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Agrarpolitik: Geplante Zwangsbrachen für Nahrungsmittelproduktion öffnen

Auf der gestrigen Sonder-Agrarministerkonferenz haben die Agrarminister von Bund und Ländern einige wichtige Änderungen des nationalen Strategieplans zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2023 beschlossen. Leider wurde die wichtige Entscheidung zur Aussetzung der Zwangsbrache von vier Prozent der Ackerflächen, so wie es auch die EU-Kommission empfiehlt, erneut vertagt.

Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka:

„Es freut uns, dass die Agrarminister unserer Forderung gefolgt sind und die Bauern ihre vier Prozent Zwangsbracheflächen ab nächstem Jahr nun doch nicht verunkrauten lassen müssen, sondern beispielsweise auch Blühstreifen darauf anlegen können.

Das ist ein wichtiger Teilerfolg für den Erhalt der Biodiversität.

Die wichtige Entscheidung, ob auf diesen Flächen auch Nahrungsmittel angebaut werden dürfen, wurde jedoch bedauerlicherweise erneut vertagt. Dabei benötigen die Bauern diese Entscheidungsfreiheit dringend, da wir in Deutschland angesichts der drohenden weltweiten Nahrungsmittelkrise und extrem steigender Lebensmittelpreise mehr Getreide produzieren sollten.

Wir begrüßen hingegen die Entscheidung der Agrarministerkonferenz, die beabsichtigte Mindestbodenbedeckung im Winter sowie den verpflichtenden Fruchtwechsel zu lockern. Auch das entspricht exakt den Forderungen unseres eigenen Antrags (20/2588), den wir bereits vor der Sommerpause im Deutschen Bundestag eingereicht haben.

Im Interesse der Bauern hätten wir uns dennoch gewünscht, die geplanten Änderungen wesentlich unbürokratischer zu gestalten.“

Kommentare

6 Antworten

  1. Hören Sie doch endlich auf von der EU 2005 erfundenen Ablasshandel über die Finanzwirtschaft zu rechtfertigen.
    Mutter Erde ist kein ungezogenes Kind, das der Mensch erziehen kann und wenn man sich wissenschaftlich ein wenig informiert, hat Mutter Erde sich immer wieder im Laufe von Millionen Jahren gewandelt. Dagegen sind die Sünden des Menschen ein Furz in Sachen Klima, aber der Raubbau an unserer Natur, durch eine hirnrissige Energiewende wird viele ernst zu nehmende Schäden hinterlassen.
    Natürlich brauchen wir eine Fördermittelpolitik, Umweltverträglichkeitsprüfungen, denn damit hätte man die Katastrophe im Ahrtal verhindern können und keine Ablasshandel der Gierigen.

    1. Ich habe selten so viel Unsinn gelesen.

      Erstens ist die Erde nicht meine Mutter. Zweitens geht es nicht um die Erziehung der Erde, sondern um messbare menschliche Einflussnahme auf das Klima. Diese zu verharmlosen ist schlicht Unsinn.

      Ein Raubbau an der Natur durch die Energiewende findet nicht statt. Jede Art von Energiegewinnung ist mit Beeinträchtigungen verbunden. Wir müssen das auswählen, was die mildesten Folgen hat. Das ist im Wesentlichen eine wissenschaftliche Frage, bei der sich auch immer wieder neue Einsichten ergeben können.

  2. Aufgrund der anhaltenden Dürre in Deutschland wird man darauf bald nichts mehr anbauen können. Diese Dürre hat ihren Grund im weltweiten menschengemachten Klimawandel, den die AfD leugnet. Herr Protschka vergaß, das zu erwähnen.

  3. Wer von den dümmsten Schwätzern in Brüssel und Berlin regiert wird, sollte nicht erwarten, dass die Ursachen für das Bienen-Sterben, die Übersiedelung und die Killerwindmühlen sowie Solarparks einen entscheidenden Anteil daran haben. Nutzbare Flächen für die Lebensmittelproduktion werden einfach mit dem Prestige Objekt erneuerbare Energien zugepflastert und sorgen für das Bienensterben mit!
    Brachflächen sind grober Unfug, wieder mal aus Brüssel, Wildstreifen sinnvoller.
    Damit Quacksalber von Ernährungswissenschaftlern uns beliebig den in der NWO vorgesehenen Einheitsfrass einhämmern können, die Grünen an der Pillenindustrie verdienen, denn Vegetarier und Veganer müssen diese zusätzlich schlucken, ist es Ziel dieser Öko Diktatur, unsere Essgewohnheiten ab zu trainieren, damit ein globaler Konzern die Kontrolle und Rationierungsmöglichkeit unserer Ernährung diktiert, Teil des NWO-Plans. Statt ein saftiges Steak zwischen den Zähnen Würmer und weitere unappetitlichen Sachen. Wir ernähren die Welt, tönte Merkel, mit Verzicht auf unsere Essgewohnheiten fordert die EKD Hungerhilfe. Die sollte man mal schwere körperliche Arbeit verrichten lassen, anstatt moralisierenden Unfug zu quatschen.

  4. Es gibt keinen Bereich mehr, der von ideologisch Vertrottelten verschont ist. Statt sich an Genesis zu orientieren, ist Malthus der Heilsbringer.

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