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ARD-TV: Birgit Kelle und Christine Haderthauer (CSU) pro Betreuungsgeld

Talk „Hart, aber fair“ am Montag, den 21.11.2011 um 21 Uhr

Die Journalistin Birgit Kelle und die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer plädieren in dieser Sendung zugunsten des Betreuungsgeldes, das jenen Müttern ausgezahlt werden soll, die ihre Kinder zuhause erziehen.

Dieses Modell wird von rot-grüner und links-feministischer Seite abgelehnt und stattdessen ein verstärkter Ausbau staatlicher Kitas (Kindertagesstätten) für Kleinkinder gefordert.

Thema der Sendung von Frank Plasberg: „Die Betreuungslüge  –  wenn Kinderwunsch auf Politik trifft“

Die Teilnehmer der Talkshow:

Christine Haderthauer, CSU, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Mutter von zwei Kindern

Birgit Kelle, freie Journalistin, Mutter von vier Kindern, Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus e.V.“

Cem Özdemir, B‘90/Grüne, Bundesvorsitzender, Sozialpädagoge, Vater von zwei Kindern

Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Mutter einer 10-jährigen Tochter, Vorsitzende der Stiftung „Projekt Findelbaby“

Auf der Webseite der Sendung kann man pro oder contra „Kinderkrippe oder Erziehung zuhause“ abstimmen   –  derzeit gibts eine klare Mehrheit für die häusliche Erziehung der Kleinkinder (diese Umfrage ist etwa in der Mitte der WDR-Homepage plaziert): http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/index.php5

Zudem kann man jetzt oder live während der Sendung Leserkommentare an die Redaktion richten. So wird ein Meinungsbild der Zuschauer erstellt und voraussichtlich in der Sendung besprochen. Evtl. werden Fragen und Vorschläge der Zuschauer auch direkt verlesen.

Kommentare

3 Antworten

  1. mein Kommentar dazu steht bei Hugo Stamm Blog ch unter dem Nick Ex Brüderfrau, da er bei Birgit Kelle nicht freigeschaltet worden ist

    Ambivalent. (und auf den Leim gegangen)
    Das Thema ist alt!
    Unbedingt wollte ich Kinder. Meinte, den soliden, zuverlässigen Mann dazu gefunden zu haben. Ich war etwas spät dran Ende der 70er Jahre nach zwei Studienabschlüssen und nachdem sich mein Gewählter aus Glaubensgründen, von seinem konservativen dogmatischen Kollektiv unter Druck gesetzt, nicht entscheiden konnte, eine “Ungläubige”, d.h. eine Nur-Kirchengetaufte und somit Nichtchristin, wie man befand, zu ehelichen. Dass wir gegenseitig unsere Gebetserhörungen waren, spielte keine Rolle. Aber das ist Jahrzehnte her. Vieles ist auf der Strecke geblieben. Auch mein “Glaube”. Inzwischen sind viele Regierungen gekommen und gegangen. Viele Reformen, die sich tot reformiert haben. In Familien- Frauen-Steuer-und Bildungspolitik kein Duchbruch…eher vergrößertes Dilemma bis zur gehässigen Polariserung.Bis zur Privatisierung des Bildungssystemes, wie es von rechten Christen gern Gebrauch gemacht wird. Eine Spaltung, wie sie Bibelfundamentalisten sowieso lang darin geübt, praktizieren. Irgendwie typisch deutsch, was ich da vorhergesehen habe: die katastrophale Unter-Versorgung z.B. in den Krippen, in den Kantinen der Ganztagsschulen, selbstverständlich in vermoderten Asbesträumen, in denen zudem die Heizung leckte…Den Mund wie üblich sehr voll genommen. So schauen “die Deutschen” auch nicht hinter die Fassaden ihrer Lichtgestalten, sondern teilen hübsch die Rankingbestpunkte aus, wie an unsere lebenslauf-GEHÜBSCHTE Dame, die Bundes-Ursula:
    Rheinische Zeitung, Werner Rügemer: Ursula von der Leyen, “Grinsend für das Reichtums-Abstands-Gebot – UvdLhttp://www.nachdenkseiten.de/?p=11365#h09
    Das ganze eingebettet in den den Kontext der tauziehenden Mächte, unserer excellenzglänzenden Lobbyisten (den täglich winkenden Talk-Visagen)
    “Wie verkommen sind unsere Medien?”
    http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=11313

