Von Felizitas Küble
Der bekannte Alpha-Kurs ist längst in vielen katholischen Pfarreien und Gemeinschaften etabliert. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Interessenten an den christlichen Glauben heranzuführen und zum gemeinsamen Austausch anzuregen.
Dazu dienen die Alpha-Abende in Gemeinderäumen oder Seminarhäusern, die in der Regel mit einem gemeinsamen Essen beginnen, danach folgt ein Impulsvortrag (von einem Redner gehalten oder per Video gezeigt), Gespräche in Kleingruppen und abschließend eine Gebetszeit.
Nun ist der Alpha-Kurs aufgrund seines protestantisch-anglikanischen Ursprungs so aufgebaut, daß er allgemeine christliche Themen anspricht, die von den verschiedenen Konfessionen gemeinsam vertreten werden. 
Das mag als Einführung und erste Hinführung sinnvoll sein, doch für katholische Teilnehmer bleiben dabei wesentliche Lehren und Glaubensvollzüge ihrer eigenen Kirche ausgespart.
So ist es gut, wenn bei ihnen auf den ersten Schritt auch der zweite folgt, nämlich die Behandlung der katholischen „Besonderheiten“, etwa hinsichtlich der Sieben Sakramente, der kirchlichen Ämter (z.B. Priesterweihe, Papsttum), der Marien- und Heiligenverehrung, der Segnungen und Sakramentalien etc.
Dazu gibt es bereits seit einigen Jahren den Kath-Kurs, der grundsätzlich bzw. strukturell in derselben Weise abläuft wie Alpha, aber das Themenspektrum erweitert. Es genügt nicht, wenn Katholiken nicht einmal über ihren eigenen Glauben richtig Bescheid wissen, sondern per Alpha überwiegend nur die christlichen Kernthemen kennengelernt haben.
Die bayerischen Bistümer Regensburg, Augsburg, Eichstätt und Passau haben gemeinsam den Kath-Kurs als angesagte Aufbau-Initiative entwickelt.
Auch ein Teilnehmer-Buch sowie ein Handbuch für die Organisatoren bzw. das Leitungsteam gehört dazu. Die jeweiligen Impuls-Vorträge müssen nicht selber von einem Redner vorgetragen werden; entsprechende Ansprachen stehen online zur Verfügung.
Nähere Infos gibt es hier: https://kath-kurs.de/





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19 Kommentare
Schlußendlich stellt sich die Frage, ob der Kurs den Besuchern einen tieferen Einblick ins Neuen Testament vermitteln konnte oder die Abende wegen des Veranstaltern besucht wurden. Es wäre interessant zu erfahren, wie der Kurs von mehr Jungen oder Älteren Besuchern die gesamten Vorträge besucht wurden.
Von Teilnehmern des Kurses wurde mir gesagt, dass der Alpha-Kurs schon charismatisch angehaucht sei und von der Tendenz eben protestantisch. Daher finde ich es gut, wenn es eine Alternativ gibt. Das wichtigste ist allerdings, die Menschen zu einer christlichen Spiritualität hinzuführen, die alltagstauglich ist. Die Wissensvermittlung bezüglich Glaubensinhalten nicht im Vordergrund stehen.
Guten Tag,
ja, das stimmt, Alpha ist sowohl ökumenisch in Richtung Protestantismus wie auch im Vorfeld des Charismatischen angesiedelt.
Wie stark, hängt freilich von den jeweiligen Veranstaltern und Leitern ab.
Die Sache ist grenzwertig…
Daher habe ich ja den Kath-Kurs empfohlen.
Allerdings sollte der Erklären von Glaubensinhalten auch ernst genommen werden, nicht nur bodenständige Spiritualität.
