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Von Jörgen Bauer

Die Anfänge des sich ausdehnenden Christentums und der allmähliche Niedergang des einstmals mächtigen Römischen Weltreiches fallen in gleiche Zeiträume, auch wenn sich das nicht auf genaue Jahreszahlen festlegen lässt.

Über den Niedergang des Römischen Imperiums gibt es unterschiedliche Theorien. Ein Grund war sicher auch, dass die römischen Bürger träge geworden waren und sich das Reich –  so gesehen –  „selbst abgeschafft“ hat, obwohl es von seiner Geschichte her ein Rechtsstaat war und das römische Recht bis heute Einfluss auf unsere Rechtsvorstellungen hat.

Bekannt ist die Parole „Brot und Spiele“. Anfangs wurden die Christen als Störfaktoren empfunden und blutig verfolgt.

Hier lassen sich Parallelen zu unserer Zeit erkennen, in der ebenfalls die Widerstandkraft erlahmt und in der es  –  im übertragenen Sinn  –  auch um Brot und Spiele geht, wobei die Christen in anderen Teilen der Welt blutig verfolgt werden.

Das Leben in der Welt besteht nun einmal zu einem großen Teil aus Kampf, und wer nicht wachsam, nüchtern, realistisch und dabei zum Kampf bereit ist, hat schlechte Karten. Wobei der Begriff „Kampf“ im weiteren Sinne zu sehen ist.

Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist.
Hebräer 12, Vers 1

Das gilt auch für den Christen und ihr Leben, wobei dieser Kampf ein völlig anderer ist als die Kämpfe, die in der Welt ausgetragen werden, wo es um menschliche Macht und Einfluss geht.

Der Kampf des Christen besteht darin, allen Widerständen zum Trotz am Evangelium –  einschließlich der göttlichen Gebote und Schöpfungsordnungen –  festzuhalten. Dazu gehört, die klaren Linien der biblischen Botschaft zu vertreten, dabei womöglich angefeindet zu werden, Freunde, Bekannte und Familienangehörige zu verlieren.

Jesus hat uns vorausgesagt, dass wir uns die Feindschaft und den Hass der Welt zuziehen, die dem lebendigen Gott und Vater Jesu Christi von Natur aus feindlich gegenübersteht. Die Christen werden so als eine „Spaßbremse“ empfunden, die sich einer zügel- und gesetzlosen „heilen Welt“ widersetzen und deshalb Gefahr laufen, aus dem Verkehr gezogen zu werden.

Dabei müssen Christen Geduld zeigen und dürfen nur mit der geistlichen Waffenrüstung kämpfen, also nicht mit gleicher Münze heimzahlen.

Aus der Weltgeschichte sollen wir aber auch noch etwas anderes erkennen, nämlich dass Gott der HERR der Geschichte ist, unter dessen Regiment große Reiche entstehen und auch wieder untergehen-  und keine noch so schönen und scheinbar perfekten Staats- und Gesellschaftstheorien Bestand haben.

Selbst wenn es gelänge, es allen Menschen recht zu machen, wäre das mit der Zeit langweilig, weshalb man nach neuen Herausforderungen suchen würde.

Was einmal ewigen Bestand haben wird, ist das Reich Gottes, das mit der Wiederkunft Jesu Christi unabweislich sichtbar werden wird und bis dahin stehen die Christen im Kampf.

Christus ist unser Friede.
Epheser 2, Vers 14

Aber auch dieser Kampf ist ermüdend und ermattend, weshalb auch der Gläubige auf Ruhe und Frieden angewiesen ist, wobei auch dieser Frieden von einer völlig anderen Art ist als der Frieden, den die Welt anstrebt, aber nie erreichen kann.

Die Christen finden ihren Frieden in der Gegenwart ihres auferstandenen HERRN Jesus Christus, zu dem sie stets im Gebet Zugang haben. Diese Art des Friedens, den Jesus seinen Jüngern ausdrücklich zusagt, können die bezeugen, die wegen ihres Glaubens schon in schwere Bedrängnis geraten sind. Und aus diesem Frieden erwächst dann auch die Kraft zum Kampf.