    Dem Tagesspiegel-Artikel des wetterwendischen Herrn Norbert Blüm bin ich, glaube ich, bereits auf diesen Seiten hier begegnet. (Anm. bei Frau2000plus)

    Wir sehen: unser Wohlbefinden ist abhängig von vielen Faktoren.
    Ich hatte eine fleißige Mutter, *JG. 1909. +1987, die den Laden schmiß. Für sie war es inmitten von Nachkriegshausfrauen selbstverständlich, dass ich meinen Lebensunterhalt eines Tages selbst bestreiten müßte. Meine Berufswahl plante ich entsprechend. Die wäre mit Familie kompatibel gewesen. Leider habe ich diese “Privilegien” (die eigentlich Selbstverständlichkeiten sein sollten) an der bayerischen Landesgrenze abgeben müssen. Bayern stellte keine *ausserbayerischen* Beamten ein.
    Es war das Jahr 1978, ich war eingeladen in einem Villengarten bei schwangeren Müttern, die allesamt ideologisch über mich herfielen. Sie waren ca. gleich alt und hatten bereits vier, fünf Kinder im Alter von 0 bis 12…
    Wie veräpfelt muß sich eine Frau vorkommen, wenn sie den gleichen Frauen heute begegnet, wie diese sich (obwohl nie ausgebildet) inzwischen “Chefsekretärin” nennen (im eigenen Unternehmen des Gatten) oder Geschäftsführerin eines Sportstudios (Sport war für die christlichen Funktionäre, Ältesten und Pastoren doch “vom Teufel” – ausser auf den eigenen Tennisplätzen, den privaten Skihütten oder im eigenen Hallenpool, der Fitnessroom auf dem Dachboden nebst Sonnenbank nicht erwähnt…der Golfschläger nach dem Wirtschaftskongreß ebenso erlaubt) oder zwecks Komplettierung ihrer Lebensfreude dank “Vitamin B” in einen selbstentfaltenden Job geraten sind? So ein toter Ehemann rechtertigt dann gottgewollt 180° die mütterliche Berufsausübung…
    Nicht nur Doppelmoral, auch Neoliberalismus war eingezogen in die Szenarien des guten Menschseins. Und so mancher missionierende Anzugträger sah Gutti zum Verwechseln ähnlich (und konnte die entsprechenden USA-Firmungen, nicht nur die inhalierten Büchertische und Umpolprogramme in der Jugend aufweisen) . OK. Lassen wir den leicht säuerlich amüsierten Groll.
    Mit 30 also mein erstes Kind, deshalb mußten die nächsten Fünf um so schneller folgen. Dafür: nein für die christliche Ideologie den Preis bezahlt: Beruf-Berufung, Heimat, Kollegen, Rentenvorteile, Freundinnen, soziale Einbindung uvam. aufgegeben. Abgeshnitten von meinen Quellen, meiner Sippe und der Möglichkeit zur Selbsthilfe. Abgeschnitten von Rekreation und Ganzheit. Denn das, was blieb, war Schieflage. Einseitigkeit. Ich habe oft verglichen, WER gesünder und fröhlicher lebt: eine berufstätige Frau in finanzieller Sicherheit oder eine Hausfrau in Abhängigkeit. Bei der Diskussion um die vermeintliche Wahlfreiheit wird die volkswirtschaftliche Leistung/Wertschöpfung der Familie wie üblich und seit Generationen nicht berücksichtigt. Heute weniger denn je, dank Schwarzers Assimilationspolitik. Meine eigene Rente wird ein Witz sein. Aber das erst in sechs Jahren. Die Bemühungen der ehemaligen dhg waren fortschrittlich…Die Urteile/Klagen von Familien/Sozialrichtern (Borchert) leider erfolglos. (Und Eva H. hat ihren kontraproduktiven Mist hinzugefügt, während sie selbst wie alle Christa M’s sich in anderen Gefilden -Ruhm und Verdienst=Money – tummelten.)
    Ich habe meinen Kindern 30 Jahre meines Lebens zukommen lassen und mein Bestes gegeben. Dieser Topf ist noch nicht erschöpft. Es hat aber nicht gereicht. Dafür stehe ich heute selbst isoliert da, entwurzelt sowieso. Ein Zurück wohin? Meine “Kolleginnen” fürchten sich vor dem Moment, wo sie in jenes tiefe dunkle Loch fallen. Noch strampeln sie, ausgemergelt, eng eingeschnürt in ein viel zu festes Korsett, ohne Lust, alleinerziehend, für Wohung, Auto, Studium des Sohnes usw.

