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AfD gegen Vorstoß der Ampelregierung zur Freigabe der Abtreibung

Die Ampel-Regierung plant eine weitreichende Legalisierung von Abtreibungen. Dies soll sich aus dem Abschlussbericht einer von ihr eingesetzten „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ ableiten lassen, der in der kommenden Woche veröffentlicht wird.
Dazu erklärt die familienpolitische Obfrau der AfD-Bundestagsfraktion, Mariana Harder-Kühnel:

„Die von der Ampel vorgesehene Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen innerhalb der ersten zwölf Wochen ließe die bislang notwendige Beratungspflicht in diesem Zeitraum vollständig entfallen. Dies würde eine Missachtung der grundgesetzlich geschützten Menschenwürde des ungeborenen Lebens und der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur staatlichen Schutzpflicht darstellen.

Dieses hat mehrfach klargestellt, dass es sich bei Schwangerschaftsabbrüchen ausnahmslos um die Tötung menschlichen Lebens handelt, und deshalb ein kompletter Verzicht auf geburtenbejahende Beratungen und strafrechtliche Sanktionen nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar wäre. Auch enthalte das Grundgesetz keine ‚vom Ablauf bestimmter Fristen abhängige, dem Entwicklungsprozess der Schwangerschaft folgende Abstufungen des Lebensrechts und seines Schutzes‘.

Daher müssten Abtreibungen grundsätzlich für die gesamte Dauer der Schwangerschaft als Unrecht angesehen und weiterhin rechtlich verboten werden. Eine andere Betrachtungsweise hätte die absolute Schutzlosigkeit von ungeborenem Leben innerhalb einer gewissen Schwangerschaftsphase zur Folge und wäre somit verfassungswidrig.

Die Tötung von ungeborenem Leben darf jedoch in unserer Gesellschaft weder verharmlost noch schrittweise normalisiert werden. Die AfD-Fraktion hält insofern an der sinnvollen Kompromisslösung des Bundesverfassungsgerichts fest und verneint ebenso ein dem Schutz des ungeborenen Lebens höhergestelltes Abtreibungsrecht der Frau.“

 

Kommentare

16 Antworten

  1. Zum Kampf für das Leben gehört natürlich auch der Kampf gegen Kriegstreiberei und die lückenlose Aufklärung über die Hintergründe der jetzigen Eskalation.

    „Unsere Kinder kriegt ihr nicht.“
    Ergreifende Rede von Gesa Schöning auf der Friedensdemo am 10.3.24 in Berlin.
    https://www.youtube.com/watch?v=1DRzBYCNlQw

    US-Oberst entblößt Kriegstreiber
    https://www.youtube.com/watch?v=X0y2HRpJW98

    Dr. Weidel rechnet mit Kriegstreibern ab:
    https://rumble.com/v4ki0ho-alice-weidel-fordert-verhandlungen-und-rechnet-mit-den-kriegstreibern-ab.html

    https://tkp.at/2022/05/19/kriegstreiberei-und-sprache/#awb-oc__25782

    https://tkp.at/2023/02/20/muenchner-sicherheitskonferenz-kriegstreiberei-und-der-widerstand-dagegen/

    Deutschlands Kriegstreiber: Kriegsverweigerer und Frauen –
    Weltwoche Daily, 6.2.23

    https://www.youtube.com/watch?v=FGggif88FU0
    Die Grünen sind die schlimmste Kriegstreiber-Partei, Oskar Lafontaine

    https://weltwoche.de/daily/hoellenritt-nach-moskau-die-ampel-parteien-plus-cdu-in-taurus-fieber-gruene-schotophrenie-friedliche-atomkraft-nein-danke-atombomben-ja-bitte-butchers-crossing-grossartiger-wildwest-r/

    https://www.youtube.com/watch?v=yv8cBwkhxXc
    Die 7 Mythen des Ukraine-Kriegs: Widerlegt!

