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Mütter sind keine Bauern, sondern Königinnen

Anlässlich des Muttertags weist der Verband kinderreicher Familien Deutschland (KRFD) auf die anhaltende ökonomische Unsichtbarkeit von Care-Arbeit hin. Dazu verwendet er ein Motiv, das die Realität vieler kinderreicher Mütter auf den Punkt bringt:

„Wir behandeln kinderreiche Mütter wie Bauern auf dem Schachbrett: klein, austauschbar, von geringem Wert. Dabei sind sie die Königinnen; die mächtigste Figur im Spiel, ohne die nichts funktioniert.“ 

Mütter kinderreicher Familien jonglieren täglich mit mehr Komplexität als die meisten Führungskräfte. Sie sind Strateginnen, Krisenmanagerinnen, Diplomatinnen und Logistikerinnen in einem.

Doch in der gesellschaftlichen Wahrnehmung, und vor allem in der ökonomischen Bewertung bzgl. Rente, Steuern, Sozialabgaben, bleiben sie Bauern.

Kinderreiche Eltern erziehen künftige Fachkräfte, Steuerzahler und Rentenbeitragszahler und enden selbst oft in Altersarmut. Diese Kosten-Nutzen-Rechnung geht systematisch zu Lasten der Familien.

Der Verband nutzt den diesjährigen Muttertag nicht für symbolische Gesten, sondern für eine klare Botschaft:

„Beginnt kinderreiche Mütter entsprechend ihres Wertes zu behandeln. Rentenrechtlich. Steuerlich. Strukturell. Wir wünschen allen Müttern einen schönen Tag, aber vor allem wünschen wir uns eine Gesellschaft, die erkennt: Mütter sind keine Bauern, sie sind Königinnen“, schließt die Verbandsvorsitzende Dr. Müller.

Kommentare

11 Kommentare

    1. Aber ob sie wirklich fachlich in der Lage ist, fähig, unser Land zu regieren, ich habe ganz ERHEBLICHE Zweifel. Sie hat Null Regierungserfahrung – es ist ja nicht mit „großen Reden schwingen“ getan. Das merkt jetzt selbst ein Merz…
      Nein, ich traue der AfD das Regieren-Können (noch) nicht zu. Sie kriegt`s nicht hin.
      Und steht jeden Tag im berechtigten Verdacht, eine Kolonne Moskaus bei uns zu sein. NEIN, DANKE.

    1. Konrad Kugler: Ob das stimmt? Stimmt es, wäre es angesichts der Geschichte von weiten Teilen des politischen Katholizismus sinnvoll, die AfD nicht zu wählen… In ihrem schlechten vorläufigen Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt verlangte die AfD, nicht länger die beiden Großkirchen, sondern manche kleinere zu fördern. Der Staat sollte Religion weder fördern und hindern. Aber wir Bürger (auch AfD-Wähler) sollten ohne jede Staatsgewalt etwa evangelisch-konservative Kirchen / Konfessionen/ Gemeinden fördern! Adressen bei mir… 02 31 – 5 22 88 5, umotte@aol.com

  1. Ich bringe MEINE Rechtsauffassung- im Nachgang zu meinem Kommentar- noch einmal auf den Punkt: Sichert man denjenigen, die zum Überleben ein neues Organ benötigen, grundsätzlich das Recht auf ein Fremdorgan zu, was mit Einführung der Widerspruchslösung (grundsätzlich hat jede/r ein Organ zu spenden, wenn nicht ausdrücklich widersprochen wird) manifestiert würde, dann hat auch jedes Ungeborenen das Recht auf Leben, egal, wie die Schwangere das sieht. Wo nicht notwendig die Schwangere ihr eigenes Leben schützen muss.
    Das wären Ausnahmefälle, so wie es lediglich zu AUSNAHMEFÄLLEN käme bei Fremdorgan-Angewiesenen, denn durch die Widerspruchslösung könnten sicherlich ALLE Organ-Bedürftigen (wie gesagt, es handelt sich um „nur“ 8.000 Personen momentan), bedient werden.

  2. Was ich ü b e r h a u p t n i c h t nachvollziehen kann: Auf der einen Seite wird soo viel Wert auf die Organspende gelegt. Über 8.000 schwerstkranke Personen – die Zahl vernahm ich gestern- warten auf ein neues Organ, um weiterleben zu können. Nur einem Bruchteil dieser Zahl an Menschen kann geholfen werden. Aber den gesunden Ungeborenen im Mutterleib, die zu allermeist weiterleben könnten, denen ein ganzes Leben noch bevorsteht, denen will man hunderttausendfach das Leben NICHT geben. Das mag begreifen, wer will, ich NICHT! Aber weil das so ist, müsste man die Organspenderei nochmal überdenken.. Es ist nämlich schlicht und einfach eine Ungleichbehandlung. Wenn Organspende = ja, dann muss auch gelten: Leben für die Ungeborenen = ja!
    Bitte schreibt doch Eure Meinung dazu, danke!

    1. Eine kleine Korrektur >denen wird das vorhandene Leben genommen<. Seit 1976 in 15 Millionen Fällen. Menschen, die noch 15 Jahre arbeiten würden, Kinder hätten usf.
      Dabei wird immer noch verbissen um das mörderische Recht auf Abtreibung gekämpft.
      "WER KANN DAS VERSTEHN?"

    1. Nachdem in aller Klarheit in jeder Familie drei bis vier Kinder aufwachsen sollten, wäre es sinnvoll, zu bedenken, die Politik wieder auf die Beine zu stellen. DE ist am Aussterben.
      Der Staat existiert durch die Familien. Es gibt keine Bürgerbäckerei.

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