    Meine Enkel lassen in diesem Land auf sich warten! Meine Kinder haben es ja ferner nie erlebt, Großeltern zu haben oder Tanten, Ein-Bindung…Das Friß-Vogel-oder-sirb wie bei den Evangelisch-Freikirchlichen habe ich ihnen erspart.

    Was sich dieses Deutschland erdreistet, Familien anzubieten, ist unter aller S_ _! Ganz arg wird es in der Inklusionsdebatte Behinderter! Aber es reicht auch schon die “Qualität” der Frembetreuung ganz normalen Nachwuchses einmal unter die Lupe zu nehmen. Einmal mit dem Kloputztuch über den Fußboden und sogleich über den Mund wischen kommt den Zuständen in den Alten-Liege-”Pflege”-Batterien in nichts nach!

    Nein, diese Modelle sind für mich alle nicht überzeugend!


    (Die Verkohlisierung unserer Republik)

  2. Ich denke in der Erziehung und dem Erhalt der Familie ist der Zug schon fast abgefahren.

    Als ich als zufällig schwangere Studentin meinen Ältesten vor 25 Jahren auf die Welt brachte war es absolut unüblich Kinder in Horte zu tun und auch die Kindergärten waren dafür da
    das die Mütter ein wenig Ruhe hatten und das Kind unter Aufsicht mit Gleichaltrigen in Kontakt kam.
    Dann änderte sich plötzlich alles.
    Es waren die Mütter die plötzlich alle unbedingt ihre Arbeitskraft dem „ersten besten hergelaufenen Kapitalisten“ verkaufen wollten und davon redeten das ihnen zu Hause „die Decke auf den Kopf fällt“ .
    Sorry, aber die große Freiheit an der Lidl Kasse, oder als Tipse um die Strafzettel fürs Falschparken zu verschicken, wurde mir auf jeden Fall angepriesen.
    (es war wie die Bündnis 98 Politikerin Freya Klier in einem Essay kurz nach der Wende schreib in der DDR auch nicht anders).
    Mittlerweile ist es echt so,. das man erklären muss, warum das Kind nicht in den Hort geht, während man vor 25 Jahren noch erklären musste warum das Kind in den Hort geht.
    Mir ging es damals so, das ich gemerkt habe, das Kind übernimmt Gesten und Ausdrucksarten von der Erzieherin und dann haben wir beschlossen, „Das ist unser Kind, das soll zu unserer Familie gehören, auch was die Gesten angeht“
    Ich denke theologisch steckt dahinter, das auch die Kirchen schamhaft seit Jahrzehnten verschweigen, das es sogenannte Ehezwecke gibt, deren einer die Zeugung und Aufzucht von Kindern ist.
    Die Sache ist m.E fast hoffnungslos, merke ich doch gerade bei Lehrern und Erziehern die mir jahrzehntelang entgegengehalten haben „ja sie haben schon recht, aber die Eltern versagen reihenweise, deshalb müssen wir da einspringen“ (Subtext naja wir können das auch besser, wir haben ja studiert)
    Wo ich immer dagegen gehalten habe, es ginge nicht ums Können, sondern um die Liebe und die sei nicht automatisch da, sondern bedürfe der Pflege durch die Gesellschaft.
    Mittlerweile höre ich nur Gejammer wie schlimm und unerzogen die Kinder seinen, und das die Eltern immer unfähiger würden… sag ich halt immer „Naja man hat den Eltern ja auch jahrelang beigebracht, das man Kinder so schnell wie möglich in professionelle Hände zu geben habe Und die Leute haben euch eben geglaubt!“
    Auch habe ich das als Kind so erlebt, das damals die Gesellschaft auf die Familie ausgerichtet war, (also so Sachen, wie das man automatisch davon ausging da ist ein Zuhause und dort wird gegessen, geschlafen und Kranke, Säuglinge udn Alte gehütet9 und alle die keine Familie hatten (z.b unverheiratete Tanten und Onkel aller Grade) es als selbstverständlich angesehen haben, der Familie zuzuarbeiten.

    Heute ist das anders, die unverheirateten kinderlosen,setzen den Standard und die Familie rennen hinterher.
    Und es wird mir immer klarer, das ich mir die Muttergottes zwar als „am Band stehende“ Kriegerwitwe vorstellen kann, aber nicht als Karrierefrau, die das Jesuskind in den Hort gibt.

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