Noch leben wir derzeit in ruhigen Verhältnissen. Aber sie dürfen uns keinesfalls zur Bequemlichkeit und zum Eingehen fauler Kompromisse verleiten, mit denen wir uns in den Spuren Roms bewegen würden.

Bitten wir Gott deshalb stets um die ganze Fülle seines Geistes, damit wir in der Welt zur Ehre unseres HERRN bestehen und, so Gott will, noch manches abwenden können, bis an den Tag, an dem Jesus Christus für alle Welt als Sieger sichtbar wird.

Solange noch Tag ist, gibt es kein „zu spät“ – und noch haben wir alle Freiheiten.

Kommentare

6 Kommentare

  1. Ja, als Christen müssen wir uns für die Wahrheit einsetzen.

    Denn wir nennen uns nach dem, der die Wahrheit in Person ist.

    Wir sollten uns informieren und anere aufklären.

    In einer Demokratie ist das Volk der Souverän. Deshalb sollte jeder Einzelne sich für die Entwicklung der Demokratie verantwortlich zeigen.

    Jeder Einzelne muss sich informieren und andere über Betrug und Lügen der Mächtigen und Einflussreichen aufklären.

    https://d-talk.de/klaus-von-dohnanyi-zerlegt-die-kriegsluegen-97-jahre-klartext-%F0%9F%A4%AF/
    Klaus von Dohnanyi zerlegt die Kiregslügen

    https://www.epochtimes.de/politik/ausland/oesterreich-kleinpartei-stellt-eigenen-corona-untersuchungsausschuss-vor-fpoe-bemuehungen-stocken-a5201985.html

    https://de.video.search.yahoo.com/yhs/search?fr=yhs-trp-005&ei=UTF-8&hsimp=yhs-005&hspart=trp&p=APCU+ermittelt+Corona&type=Y149_F163_202167_081020#id=4&vid=7311507874e66f35d7270e960c68c439&action=click
    APCU ermittel Corona

    https://www.youtube.com/watch?v=vhLg3wvL4ho
    Markus Krall über Macht, Idioten und satanische Eliten – CDU-Parteitag, Heizungsgesetz und Epstein

    Tom Lausen: Große Analyse – Europas Sterbewelle

  2. Jesus Christus:  Wenn sie mich schon verfolgt haben, dann werden sie euch auch verfolgen.
    Johannes 15, 20
     
    Habt keine Angst vor Menschen.
    1. Petrus 3, 14
     
    Nimm es auf dich, als treuer Kämpfer Jesu Christi zusammen mit mir für ihn zu leiden.
    2. Timotheus 2, 3
     
    Was heißt hier: Wenn du kannst? sagte Jesus. Wer Gott vertraut, dem ist alles möglich.
    Markus 9, 23
     
    Die Leiden, die ich jetzt ertragen muss, wiegen nicht schwer und gehen vorüber. Sie werden mir eine Herrlichkeit bringen, die alle Vorstellungen übersteigt und kein Ende hat.
    2. Korinther 4, 17
     
    Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.
    Matthäus 16, 24
     
    Jesus Christus verschleudert das ewige Leben nicht im Sonderangebot!
    Siehe zum Beispiel die Leiden von Paulus (2. Korinther 11, 22-29)!
    Das oft gepredigte Wohlfühlevangelium entspricht nicht der Bibel (Galater 1, 8) und dient dazu, Gottesdienstbesucher angenehm zu unterhalten, dass sie nicht aus der Kirche austreten und spenden. 
    So erzählen auch „christliche“ Schriftenmissionen und Fernsehprediger schöne Geschichten, um Spenden zu kassieren.
     
    Jesus Christus wird aber laue Christen aus Seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22)!

     

  3. „Christus ist unser Friede.“ Epheser 2, Vers 14. Wenn das doch nur die Welt erkennen würde! Dann hätten wir den Ukrainekonflikt und auch den in Gaza nicht!
    Und auch die vielen Konflikte in den Familien nicht.

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