Noch vor wenigen Wochen klang es, als stünde Javier Milei vor dem politischen Ende. Viele Mainstream-Medien orakelten über das Scheitern seines „libertären Experiments“, der ORF titelte gar: „Mileis Bewegung in Argentinien am Wanken“.
Die Zwischenwahlen vom 26. Oktober haben jedoch bewiesen: Die Bürger wollen seinen Reformkurs – und zwar deutlicher, als viele erwartet hatten.
Mileis Partei La Libertad Avanza (LLA) errang ca. 41 Prozent und lag damit rund neun Prozent vor der linken Allianz „Fuerza Patria“. Sogar die bisherige Hochburg der Peronisten, die bevölkerungsreichste Provinz Buenos Aires, ging diesmal knapp an Milei.
Bei einem Treffen mit 20 Provinz-Gouverneuren erklärte der Präsident, es gebe für Reformpaket und Haushaltsplan bereits „volle Übereinstimmung“ – selbst peronistische Gouverneure wie Osvaldo Jaldo räumen ein, dass eine Modernisierung der Arbeitsgesetze unvermeidlich sei.
Urlaubszeiten sollen flexibler über das Jahr verteilt, Teile des Gehalts in Sachleistungen (z. B. Essensgutscheine) ausgezahlt werden können; „dynamische Löhne“ sollen sich stärker an Produktivität und Unternehmenserfolg orientieren und so von der Inflation entkoppelt werden.
Rund 20 Steuern sollen gesenkt oder gestrichen werden, die Bemessungsgrundlage verbreitert werden, so dass Steuerhinterziehung weniger attraktiv ist. Kleine und mittlere Unternehmen sollen spürbare Entlastungen erhalten, um Beschäftigung und Investitionen anzukurbeln.
Die Botschaft Mileis: Weniger Umverteilung, mehr Mittelstand sowie Anreize für Leistung und Investition.
Quelle und weitere Infos hier: https://unzensuriert.at/315251-nach-wahlsieg-startet-milei-durch-jammern-bei-linken-medien/
Titelfoto: Wikimedia Todo Noticias




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5 Antworten
Die Tragik ist, dass immer noch viele Bürger sich von den Mainstream-Medien ein X für ein U vormachen lassen.
Argentinien ist ein gutes Beispiel, wie man eines der reichsten Länder auf niedriges Niveau runterwirtschaften kann. Jetzt sind die Argentinier endlich „aufgewacht“ und haben wieder eine marktwirtschaftliche und freiheitliche Regierung. Dem vernehmen nach ist Ludwig Erhard ein großes Vorbild für Milei.
Ich hoffe und bete, dass es bei uns bald auch einen Wandel zu Freiheit und echter Marktwirtschaft geben wird.
Ach wie hatten diese Nichtfachleute und Laien von CDU und CSU doch über ihn gespottet. Während Merz eine Volkswirtschaft in wenigen Wochen zugrunde richtet und Söder Kernkraftwerke sprengt, schafft Milei Arbeitsplätze, langsamen Wohlstand und vor allem Sicherheit. Deutschland scheint wie verflucht….
Ich prognostiziere, dass Javier Milei in Argentinien mit seinem marktradikalen neoliberal-libertären Experiment scheitern wird. Die Zukunft wird es zeigen.
http://www.nachdenkseiten.de
Ehrlich gesagt wundere ich mich, auf der genannten Adresse neben durchwegs nachvollziehbaren Artikeln ( fast alles außer Milei ) solches zu lesen. Antimileikomplex ?