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Auch antiweißer Rassismus ist diskriminierend

Von Dr. Axel Bernd Kunze

Während die Grünen in ihrem Wahlwerbespot zur Bundestagswahl singen: „Ein schöner Land in dieser Zeit. Es regt sich Aufbruch weit und breit. Auf neuen Wegen. Bleiben nicht stehen“, zeigt die „Studierendenschaft“ an der Berliner Humboldt-Universität schon einmal, wohin die neuen Wege führen:

Diskriminierung soll mit Diskriminierung bekämpft werden – also mit dem „sanften“ Hinweis, dass sich Weiße gar nicht erst um die ausgeschriebene Stelle bewerben sollten:

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2021/weisse-menschen-stellenausschreibung-humboldt/

Laut „Welt“ vom 27. August 2021 sehe der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus in der betreffenden Stellenausschreibung einen „klaren Verstoß gegen die Grundsätze des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes“. Wörtlich zitiert ihn die Zeitung:

„Die Ausschreibung für eine Antidiskriminierungsstelle ist selbst diskriminierend. Ich erwarte, dass die Ausschreibung in dieser Form zurückgezogen wird.“

Und weiter – an den Wissenschaftssenator und den Regierenden Bürgermeister gerichtet:

Es ist nicht das erste Mal, dass die Gremien der studentischen Selbstverwaltung negativ auffallen. Ich erwarte, dass die Vorgänge dort vom Landesrechnungshof geprüft und kritischer beobachtet werden.“

Aber: Ich höre wohl die Worte, allein mir fehlt der Glaube.

Grassers eigene Partei lässt gegenwärtig in der Coronapolitik alle Masken fallen, jeden demokratischen Anstand vermissen und unterläuft selbst den antidiskriminierenden Geist unserer Verfassungsordnung.

Ein Freund sprach heute mir gegenüber von einem immer weiter und schneller wachsenden Chaos, das politisch über uns kommt. Ich kann es nicht mehr anders ausdrücken: Unser Land ist wahnsinnig geworden – und wird es an immer mehr Stellen.

Gegen eine Pandemie oder gegen Diskriminierung kann man sich schützen, gegen politischen Wahnsinn, der selbst pandemisch wird, nicht.

Zum politischen Wahnsinn dieser Tage gehört, dass eine nur noch von Affekt und Ressentiments geleitete Politik nicht nur jedes Maß, sondern auch jegliche Kontinuität und Rationalität im Handeln verloren hat. Jeden Tag wird ein neuer Kursschwenk in der Infektionspolitik verkündet. Man hat den Eindruck, dass Politikern, denen in Umfragen die Felle davonschwimmen, wild um sich schlagen.

Die Freiheit an der Universität ist längst nicht die einzige Baustelle, an der wir für den Erhalt unserer Freiheitsordnung kämpfen und Widerstand leisten müssen, schrieb ich an eine Kollegin. Ja, ich sei in tiefer Sorge um die Zukunft unseres Vaterlandes.

Unser Gastautor Dr. Kunze veröffentlicht viele informative und zeitgeistkritische Beiträge auf seinem bildungsethischen Blog: https://bildung-und-ethik.com/

Kommentare

4 Antworten

  1. Ich sehe diese Stellenanzeige ganz entspannt: Die Formulierung besagt einfach, daß der ausgeschriebene Posten völlig unproduktiv ist und für ihn keinerlei Qualifikation erforderlich ist.

  2. „Unser Land ist wahnsinnig geworden – und wird es an immer mehr Stellen.“
    Das ist eine treffende Zustandsbeschreibung Deutschlands.
    Antiweißer Rassismus, Stigmatisierung und Ausgrenzung von Ungeimpften (inzwischen auch im innerkirchlichen Bereich in Form verweigerter Zulassung zu Gottesdiensten oder Wallfahrten), fortgesetzte, sogar vom Bundesverfassungsgericht abgesegnete Außerkraftsetzung von Grund- und Freiheitsrechten (wie z. B. dem Demonstrationsrecht), ein durch Politiker und Medienschaffende vorgegebener „Katalog“ von Ansichten und äußerbaren Meinungen, ohne sozial ins Abseits zu geraten oder gar der Staatsfeindlichkeit verdächtigt zu werden, eine weitgehend ökosozialistisch und kulturmarxistisch durchformte Öffentlichkeit und Debattenkultur, und nicht zuletzt eine völlig irrationale, überhaupt nicht mehr hinterfragte „Klimapolitik“, die unnütz Milliarden Euro zum Fenster hinauswirft für ein utopisches 1,5-Grad-Ziel, das bei 2 Prozent von 4 Prozent anthropogenem CO2-Anteil insgesamt nicht entfernt erreichbar ist …
    Ja, unser Land ist wahnsinnig geworden, und die Verantwortung Tragenden in Politik, Wirtschaft, Medien, Kirche, „Wissenschaft“ usw. dazu.
    Nicht mitgerechnet weitere Anfälle des Irrsinns, die uns noch z. B. infolge der Tragödie Afghanistans bevorstehen…

    1. Beängstigend, dass die von Ihnen aufgeführten Punkte von vielen Wahlberechtigten gar nicht erkannt werden, manche machen einen geradezu sedierten Eindruck. Für mich DIE Erkenntnis der sog. „Merkel-Ära“: Die deutsche Untertanen-Gesinnung hat 70 Jahre freiheitlich-demokratischer Grundordnung unbeschadet überstanden. Ein Untertan demonstriert nicht, vermißt demzufolge auch weder Versammlungsrecht noch Meinungsfreiheit; er bleibt brav ab 21:00 Uhr zuhause, um keinesfalls die Verkündung des politischen Evangeliums um 21:45 im ZDF zu verpassen, daher stört ihn auch keine Ausgangssperre. Wenn die Obrigkeit sagt, er solle sich impfen lassen, tut er dies folgsam und nutzt die Gelegenheit, auf politisch-medial „zum Abschuß freigegebene“ Ungeimpfte zu schimpfen. Er ist vereinsamt, daher interessieren ihn auch Kontaktverbote wenig. Sein Interesse gilt ausschließlich seiner eigenen armseligen Existenz, daher sind ihm der Rechtsstaat und die Rechte anderer schnuppe – Hauptsache, er hat genügend Toilettenpapier!

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