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Bewegender Festakt in Basel zur Verleihung des Ehrendoktors für Peter Hahne

Von Felizitas Küble

Die Verleihung der Ehrenpromotion für den Bestsellerautor und evangelischen Theologen Peter Hahne am 1. Oktober 2022 in Basel-Riehen war eine besonders ergreifende Feier, wie ich sie selten so eindrucksvoll und bewegend erlebt habe.

Der Festakt am Samstagnachmittag erfolgte im Rahmen eines „Dies academicus“ mit Überreichung der Diplome (Bacheler, Master) an die Absolventen der bibeltreuen evangelischen Hochschule Basel (STH), womit die universitäre, aber zugleich staatsunabhängige Einrichtung außerdem ihr 53. Studienjahr eröffnete. (Über diesen akademischen Teil der Tagung folgt demnächst ein eigener Bericht.)

Die Stimmung unter den zahlreichen Ehrengästen, den Professoren und Studenten wirkte frohgemut, gutgelaunt und erhebend, was vermutlich nicht nur daran lag, daß sich viele engagierte Vertreter namhafter christlicher Organisationen bei diesem Anlaß wieder gesehen haben und ihre Gedanken austauschen konnten.

Dabei hörte ich von allen Seiten Lobesworte über die gelungene Veranstaltung, was nicht nur den organisatorischen Ablauf betraf, sondern auch eine gewisse geistige Vornehmheit des Geschehens, die Bekenntnisfreude und berührende Glaubenstiefe, die von dieser akademischen Feier ausging und sicher bei vielen Teilnehmern noch tagelang in den Ohren und Herzen „nachklingt“.

Im Mittelpunkt des Festaktes stand freilich die Verleihung der Ehrenpromotion für Peter Hahne durch den Rektor der STH Basel, den evang.-freikirchlichen Neutestamentler Professor Dr. Jacob Thiessen (siehe Titelfoto oben: rechts).

Er würdigte bei der Auszeichnung den prominenten ZDF-Moderator, studierten Theologen und Philosophen Hahne, der sich seit Jahrzehnten aktiv für die christliche Heilsbotschaft einsetzt, dabei auch unbeugsam die Gebote Gottes und die biblische Schöpfungsordnung verteidigt.

Dies betonte auch Professor Dr. Harald Seubert (auf dem Titelfoto links) in seiner Laudatio. Der Buchautor und Philosoph aus Nürnberg – er ist zugleich neuer Prorektor der STH Basel –  zitierte Hahne in seiner Ansprache mit dem Leitwort: „Nur das Echte zählt!“

Das ZDF-Urgestein setze seine Prominenz für das Gute ein, für die Verbreitung des Evangeliums  –  und dies in einer verständlichen, originellen und kraftvollen Sprache: „Hahne schaut dem Volk auf das Maul, ohne ihm nach dem Munde zu reden“, sagte er trefflich.
Er fügte hinzu, Pfarrer und  Journalisten hätten laut Hahne diese eine Aufgabe gemeinsam: Sie wollen eine gute Nachricht an den Mann und die Frau bringen. 

Zudem gehe es dem evangelistisch wirksamen Hahne darum, Glauben und Denken miteinander zu verbinden gemäß dem lateinischen Motto aus der mittelalterlichen Philosophie: „Fides quaerens intellectum“ (Glaube, der nach Erkenntnis strebt, der die Einsicht sucht).

Auch bei dieser akademischen Feier wurde einmal mehr deutlich:

Hahne zeigt dem Zeitgeist unbeirrbar die Zähne – auch bei heißen Eisen wie Genderwahn, Abtreibung, Euthanasie, staatliche Coronapolitik samt der damit verbundenen Impf-Propaganda.
Der Vortragsredner sagte erneut klipp und klar hinsichtlich Lockdown und Grundrechtseinschränkungen: Das Löschen darf nicht mehr kosten als der Brand selber!

Die sensationellen Erfolge der über vierzig Hahne-Bücher mit ihren acht Millionen Auflagen sowie seine anhaltende Beliebtheit sowohl im bodenständigen Volk wie auch beim klardenkenden Teil der intellektuellen Elite bezeugen zugleich, daß die Menschen auch heute sehr wohl aufgeschlossen sind für geradlinige konservative Standpunkte bei kirchlichen, sittlichen und politischen Themen.