Gerade heute, wo der Reliunterricht seit Jahrzehnten weitgehend versagt, bedarf es auch der Wissensvermittlung.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Ich finde das schade, @Münsterlöwin, dass Sie so vehementest dagegen arbeiten, was die KK lehrt, aber tatsächlich ohne ordentliche Grundlage…
Ich kenne die Gegenargumentationen ein Stück weit, bin aber nicht so gelehrt und belesen wie Sie und nicht im entferntesten wie Frau Küble … aber mir wurde, als ich wieder in die KK eingetreten bin, gesagt: Nun, dann kannst du ja den Katholiken Gott bringen … Was für eine Arroganz …
Es gibt zigtausende Absplitterungen seit Luther, mit Sonderlehren, liberal bis zum Erbrechen, aber auch Strenge … und Rigidität und in dieser „freien Szene“ zig Päpste und deren fast schon Anbeter, weil die ja die Wahrheit und die einzig wahre Auslegung liefern .. ich erinnere nur an Roger Liebi, Karl-Hermann Kaufmann, Rudolf Ebertshäuser, Wolfgang Bühne usw …
Ich habe von allen gelernt, und sehr gerne die Predigten angehört … ich war in einer freien Gemeinde, russlandsdeutsch, baptistisch und heuchlerisch und unehrlich bis zum Geht nicht mehr, aber verurteilend und anderen den Glauben absprechend …
Aber die KK ist des Teufels, darin sind sie sich alle einig.
Mein Grund, wieder einzutreten?
Die Sakramente, insbesondere die Transubstantationslehre … und der Rosenkranz, und das hat mich selbst am allermeisten überrascht .. nie hätte ich das für möglich gehalten .. denn ich habe ja selbst so gedacht … und geredet ..
Was ich aber erlebt habe, diese Beliebigkeit und Ehrfurchtslosigkeit, Unheiligkeit beim sogenannten „Gedächtnismahl“ … hat mich stolpern lassen … und abgestoßen.
Wieso kann die Transubstantation kein Gedächtnismahl sein?
Es ist ja unblutig.
Nie habe ich erlebt wie in der Hl Messe, dass Jesus Christus mehr im Mittelpunkt stünde, auch der Auferstehung und der Wiederkunft gedacht wird …
Ja, diese Gemeinden halten tolle Predigten, oft viel zu lang, kennen sich in der Bibel aus … sind sich aber sowas von uneins … und die Predigten sind Bibelstunden, und keine Anbetung …
Da ist der Katechismus der Katholischen Kirche schon ein ganz anderes Kaliber … (und die Hl Messe auch) … und jeder gläubige freikirchliche und auch lutherische Christ kann nichts daran auszusetzen haben … und was die Marienverehrung betrifft … die ist vollständig freiwillig .. wie auch die Heiligenverehrung ..
Was wo steht in diesen schlauen Büchern, das weiss ich nicht … da hätte ich Riesennachholbedarf, mir fehlt dafür aber etwas die Zeit .. wenn ich aber in der Bibel lese, und da schleichen alle Protestanten, Freikirchler usw drumrum: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt …“
Das steht da, das hat Jesus gesagt und die Juden ereiferten sich … was sollte das anderes sein, als was in der Hl Messe gefeiert wird?
Nur weil er damals vor den Jüngern gesessen hat und das gesagt hat … wie konnte er sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken geben, wenn er doch vor ihnen sass?
Hat ihm nachher Fleisch und Blut gefehlt?
Gott ist ein Gott der Wunder.
Wenn er die Jungfrauengeburt bewerkstelligen kann … wenn er Kranke heilt und Tote auferweckt .. dann kann er auch die Transubstantation bewirken .. ohne dass das Kannibalismus genannt werden kann/müsste …
Oh, ich kannte schlaue Leute aus der Schweiz, die „gewettert“ haben, die zig Bücher gegen das Papsttum haben, auch über die angebliche ungebrochene Weitergabe .. die dezidiert immer und immer gegen … andere Auslegungen geschrieben haben … manches sicher berechtigt und aus Sorge um den rechten Glauben .. vergessend, dass die Zusammenstellung der Bibel zB katholisch ist – bis zu Luther wenigstens – die Angst davor haben, Fragen zu stellen und zu philosophieren … die die mündliche Tradition, die Paulus in einem der Briefe selbst anspricht, ableugnen …
Ich bin Frau Küble dankbar, dass sie sich immer wieder die Mühe macht, so ausführlich zu antworten … und es ist schade, dass Sie, Münsterlöwin es nötig haben, Frau Küble zu beleidigen … denn das tun Sie .. anstatt die Größe zu haben und zu sagen: nun gut, da kommen wir nicht zusammen …. und es mal gut sein lassen.
Sie werden hier auf diesem Blog niemanden „evangelisieren“ …. es gibt Katholiken, die ausgetreten sind und sonstwas „geworden“, wie auch umgekehrt Protestanten, Esoteriker usw .. die in die KK eingetreten sind …
Jesus Christus ist die Mitte.
