Top-Beiträge

Links

Benediktiner bekommt Ärger wegen seiner Genderkritik in der Christmette

Ein im Bistum Görlitz tätiger Priester steht in der Kritik, nachdem er in der Christmette die kirchliche Lehre verkündete, dass die Familie aus „Mann, Frau und Kind“ bestehe und dass es sich z.B. bei der Gender-Ideologie um „seltsame moderne Strömungen“ handle.

Pater Joachim Wernersbach ist Mönch der Benediktinerabtei Tholey im Saarland, wirkt jedoch seit über einem Jahr in Wittichenau in Sachsen als Aushilfspriester.

Theresia Kliemank, die Initiatorin einer Petition gegen Pater Jochim, räumt gegenüber T-Online ein, der Geistliche habe lediglich die katholische Lehre wiedergegeben, kritisiert aber: „In einer Christmesse haben diese Aussagen trotzdem nichts verloren. Außerdem verlässt die Predigt an manchen Stellen wirklich den Rahmen und ist teilweise sehr diskriminierend und ausgrenzend.“

Unterdessen erklärte Bischof Wolfgang Ipolt von Görlitz auf Anfrage von CNA-Deutsch, die von Pater Joachim angesprochenen Themen seien „derzeit in und außerhalb der Kirche in der Diskussion; darum gehören sie durchaus in den Diskurs unter uns Christen und müssen vom Evangelium her beleuchtet werden.“
Dennoch hielt auch er fest: „Dafür ist aber die Predigt nicht der richtige Ort.“ – Es gäbe „
keinen Grund“, sich in einer Christmette „zu Fragen der Sexualmoral der Kirche bzw. zur Lebensweise einzelner Menschen kritisch zu äußern“, beanstandete der Oberhirte.

Laut Bischof Ipolt habe es ansonsten „bisher keine Beschwerden über seine Tätigkeit in unserem Bistum gegeben; er wurde von den Menschen immer als guter Seelsorger bezeichnet“.

Zum Inhalt der „umstrittenen“ Predigt

Der Benediktiner begann seine Predigt mit einer Schilderung aus seiner Kindheit und erzählte, wie Weihnachten in seiner Familie gefeiert wurde. Dann erklärte er:

„Das Wunder von Weihnachten ist doch, dass der unfassbar große Gott, dessen unbegrenzte Macht man sich genau so wenig vorstellen kann wie die endlose Größe des Universums – dass dieser Gott sich klein gemacht und in die Krippe gelegt hat, damit wir, wir Menschen, eine konkrete Vorstellung von ihm und eine Beziehung auch zu ihm haben können.“

Von diesem Weihnachtswunder könne man Verschiedenes ableiten, etwa die Tatsache, dass das menschliche Leben im Mutterleib beginne oder die „Heiligkeit der Familie“; sie bestehe aus„aus Mann, Frau und Kind“:
„Und dass unser Gott die Familie so wertschätzt ist ein weiterer Grund zu großer Weihnachtsfreude“, so der Geistliche. „Ich wünsche besonders denen, die an die traditionelle Familie glauben, extra große Freude, weil sie sich nicht beirren lassen und den schädlichen modernen Strömungen folgen oder gar huldigen.“

„Lasst euch nicht beirren von all dem Unsinn, den man uns aufzuschwätzen versucht, und der am Ende gar keine Perspektive darstellt“, munterte der Pater am Ende seiner Predigt die Gläubigen auf. „Stehen wir zu unserem Glauben, ruhen wir gelassen in der Gewissheit, dass wir Gott auf unserer Seite haben. Freut euch und frohlocket, ihr Lieben. Christus der Retter ist da! Amen, alleluja!“

Quelle und vollständiger Bericht von Martin Bürger hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/priester-steht-in-kritik-nach-beharren-auf-kirchlicher-morallehre-waehrend-christmette-12332

Weitere Infos dazu: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2023/predigt-macht-aerger/

Kommentare

18 Antworten

  1. Sehr richtig: Die Familie besteht aus Vater, Mutter, Kind
    Dies ist sogar psychotherapeutisch und entwicklungsgeschichtlich belegt!!

  2. Klage gegen Psychologen-Behörde

    „Lasse mich nicht umerziehen“ – Jordan Peterson wehrt sich gegen Cancel-Versuch

    05. Januar 2023
    JF-Online

    Jordan Peterson liegt im Clinch mit der Aufsichtsbehörde für Psychologen. Sie droht, dem Bestseller-Autor wegen seiner Meinung die Lizenz zu entziehen, sollte er sich keiner „Nachschulung“ unterziehen. Der konservative Intellektuelle läßt sich das nicht bieten und geht in die Gegenoffensive.

    https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2023/jordan-peterson-cancel-versuch/

  3. Einen großen Dank an diesen mutigen Pater, der nichts anderes tat, als die Lehre der Kirche zu verkünden, ob gelegen oder ungelegen.
    Was dazu Bischof Ipolt zu sagen hat, ist inakzeptabel und eines Bischofs unwürdig, anstatt sich vor diesen Pater zu stellen, das gilt auch für die Mönche in Tholey. Es ist ungeheuerlich, wir nähern uns der Aussage von der kleinen Herde. Andere laufen den Irrlehren nach und verraten ihre Berufung. Wegen diesem Ungeist, der gerade in Deutschland wütet, war es Papst em. Benedikt XVI+ nicht mehr möglich, der Kirche vorzustehen, weil es unerträglich war, wie die eigenen Leute ihn verraten. Nun möge er in Frieden ruhen.

