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Zum gestern im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags beratenen Antrag der Grünen sowie des parteilosen Abgeordneten Stefan Seidler mit dem Titel „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen sichern“ (BT-Drucksache: 21/3909) erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski (siehe Foto) heute in Augsburg:

Der gestern im Gesundheitsausschuss beratene Antrag der Grünen „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen sichern“ ist einseitig, verfassungsrechtlich problematisch und geht an den wirklichen Bedürfnissen schwangerer Frauen vorbei. Er beruht zudem auf den Ergebnissen einer Studie, die das Gegenteil dessen nachweist, was die Antragsteller behaupten.

Die Datenlage, auf die sich die Antragsteller stützen, belegt keinen allgemeinen Versorgungsengpass: Ein Großteil der Frauen (über 80 %) gibt an, relativ problemlos eine Einrichtung für die Abtreibung finden und erreichen zu können. Ca. 90 % der Abtreibungsärzte führen nicht mehr als eine Abtreibung pro Woche durch. Vor diesem Hintergrund erscheint die Diagnose einer strukturellen Unterversorgung als vorgeschoben, um einen politisch gewollten Ausbau der Abtreibungsstrukturen zu legitimieren.

„Wer auf Grund einer überschaubaren Zahl von Fällen, in denen Frauen mehr als 50 km zur nächsten Abtreibungseinrichtung fahren mussten, eine angebliche Mangelversorgung durch Schleifen der Gewissens- und Religionsfreiheit erreichen will, betreibt keine Versorgungspolitik zur Verbesserung der Frauengesundheit, sondern verübt einen Angriff auf fundamentale Grundrechte“, erklärt ALfA-Bundesvorsitzende Cornelia Kaminski; sie fügt hinzu:

„Frauen brauchen in der Krise keinen Turbo-Zugang zur Abtreibung, sondern Menschen, die an ihrer Seite stehen, ihnen Alternativen eröffnen und ihr Recht auf ihr Kind verteidigen.“

Erhöhtes Risiko bei medikamentösen Abtreibungen 

Besonders inakzeptabel ist aus Sicht der ALfA die Forderung nach dem Ausbau telemedizinischer Angebote, die faktisch auf mehr medikamentöse Abtreibungen im häuslichen Umfeld hinauslaufen. 

Erfahrungen mit solchen Do-It-Yourself Heimabtreibungen in anderen Ländern zeigen ein signifikant erhöhtes Komplikationsrisiko gegenüber chirurgischen Eingriffen und dramatische Fälle von Missbrauch:

Sei es, dass Frauen sich durch eine solche Abtreibung in einem späten Schwangerschaftsstadium selbst gefährden oder aber, dass ihr Partner das Kind durch heimliche Verabreichung von Tabletten gegen ihren Willen abtreibt.

Hinzu kommt: Die Erfahrung aus den ALfA-Beratungsangeboten zeigt, dass Frauen, die alleine und zu Hause abgetrieben haben, häufig von starken seelischen und insbesondere körperlichen Belastungen berichten. Das belegt auch die ELSA-Studie.

Kirchliche Träger nicht zur Mitwirkung zwingen

Besonders scharf weist die ALfA den Versuch zurück, konfessionelle Träger über eine Änderung von § 12 SchKG zur Mitwirkung an Abtreibungen zu zwingen. Dies wäre ein schwerwiegender Eingriff in die durch Artikel 4 Grundgesetz geschützte Religions- und Gewissensfreiheit und würde das kirchliche Krankenhauswesen in Deutschland in seinen Grundfesten erschüttern. 

Bemerkenswert ist, dass ein solcher Zwang selbst im Unrechtsstaat der DDR nicht existierte: Dort waren Abtreibungen zwar innerhalb einer Frist „rechtmäßig“, kirchliche Krankenhäuser aber nicht zur Durchführung verpflichtet.

Statt einer flächendeckenden „Abtreibungs-Versorgung“ fordert die ALfA daher den Ausbau lebensbejahender Beratung, sozialer Hilfen für Schwangere sowie gründlicher Informationen über die verschiedenen Abtreibungsmethoden.

Kommentare

5 Kommentare

  1. Typisch Grüne, die hatten doch sowieso immer schon Hass auf deutsche Ureinwohner und dass die sich vielleicht vermehren könnten, der EKD-Bordsteinschwalben-Kirchentag Hannover lässt grüßen, wo die Hohepriesterin KGE von über 50 Geschlechtern schwafelt, damit niemand unerlaubt auf die Idee kommt, ausgerechnet indigenen deutschen Kindern das Licht der Welt zu schenken. Schließlich ist KGE D. nicht bunt genug und laut Käßmann kann das auserwählte göttliche Kind nicht aus D. stammen und schon gar nicht aus Israel, nein, es muss auserkoren sein für die bunte Vielfalt. Doch wie soll das bei all den Queeren gehen, wo die Empfängnis auf pure materialistische Ebene herab gewürdigt wird. Die Grünen sind Hauptakteure, die Suizid-Lobby aus zu bauen und voran zu treiben, verdienen die etwa mit am Organhandel?

  2. Wenn die Grünen einen „Turbo-Zugang zur Abtreibung“ wollen, dann
    – wollen sie dem Kind keine Chance geben,
    – wollen sie der Mutter keine Chance geben,
    – wollen sie dem Vater keine Chance geben,
    – wollen sie Menschen mit Adoptionswunsch keine Chance geben,
    – wollen sie den Familienzerstörer Nr. 1 fördern (Abtreibung),
    – wollen sie ihre menschenverachtende Ideologie umsetzen.

  3. ALfA-Bundesvorsitzende Cornelia Kaminski; sie fügt hinzu:

    „Frauen brauchen in der Krise keinen Turbo-Zugang zur Abtreibung, sondern Menschen, die an ihrer Seite stehen, ihnen Alternativen eröffnen und ihr Recht auf ihr Kind verteidigen.“

    Genau so, Frau Kaminski! Danke!

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