Wer an IHN glaubt … es geht darum, den Glauben recht zu leben … der eine eben katholisch, der andere evangelisch, der dritte freikirchlich .. ich würde es niemals wagen, jemanden den Glauben an IHN abzusprechen … nur weil ich tatsächlich denke, den Glauben katholisch auszuleben, sozusagen die wahre und beste Art ist, den Glauben zu leben … allerdings ohne die allzu schwärmerischen und neuevangelistischen Auswüchse … ich möchte es dabei mal belassen und hoffe, ich konnte mich einigermassen verständlich machen.
Auch wenn hier nur wenigen „die Augen aufgehen“, so hat sich der ganze „Kampf“ gelohnt.
Guten Tag,
bei solch einem „Kampf“ heiligt allerdings der Zweck nicht die Mittel und Sprüche ersetzen keine saubere Argumentation.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Alles sauber argumentiert von mir. Hinweis auf Literatur, die habe NICHT ICH verfasst. Lassen wir die Leser, jede/r für sich, entscheiden, Sie müssen Ihre Kirchen-Genossinnen und Genossen nicht in „röm.-kath. Lehre“ erziehen, beeinflussen, bewahren (aber vielleicht gehört das ja zu Ihrem „Apostolat“), die sind alle erwachsen….
Guten Tag,
den entscheidenden Unterschied zwischen einer Originalquelle (Konzil von Trient) und irgendwelcher – noch dazu unseriöser – Sekundärliteratur begreifen Sie auch nach x-Hinweisen von mir nicht?!
Sie haben zudem zu Ihren Sekundärschriften nicht verlinkt, auch nicht den Verlag/Titel genannt, so daß man eben n i c h t weiß, woraus Sie zitierten.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Alexander Islop weist in seinem Buch „Von Babylon nach Rom“ wissenschaftlich untersucht nach, dass die „EXCLUSIV römisch-katholische Lehre “ auf mystisch-heidnischem Götzenkult beruht. Das wissen Sie noch gar nicht, Frau Küble !???
Sollten Sie aber. Verweigern Sie den Link den Lesern des Forums nicht, danke!
Hier das Buch, nach Anklicken des Links:
https://dn720004.ca.archive.org/0/items/hure-babylon-hislop/HURE%20BABYLON%20HISLOP.pdf
Guten Tag,
ach, wie lächerlich, diese These kenne ich seit Jahrzehnten aus der antikatholischen Bücherwelt,
sie wird auch von den Zeugen Jehovas in ihren Wachtturm-Blättchen dick aufgetragen usw (natürlich auch g a a n z „wissenschaftlich“)….
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Lächerlich ist ALLEIN Ihr Nicht-Wissen, Frau Küble! Sie wissen eben nix!!!
Lächerlich sind Ihre dumm-naiven Entgegnungen mir gegenüber, DIE sind lächerlich. Und das merken die Leser, davon können Sie ausgehen…
@Muensterloewin:
Der Apostel Paulus zitierte in seiner Areopag-Rede im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen LOGOS, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Dieser Logos der Stoiker war bei ihnen das natürliche vernünftige göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige harmonische göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos.
https://static.uni-graz.at/fileadmin/kath-institute/Neues-Testament/Apg17_28.pdf
Die Apostelgeschichte, Kapitel 17
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/apg17.html
Apg 17,28 „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.“
Justin der Märtyrer knüpfte mit seiner Logos-Theologie an dieses Zitat des Apostels Paulus (neben dem Logos-Begriff des Johannes-Evangeliums im NT und der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes) an, der Heilige Irenaeus von Lyon übernahm dessen Logos-Theologie von ihm und erweiterte sie noch. Der Heilige Irenaeus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel hinzu. Erwähnenswert wäre auch noch der jüdische Theologe Philo(n) von Alexandria. Clemens von Alexandria nimmt in den Stromateis sehr ausführlich auf ihn Bezug. Eusebius erörtert die Frage nach den Therapeuten in Philons Vita Contemplativa und zitiert aus verlorenen Schriften Philons in der Praeparatio Evangelica. Auch Origenes, Gregor von Nyssa, Ambrosius von Mailand, Hieronymus und Augustinus hatten ihm vieles zu verdanken, besonders die allegorische Bibelauslegung.