  4. Die durch den Bischof vertretene Amtskirche sollte lieber mal begründen, warum sie zum völligen Unverständnis der ganzen katholischen Christenheit hartnäckig dem großen kürzlich verstorbenen Benedict ein Requiem verweigert. Die Polen gedenken ihres verstorbenen Papstes mit Plaketten und Gedenktafeln in fast jeder katholischen Kirche.

    1. Johannes Paul II ist ja auch heiliggesprochen. Zu viele Gedenkorte an den verstorbenen Papst in den Kirchen kann auch als eine Art Kult angesehen werden und sich negativ auf eine eventuelle spätere Seligsprechung auswirken. Eine verfrühte Verehrung darf und soll nicht sein.
      Das Unverständnis der ganzen katholischen Christenheit erscheint mir sonderbar: Machen sich die Christen in Amerika, Asien, Afrika wirklich Gedanken um das nicht stattgefundene zentrale Requiem? Die Australier auch? Wurde das überhaupt in der restlichen Welt zur Kenntnis genommen?

  5. Der Pater steht nicht in der Kritik wegen einer unverschämten Genderpetitistin. Seit wann haben zentrale Inhalte der christlich- katholischen Lehre nichts in einer Weihnachtspredigt zu suchen, auch das ist unverschämt. Sie gehören dort hinein und werden allzuoft ausgeblendet, aus Feigheit! Das sei auch dem Bischof gesagt. Menschen gehen in den Gottesdienst, um das zu hören und nicht irgendwelche sozialistischen Gemeinplätze.

  6. Bisher war Kirche auch immer ein Ort der Zuflucht für alle Bedrängten. Da hierzulande und jetzt der gesunde Menschenverstand wohl am meisten bedrängt ist, sollte man sich freuen, dass es wenigstens noch aufrechte Benediktiner gibt. Gottes Segen sei mit ihm!

  7. Pater Wernersbach hat alles richtig gemacht, da gibt es auch von seinem Vorgesetzten nichts zu kritisieren, wenn er in der Weihnachtspredigt dieses wichtige Thema angesprochen hat. Man hat wahrlich die Schnauze voll von den mit Mitleid verseuchten Predigten, um sich das Wohlgefallen derer zu erschleichen, welche die Kirche nur von außen kennen und die Mitternachtsmesse nur dazu herhalten soll, um sich das Weihnachtsgefühl noch etwas religiös aufpolieren zu lassen. Wenn Bischof Wolfgang Ipolt von Görlitz meint, dies sei nicht der richtige Ort , um die Wahrheit zu sagen , muss er sich fragen lassen, wo denn sonst.

  8. In unserer Gesellschaft wird heute alles und jedes zerpflückt, Wir leben in einer Demokratie und ein jeder hat das Recht, Dinge aus seiner Perspektive zu interpretieren. Warum nicht auch auf der Kanzel, die Kirche ist ein Ort der Versammlung!

    1. Meinen Sie, dass Ihre ständigen Negationen irgendein Problem lösen? Führen Sie diese nicht vielmehr selbst mit herbei? Goethe lässt den (Un-)Geist Mephisto im Faust sprechen: „Ich bin der Geist, der alles verneint.“ Wer dieses Prinzip erkannt hat, durchschaut derlei Argumentationen sehr schnell und weiß auch, was sie bewirken sollen. Das nennt man Geister unterscheiden. Noch ist es nicht zu spät, „weise und vernünftig zu werden“ (Immanuel Kant).

    2. Es ist nicht entscheidend, ob die Zuhörer die Kirchliche Sexualmoral unterstützen. Es ist die lehre der Kirche. Nochmal ..ob gelegen oder ungelegen…. Die Fabeleien, denen sich viele zuwenden, werden sie ins Verderben stürzten.

      1. das mag aus kath Sicht trotzdem ist der Anlass unpassend und wenn man so etwas sagt muß man doch klar erkennen das gibt Gegenwind also wozu dieses Rumgejammere der arme Pater

        1. Sie haben doch überhaupt nichts begriffen.
          Warum verlieren wir Konservative immer – schauen Sie sich doch den Zustand der Welt an – weil wir den Menschenfeinden immer das Feld überlassen.

  9. Die Apostelgeschichte berichtet von den Nachfolgern Christi: „Und sie bezeugten das Wort Gottes mit Kühnheit und Freimut!“ Paulus hat den Zuhörern in Athen ganz andere Dinge gesagt als Pater Joachim – eben die Wahrheit des Evangeliums. Was der „Lohn“ für Paulus war, wissen wir aus der Bibel. Also: Wahrheit hat immer ihren Preis; und Whrheit bleibt Wahrheit, auch wenn sie einigen Leuten nicht gefällt…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Kategorien

Aktuelle Beiträge

Archiv

Archive

Artikel-Kalender

Februar 2023
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728  

Blog Stats

323915
Total views : 7957004

Aktuelle Informationen und Beiträge abonnieren!

Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, wenn Sie kostenlos über neu erschienene Blog-Beiträge informiert werden möchten.