  2. Vielleicht muss zu der verschärften Situation gesehen werden, dass vor 30 Jahren, als Karin Struck ihr Buch „Ich sehe mein Kind im Traum“ schrieb, Fachleute geschätzt hatten, dass jeder zweite Deutsche direkt oder indirekt (als Mitwisser) von Abtreibung betroffen sei, dass heute aber dieser Anteil höher liegen dürfte, und der Anteil der „in der Entscheidung Gelähmten“ mit.

    NB: Es beeindruckt, wiewohl Karin Struck vor schon bald zwanzig Jahren gestorben ist, welche Wandlung diese Frau durchgemacht hat. (Siehe auch im Internet .)

    Persönlich: Habe Karin Struck 2005 beim Kongress „Freude am Glauben“ zu Regensburg erlebt. Hatte erwogen, sie anzusprechen, doch als sie vom Podium herunter ganz nahe an mir vorbei aus der Halle hinausgeleitet wurde und sah, wie es um sie stand, habe ich es dann nicht mehr gewagt; die Situation ist mir aber immer noch lebendig.

    1. Guten Tag,
      ich war mit Karin Struck persönlich befreundet und hatte einen jahrelangen Briefkontakt mit ihr. Wir haben sie auch persönlich unterstützt, z.B. bei einem Umzug. Auch beim Glaubenskongreß damals in Regensburg waren wir mit einem Infostand vertreten. Daher habe ich von ihrem Podiumsbeitrag nicht viel mitbekommen. Doch erlebte ich sie auch bei anderen Vorträgen früher schon, wo sie sich sehr klar pro life aussprach, deutlicher als z.B. der ebenfalls anwesende Bischof Spital von Trier, der eine schwache Figur abgab. Sie war damals in Regensburg beim Kongreß schon von ihrer Krebskrankheit gezeichnet. Sie ist ja wenige Jahre vor ihrem Tod konvertiert, also katholisch geworden.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

      1. Das für mich Bleibende mit Karin Struck ist einmal die unmittelbare Begegnung, da sie an mir vorbei geleitet wurde, das Eigentliche aber, dass sie mit ihrem getöteten Kind verbunden ist, mit ihm spricht, es nicht beiseite schiebt.

    1. Sehr geehrter Klaus Peter Löwe,
      der erste Satz Ihres Beitrags sollte unbedingt unter das Volk – gemeint hier die Wähler.

      Der das sagt, war 28 Jahre CDU-Mitglied mit Einsatz für diese Partei auf der kommunalen Ebene, trat früh wegen Merkels Larifari aus.

  3. Die Corona-Krise hat gezeigt, daß sich ein konsequenter Einsatz für die Ungeborenen auch auszahlt für sich selber: Diejenigen, die eine Gentherapie (fälschlich „Impfung“ genannt) abgelehnt haben aus Gründen der eingesetzten abgetriebenen Kinderzellen in Forschung und Entwicklung diverser mRNA-Stoffe, sind von Nebenwirkungen verschont geblieben (siehe Pamela Acker, M.Sc.: 12-seitiges Interview, gratis bei: 06201 20 46.) Wer sich auf Kosten Kleiner und Kleinster auslebt, wird selbst einem Größeren Rechenschaft ablegen müssen. Gnade ihnen- der Zeitpunkt naht und ist hoffentlich bald DA !

  4. Das müsste jedem KLERUS-Angehörigen vor seinem BREVIER als PFLICHTLEKTÜRE auferlegt werden.
    Vielleicht ginge diesen Anti-Hirten dann ein Licht auf, was Sie mit ihrer unsäglichen Bevormundung anrichten, für Christen die AfD zu verteufeln.
    Erleuchtung könnten sie wirklich sehr dringend brauchen !

