Frieden schenke. Amen!

  2. Genialer Masterplan. Man schafft Chaos indem man in einigen Ländern Krieg vom Zaun bricht. Die anderen oder sagen wir, bestimmte, Länder erledigt man dadurch, dass man ihnen die Flüchtlinge schickt, die sie mit „christlicher Nächsten- und Friedensliebe“ selbstverständlich in beliebigem Maß gefälligst aufzunehmen haben, ohne dass sie sich wehren dürfen. Wer nimmt sich das Recht, von anderen zu fordern, dass sie sich selbst vernichten? Besonders schlimm ist, dass viele denken sie seien „nächstenlieb“, wenn sie sich moralisch erpressen lassen. Vernünftige Lösungen „für alle“ zu finden scheint überhaupt nicht gewollt zu sein. Vielmehr scheint man die Pervertierung der „echten“ Nächstenliebe anzuzielen, denn die, christlich (und nicht humanitaristisch) verstanden, vernachlässigt zum Beispiel nicht das rechte Maß, schädigt sich nicht selbst und fördert nicht Mißbrauch und Chaos, in welchem Interesse auch immer. Jeder weiß das instinktiv. Jeder kann die Wahrheit erkennen, nicht nur wenn er sich ernsthaft und „guten Willens“ mit der Bibel und der Tradition auseinandersetzt.

    Das ganze Christentum, auch und besonders das katholische, stellt sich als große Schmierenkomödie dar und hat sich spätestens schon unter Paul VI. zum Handlanger von Institutionen machen lassen, die nichts anderes wollen als traditionelle Gemeinschaften auszuhöhlen und durch Verdrehung von Kernaussagen und Strukturen mit professionellem, an kriminelle Energie erinnerndem Geschick für sich nutzbar zu machen. Die durchtriebene Menschenfeindlichkeit, die daraus spricht, scheint niemandem aufzufallen. Fast alle Politiker, auch ältere, machen das mit, als hätten sie das Selbstzerstörungsprogramm mit der Muttermilch aufgesogen. Hypnose? Verblendung? Drogen?

    1. Für das als von Ihnen als „Schmierenkomödie“ bezeichnete geben auch heute noch Menschen ihr Gut und Blut dahin.
      Eine „Schmierenkomödie“ allein ist das nicht wert, oder?

      1. Nein sowas, das hätte ich gar nicht gedacht, dass auch heute noch Christen ihr Leben lassen, ist ja auch ganz unbekannt. Wie schön, dass Sie darauf aufmerksam machen. War offenbar dringend nötig. Wer eine Aussage nicht begreifen will oder kann, dem ist nicht zu helfen.

          1. Das war vielleicht etwas mißverständlich. Natürlich meinte ich mit „ganz“ die tonangebende Mehrheit. Ich gehöre ja selbst zum Christentum.

  3. Das sollte auch bei unserer Migrationspolitik beachtet werden.
    Christen, die aus Syrien geflohen waren oder jetzt fliehen, dürfen nicht zurückgeschickt werden. Für Christen ist Syrien jetzt noch viel weniger ein sicheres Land als vor dem Sturz Assads.

  4. So einen Beitrag wie von Jürgen Braun habe ich in den letzten 25 Jahren noch nicht einmal von der CDU gehört oder gelesen.
    Ich habe Herrn Merz gebeten, das Wort „Christliche“ aus dem Parteinamen zu streichen.

  5. Aufklärung und Frieden. Das sollten die Forderungen nicht nur der AfD, sondern auch diejenigen aller Christen sein.

    Wir müssen das postfaktische Zeitalter verlassen und uns wieder um die Wahrheit bemühen.

    https://tkp.at/2022/01/19/das-ende-der-demokratie-in-oesterreich-wo-war-die-verfassung/

    https://www.youtube.com/watch?v=nP0x67BBXn0
    Deutschland macht Angst. Das Ende der Demokratie, Philip Hopf und Urike Guérot.

    Hundertmillionen von Menschen sind um Aufklärung und Frieden bemüht. Allein die Epoch Times lesen mehr als 100 Millionen Menschen, nach Angaben des Mediums.

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