Es gibt eben die Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechischen Philosophie von der Wurzel an, schon in der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes der Bibel bzw. der griechischsprachigen Septuaginta-Bibel als sogenannter „Volksbibel“ des frühen Christentums. Siehe zudem auch die Stephanusrede im Neuen Testament der Bibel, Apostelgeschichte 7,22
Lutherbibel 2017
„Und Mose wurde in aller Weisheit der Ägypter gelehrt und war mächtig in Worten und Werken.“
https://www.bibleserver.com/de/verse/Apostelgeschichte7,22
Durch ihre Transsubstantiationslehre, der bewussten Unterschlagung der 3 Schlüssel-Worte „ZU MEINEM GEDÄCHTNIS“ (1. Kor.11,24)…“Wenn irgendjemand das mit den Worten sagen sollte „Tut dies zu meinem Gedächntis“… so sei er VERDAMMT.(Council of Trent (Trient), Session 22 Conon 1,2 on Sacrifice of the Mass; Edition of Council by Le Plat, 1564“ zementiert die röm.-katholische Kirche in jeder Eucharistie ihre ewige Verdammnis. Weil sie in jeder Eucharistie Christus, unblutig zwar, erneut opfert. ENTGEGEN der Schrift. Siehe dazu Nichtbeachtung Hebr. 10,12 , Hebr. 9, 27-28, Hebr. 7, 24-27. Entnommen dem Buch „Alle Wege führen nach Rom..“ von Michael de Semlyen, Seiten 43, 46,47, erschienen im CLV-Verlag. Und wenn Sie jetzt wieder was entgegnen, Frau Küble, bitte erst ein paar Mal GANZ GENAU lesen, die Schriftstellen prüfen! Mein Friedenswunsch mit Ihnen, siehe meine verschiedensten Kommentare von heute, ist ganz und gar unabhängig von dieser E-mail – und bleibt bestehen. Unterschiedliche Schrifterkenntnis muss keine persönliche Feindschaft hervorrufen, da sind wir uns sicher einig. Und in irgendeiner Weise persönlich beleidigend ist mein Kommentar nicht. Sie werden, wie immer, nicht von röm.-kath. Lehre zurücknehmen, denn Rom korrigiert GENERELL nichts. Und Ihnen ist es als Glied der römischen Kirche verboten…. Klar. Deshalb sparen Sie sich ruhig eine Antwort.
Guten Tag,
natürlich können – und sollen – wir die persönliche und die inhaltliche Ebene trennen, zumindest unterscheiden.
Da ich gleich noch eilig Plakate erstellen muß, beantworte ich Ihre verschiedenen Punkte schrittweise, zudem wird der Sermon sonst zu lang (Marke Bleiwüste):
Zunächst einmal grundsätzlich zu einem weitverbreiteten Irrtum:
„Anathema“ (Konzilsformel der Verurteilung) heißt nicht „Verdammt“, sondern „der sei ausgeschlossen“ – aus der Kirche – genauer: aus der kirchlichen Gemeinschaft (Communio), denn streng genommen kann ein Getaufter gar nicht aus der Kirche „an sich“ (im engen Sinne) ausgeschlossen werden – da die Taufe ja nicht „abgekratzt“ werden kann, sondern – laut katholischer Lehre – ein immerwährendes geistliches bzw. übernatürliches Prägemerkmal bewirkt (einmal getauft, immer getauft).
Man kann aber aus der kirchlichen GEMEINSCHAFT ausgeschlossen werden, so wie es Paulus einst auch bei besonders schweren „Fällen“ praktiziert hat („Gemeindezucht“ heißt es bei manchen Protestanten).
Die Kirche hat von Christus keine Vollmacht erhalten, jemanden zu „verdammen“, es wäre zudem theologisch irre, denn erst n a c h dem Tod des Menschen entscheidet sich ja sein ewiges Schicksal – und der Richter ist Gott selbst.
Nun lehrt die katholische Kirche, daß sie über die Verstorbenen keine „Jurisdiktion“ besitzt, also keine Rechtssprechung (bezogen z.B. auf „Binden und Lösen“, seelsorgliche Vollmachten); sie kann Verstorbenen keine Sakramente mehr „nachspenden“ (auch nicht nachträglich taufen usw).