    1. In Österreich ist nach §96 StGB Abtreibung verboten und strafbar.
      §97 regelt dann die leider weit gefassten Ausnahmen: Abtreibung nach ärztlicher Beratung innerhalb der ersten drei Monate oder bei Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Schwangeren oder bei Verdacht auf Behinderung des Kindes oder bei einer unmündigen Schwangeren auch noch danach. Ärztliche Beratung und Durchführung durch einen Arzt sind Voraussetzung. Auch in diesen Fällen ist die Abtreibung „nur“ straffrei, was nach dem Buchstaben des Gesetzes keine Erlaubnis ist oder gar ein „gesetzlich verbrieftes Recht auf Abtreibung“ darstellt, wie es einige Ministerinnen der ÖVP, die sich immer wieder auf ihre „christlichen Wurzeln“ beruft, fälschlicherweise behauptet haben.
      Inwieweit passt sich nun Deutschland an Österreich an?
      Es wird Zeit, den § 97 radikal abzuändern. Es reicht die Lebensgefahr der Mutter als Grund für Straffreiheit.

  5. Nun ja, dir AfD spricht sich weitgehend für den Status Quo aus.
    Einige Stimmen wollen die Beratungsstellen unter die Lupe nehmen und ob überhaupt eine lebensbejahende Beratung stattfindet. Z. B. Pro familia.
    So las ich es in einem Aktionsplan der AfD. Das ist dringend erforderlich. Damals wollte Spahn das auch machen. Ist nie was draus geworden.

    Viele, vor allem die Basisleute in den Kommunen in der AfD sind ganz pro Life und gegen Abtreibung.

    Ich als aktive Lebensrechtlerin kann somit nur die AfD wählen.

    CDU will ja mit den Grünen koalieren und hat sich bislang alle Türen offen gelassen. Kein Wort zu Abtreibung im letzten Wahlprogramm.
    Da hoffte man schon, mit den Grünen zu koalieren.
    Jetzt ist die gute Frau Pantl auch ausgetreten. Sie war noch so eine Ikone des Lebensrechts.
    Laumann und Spahn , Zimiak, Linnemann so lala. Nicht Fleisch noch Fisch. Wenn es um das große Ganze, sprich koalieren mit Grün, werden diese einige Positionen aufgeben, da bin ich mir sicher.

    Mir gefallen aber auch viele andere Positionen in der AfD. Besonders die konsequente Rückführung von straffälligen Migranten in ihre Heimatländer.

  6. die AfD verteidigt wieder einmal den Schutz menschlichen Lebens. Und was sagen wir Katholiken dazu? Was sagen unsere Bischöfe?

  7. Danke. Aber ich widerspreche der Auffassung, dass das bisherige Recht eine „sinnvolle Kompromisslösung“ sei. Ein Kompromiss, dem jährlich 100.000 Menschen zum Opfer fallen, ist weder sinnvoll noch humanitär noch sonstwie zu rechtfertigen.

    1. Guten Tag,
      sehe ich genauso: Die AfD verteidigt leider den jetzigen gesetzlichen Status, der für Lebensrechtler unannehmbar ist.
      Trotzdem gibt es im Bundestag keine Partei, die hier besser denkt, die CDU schonmal gar nicht.
      Leider ist die Zahl der jährlichen Abtreibungen viel höher als 100.000 Tote, wie ich 2017 darlegte:
      https://christlichesforum.info/warum-die-jaehrlichen-abtreibungszahlen-von-vornherein-voellig-falsch-sind/
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

    2. Ebenfalls meine Zustimmung.

      Wann endlich werden die Beratungen und leichteren Möglichkeiten zu einer Adoption beraten???
      Dann wäre die Schwangere und das Ungeborene eigentlich viel besser geschützt. Die Frau müsste sich nur auf die Austragung des Kindes einlassen. Ist eigentlich die Konsequenz, wenn man mit einem Mann intim zusammenkommt. Jede Frau und jeder Mann muss sich klar machen, wenn ich A sage, kann B folgen (trotz Verhütung) und das entstandenen Kind hat ein Recht auf sein Leben.

      Deshalb ist es für die Menschen besser, in einem geschützten Raum – eben der Ehe – zusammen zu kommen.
      In Ehen gibt es kaum Abtreibungen.

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