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Es klappert die Mühle am rauschenden Bach:
Klipp klapp.
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach:
Klipp klapp.
Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot,
Und haben wir dieses, so hat’s keine Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!

2. Flink laufen die Räder und drehen den Stein:
Klipp klapp!
Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein:
Klipp klapp!
Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt,
Der immer den Kindern besonders gut schmeckt.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!

3. Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt:
Klipp klapp!
Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt:
Klipp klapp!
Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,
So sind wir geborgen und leiden nicht Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!

 

HINWEISE dazu von unserem Leser Ernst Friedel:

Auch Kinderlieder sind ein Teil des deutschen Kulturgutes. Wenn man den Text liest, kann man erkennen, dass eigentlich mehr Sinn darin liegt, als man von einem Kinderlied erwartet.

Vers eins spricht vom Müller, der Tag und Nacht nach seiner Mühle schauen muss. Die Mühle am rauschenden Bach ist vom Wetter abhängig. Wenn es Sturm mit starken Regenfällen gibt, kann es vorkommen, dass das Wasserrad zu viel Wasser bekommt und  Schaden erleidet. Dann muss der Müller bereit sein, die Wasserzufuhr zu regeln.

Es ist für uns alle wichtig, dass die Mühle das Getreide zu Mehl mahlt, damit der Bäcker Brot für uns backen kann.
Wenn wir das haben, dann hat’s keine Not, so heisst es im Lied.

In Vers zwei lesen wir, wie die Mühle arbeitet. Der rauschende Bach dreht die Räder, diese die Mühlsteine, welche das Korn zu Mehl mahlen. Mit dem Mehl wird der Bäcker Brot und Kuchen für uns backen.

In Vers drei wird auf den Werdegang hingewiesen, wie es zu all den guten Dingen kommt, die wir genießen dürfen. Der Bauer muss den Samen auf das Land streuen, das Ackerfeld muss reichlich Früchte tragen. Dazu gibt der Himmel (Gott) Sonne und Regen, damit alles gut wachsen kann, und wir keinen Hunger leiden müssen.

Das Lied wird als Volksweise bezeichnet und stammt von dem Lehrer und Organisten Ernst G.S. Anschütz. (1780 – 1861).
Es singen die Wiener Sängerknaben hier: https://www.youtube.com/watch?v=pCPXMe-KB_0

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