Dieser steinalte Irrtum, die Verurteilungsformel auf katholischen Konzilien laute „Verdammt“, kann ich mir nur so erklären, daß hier quasi ein Autor vom anderen abschreibt. Würde man mal beim „Denziger“ nachschauen (der katholischen Sammlung aller Dogmen, Konzilsentscheidungen etc), wäre man schnell eines Besseren belehrt.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Guten Tag,
nun zu Ihrem weiteren Kritikpunkt, der ebenfalls nicht zutrifft:
Das Konzil von Trient hat genau umgekehrt genau diesen Christusauftrag „Tut dies zu meinem Gedächtnis“
erstens mehrfach betont und darin die Aufforderung des HERRN gesehen, die Eucharistie bzw. heilige Messe zu vollziehen;
zweitens kommt genau dieser Satz sowohl in der alten Messe (der „tridentinischen“ – von damals!) wie auch in der neuen (heutigen) Messe direkt nach der Konsekration (Wandlung) vor – und zwar wortwörtlich.
Von „Unterschlagung“ keine Spur, weder auf dem Konzil noch in der Liturgie.
Es ging beim Trienter Konzil allein darum, daß Christus mit diesem Wort „Tut dies….“ einen Auftrag erteilte, genau dies zu tun, was ER beim Abendmahl tat – und das war und ist m e h r als nur ein symbolisch zu verstehendes Mahl, nicht nur eine bloße Erinnerungsfeier, denn der HERR hat nicht gesagt: „Das bedeutet meinen Leib….das bedeutet mein Blut“, sondern:
„Das i s t mein Leib, mein Blut“ – und hat die Apostel aufgefordert, diese Heilshandlung ebenfalls zu vollziehen.
Sogar Luther hat an dieser sog. Realpräsenz noch festgehalten, also an der wirklichen (nicht nur sinnbildlichen) Gegenwart Christi.
Dadurch kam es zu einem – bis heute anhaltenden – theologischen Streit zwischen Luther und Zwingli (sowie Calvin), den Melanchton zu schlichten versuchte, was aber nicht gelang, denn hier blieb Luther aufgrund des klaren Bibelwortes tatsächlich bis zuletzt standfest.
Er war sich also einig mit der katholischen Kirche hinsichtlich der Realpräsenz.
Gleichwohl gab es einen gewissen Unterschied:
Luther lehrte die Konsubstantiation: Brot und Wein existieren gleichzeitig mit bzw. neben Christus (seinem Leib und Blut)
Katholischerseits die Transsubstantiation (Wesensverwandlung):
Brot und Wein sind als „Gestalten“ zwar noch vorhanden (äußerlich sichtbar), aber sie wurden wesent-lich (in ihrem Wesen) verwandelt in Christus (seinen Leib und Blut).
Somit lehren beide Seiten – wenn auch auf unterschiedliche Weise – eine Realpräsenz Jesu.
Sodann zum „Opfercharakter“ der katholischen Eucharistie:
Das e i n e historische Opfer auf Golgotha wird nicht „erneut geopfert“, auch nicht „erneuert“, sondern vergegenwärtigt, also sakramental gegenwärtig gesetzt.
Selbstverständlich „unblutig“ – und eben nicht wiederholt.
Vielmehr ist Christus auch im Himmel weiter unser Hohenpriester und Mittler (nachzulesen im Hebräerbrief), der für uns eintritt, der seine menschliche Natur keineswegs abgelegt hat, sondern mit seinem verklärten Leib auferstanden ist.
ER ist also auch hier und heute und für immer der GOTT-MENSCH – beide Naturen (die göttliche und die menschliche) sind für immer in ihm vereinigt (das nennt man hypostatische Union).
Somit ist er für immer, solange die Welt besteht, unser Hohenpriester vor dem himmlischen Vater, der als Mittler für uns eintritt.
In der heiligen Messe werden nun den Versammelten die Früchte bzw. Gnaden/Segnungen seines einmaligen (!) Erlösungsopfers in besonderer Weise zugewendet, der Heilsmittler tritt in unsere Mitte (real präsent) und vereinigt sich mit den Gläubigen in der hl. Kommunion.
Es geht also nicht um eine „Erneuerung“ des Kreuzesopfers (schon gar nicht etwa um eine Wiederholung), sondern um seine Gegenwärtigsetzung in sakramentaler, übernatürlicher Hinsicht.
Freilich gibt es in der Messe eine Gabendarbringung (kann man auch als liturgische „Opferung“ bezeichnen), was bedeutet:
Die Kirche bringt Gott als ihre Gaben Brot und Wein dar, damit diese durch den Heiligen Geist und die Wandlungsworte des Priesters zu Leib und Blut Jesu Christi werden.