Die Rede von Peter Hahne unter dem Titel „Holt GOTT zurück in die Politik   – Der Ausweg aus der Krise“ erwies sich nicht „nur“ als geistreich, kraftvoll, kämpferisch und teils geradezu atemberaubend spannend, sondern zeigte einmal mehr den herausragenden Mut dieses bekenntnisstarken Publizisten. (Die Dokumentation des Hahne-Vortrags im vollen Wortlaut folgt demnächst.)

Wie sehr es dem wortgewaltigen und vielfach humorvoll-sprachwitzigen Journalisten vor allem darum geht, den Glauben an Christus zu bekräftigen, zeigte auch Hahnes Hinweis, daß die Theologen „Zeugen der Wahrheit“ sein sollen – und keine Diener einer gottlosen Agenda.
Das Evangelium ist „Gottes Kraft“, meint aber damit  – so Hahne  – durchaus keinen verschwommenen „Allerweltsgott“, sondern Jesus Christus als HERRN und Erlöser.

Das Tarnwort einer falschverstandenen Toleranz mutiere immer stärker zur „Akzeptanz“ einer moralisch verwerflichen Abkehr von Gott, seinen zeitlosen Geboten und Ordnungen.

Hahne beklagte auch eine – gerade hierzulande  –  weitverbreitete Corona-Panik und damit verbundene Todesangst selbst unter Christen, obwohl Gottes Botschaft doch in die Ewigkeit ausgerichtet sei und auf Jesu Verheißungen aufbaue. Offenbar fehle es in diesem „Glaubensnotstand“ an einem unbeirrbaren Gottvertrauen und einer festen Bibeltreue, die jedoch mit der „Jesustreue“ untrennbar verbunden sei. 

Der Redner erinnerte an den russischen Dichter und christlichen Bürgerrechtler Alexander Solschenizyn, der bereits vor Jahrzehnten das Motto geprägt habe: „Holt GOTT zurück in die Politik!“

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 

Fotos: Felizitas Küble

Kommentare

9 Antworten

  1. Eine ermutigende Feier von A-Z. Danke, dass ich dabei sein durfte! Danke für die Eindrücke, die Felizitas Küble vermittelt, natürlich zutreffend!

  2. Wir erlebten Peter Hahne bei einer Evangelisation 1989 in Herford mit über 4000 Besuchern. Es mußte noch ein Zelt herangeschafft werden, weil das eine große Zelt die Menschen nicht fassen konnte.
    Wir schätzen Peter Hahne wegen seiner biblischen Verkündigung und seiner realistischen Einschätzung der Gegenwart.

  3. Herzlichen Glückwunsch, lieber Peter. Bleib wie bist und schon immer warst. Schön, dich schon 30 Jahre lang zu kennen. Grüezi aus dem Siegerland (D) … Uwe

  4. Das tut gut! Kompliment an die Preisverleiher und P. Hahne.
    Liebe, Anerkennung, Wertschätzung kommt doch im diesseits wunderbar zurück zu unseren heutigen überzeugten Jesusnachfolgern wie Peter Hahne, welcher weiterhin wachrüttelt in der säkularisierten Welt, wo bekanntlich Diabolos sehr sichtbar alles durcheinander zu bringen versucht.

  5. Peter Hahne ist nicht nur ein liebenswerter Journalist, zudem vielmehr – auch für meine Wenigkeit – Vorbild für Aufrichtigkeit, Mut zur Wahrheit, Gerechtigkeit mit einem tiefen christlichen Glauben an das Gute im Menschen und Gesellschaft.

    Habe Peter Hahne in 90iger Jahren in Bünde/OWL – in einem Zelt – direkt erlebt und seine mitreißende Botschaft an uns Zuhörerer. Unvergessen.

    1. Das waren noch Zeiten ! Peter Hahne als Gastredner der dzm (Deutschen Zelt Mission, Siegen). Immer ‚volle Hütte‘ und ne klare Botschaft.

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