Somit ist die hl. Messe aus katholischer Sicht eine sakramental-unblutige Gegenwärtigsetzung des historisch einmaligen Opfers Christi, der als Auferstandener weiterhin als unser Hohenpriester im Himmel lebt und wirkt.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
“Wenn irgendjemand das mit den Worten sagen sollte „Tut dies zu meinem Gedächntis“… so sei er VERDAMMT.(Council of Trent (Trient), Session 22 Conon 1,2 on Sacrifice of the Mass; Edition of Council by Le Plat, 1564“ Konzil von Trient. Da steht`s doch. Sie müssen nur lesen! Stattdessen streiten Sie es, mit vielen, vielen, vielen Worten ab. Lassen Sie es. Sie müssen mir katholische Lehre nicht erklären. Ich hab es schriftlich in sehr vielen Büchern. Denen ich vertraue…Sparen Sie sich die Zeit…
Guten Tag,
es kommt nicht auf Sekundärquellen an, die mit vielsagenden PÜNKTCHEN (entscheidende WEGLASSUNGEN im Text) manipulativ arbeiten, sondern auf die Originalquelle.
Der Vatikan hat sämtliche Texte des Konzils von Trient online gestellt – hier die Abschnitte aus der Session (Sitzung) 22, Canon 1,2:
https://www.papalencyclicals.net/councils/trent/twenty-second-session.htm
Dort heißt es wörtlich (auf deutsch übersetzt):
„Wenn jemand sagt, durch diese Worte „Tu dies zum Gedenken an mich“ habe Christus die Apostel nicht beauftragt, dass sie und andere Priester seinen Leib und sein Blut darbringen sollen; der sei ausgeschlossen.“
Es beinhaltet also inhaltlich genau das Gegenteil dessen, was Sie unterstellen.
Ihre Sekundärquelle, die sie ja gar nicht benennen (welcher Link bzw. welches Buch?), arbeitet schon deshalb manipulativ, weil dort die falsche Übersetzung „verdammt“ verwendet wird.
Wie „schön“ Sie mich auffordern: „Sie müssen nur lesen!“
Ja, sicherlich, aber die ORIGINALQUELLE – schon klar?
Bei Ihnen ist es leider anders, auf daß antikatholische Vorurteile bloß nicht ins Wanken geraten.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
„Wenn jemand sagt, durch diese Worte „Tu dies zum Gedenken an mich“ habe Christus die Apostel nicht beauftragt, dass sie und andere Priester seinen Leib und sein Blut darbringen sollen; der sei ausgeschlossen.“ Ja und, was habe ich falsch behauptet? Im Text steht, wer behauptet, in der Eucharistie solle Christi Leib und Blut nicht dargebracht werden, der sei ausgeschlossen. Das Abendmahl ist aber ein GEDÄCHTNISmahl, Gedächtnis heißt: GEDENKEN , kein tatsächliches Brechen des Leibes und Trinken des Blutes Christi. Christi Blut wurde von IHM EINMALIG vergossen am Kreuz auf Golgatha. Einmaliges Opfer, siehe die aufgeführten Hebräer-Stellen.
Was reden Sie also immer wahrheitswidrig gegen mich????? Sie lügen und biegen zurecht, gerade wie es Ihnen passt! Offenbar müssen Sie das, auf Befehl Roms, auf Befehl Kardinal Müllers (????) Beachten Sie bitte die Fragezeichen…. DANKE.
Guten Tag,
Sie hatten behauptet:
„Durch ihre Transsubstantiationslehre, der bewussten Unterschlagung der 3 Schlüssel-Worte „ZU MEINEM GEDÄCHTNIS“ (1. Kor.11,24)…“Wenn irgendjemand das mit den Worten sagen sollte „Tut dies zu meinem Gedächntis“… so sei er VERDAMMT.“
Weder stimmt der Ausdruck „verdammt“ (anathema heißt „ausgeschlossen“)
noch ist das Zitat vollständig, Entscheidendes wird durch drei Pünktchen ersetzt.
Als ob Katholiken dieses Bibelwort „zu meinem Gedächtnis“ nicht „sagen“ dürften.
Auch wiederholen Sie erneut Ihr Zerrbild von der katholischen Eucharstie, obwohl ich es bereits richtigstellte.
Es ist aussichtslos, hier weiter zu debattieren – abgesehen von Ihren neuen Frechheiten („Sie lügen und biegen zurecht“).
Ich lasse mich von Ihnen nicht weiter beleidigen und verleumden.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble