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Bischof Meier pro Homopaar-Segnung: Damit stellt er sich gegen den Vatikan

Von Dr. Gero Weishaupt

In der Fernsehsendung „Münchner Runde“ des Bayerischen Rundfunks am Mittwochabend zeigte sich der Augsburger Bischof Bertram Meier offen für die Segnung homosexueller Paare. „Ich lehne niemals einen Segen ab für Menschen, die zu mir kommen, um sich segnen zu lassen“, sagte er.

Er vermeide allerdings alles, um den Eindruck zu erwecken, es sei eine Ehe: „Ich würde nicht mit der Stola die Hände umwickeln und Formeln sprechen, die bei einer sakramentalen Eheschließung sind“.

Doch wie hält der Bischof es dann mit dem Verbot des Papstes, homosexuelle Paare zu segnen?

In einem Responsum auf ein Dubium hatte die Glaubenskongregation  dieses Verbot ausgesprochen. Die Antwort auf diese Gretchenfrage blieb der Augsburger Bischof den Fernsehzuschauern schuldig.

Es geht um Segen, nicht um Eheschließung

Niemand zieht in Zweifel, dass der Bischof einen Segen dann nicht spendet, wenn der Eindruck entstünde, es handele sich um eine kirchliche Eheschließung. Darum ging es auch gar nicht in dem Responsum aus Rom.

Dessen Gegenstand war das Verbot der Segnung homosexueller Paare zum Schutz der Ehe, also des Verbotes der Spendung eines Sakramentale, eines Segens, nicht der Simulation einer kirchlichen Eheschießung. 

Man darf  wohl auch davon auszugehen, dass die, die sich bei der Segnungsaktion im Mai haben segnen lassen, damit keine Eheschließung bezweckt haben. Ihnen ging es um den Segen Gottes über ihre Beziehung. Diesen Segen aber hatte Rom unmissverständlich verboten.

Vor dem Hintergrund des Verbotes aus Rom und der Aussage des Bischofs, er lehne „niemals einen Segen ab für Menschen, die zu mir kommen, um sich segnen zu lassen“, der er den Satz hinzufügte: „Gutes Sprechen aus dem Munde Gottes sollten wir niemandem verweigern“, war die Schlussfolgerung von Clara Steinbrecher, der neuen Vorsitzenden der kirchentreuen Bewegung Maria 1.0, nur logisch und konsequent: „Damit stellen Sie sich aber offensichtlich gegen Rom.“

Quelle: https://www.kathnews.de/vorsitzende-von-maria-1-0-damit-stellen-sie-sich-offensichtlich-gegen-rom

Kommentare

9 Antworten

  1. Dem Bischof geht es nicht darum, die homosexuelle Verbindung als solche zu segnen. Was ist daran so schwer zu verstehen? Jesus fordert uns übrigens auf, die zu segnen, die uns übel gesinnt sind.

    1. @Anonymous:
      Man sollte nicht zu naiv sein: Das ganze wird zielgerichtet ideologisch betrieben. – siehe auch Prof. Annica Dahlström zu Gender Ideologie mit der postmodernen Dekonstruktion der Geschlechter und der Umerziehung der Kinder und unwissenschaftlichen Gender Ideologie wider Vernunft und Natur und Logik und Wissenschaft und Ethik und Gott.

  2. Wenn Bischof Meier sagt, er lehne „niemals einen Segen ab für Menschen, die zu ihm kommen, um sich segnen zu lassen“, so ist das wieder mal so eine unklare, pastoralschwurbelige Aussage zum Fenster hinaus: Natürlich kann er jeden segnen! Um das geht es gar nicht! Es geht um das feierliche Segnen von Paaren, die gleichgeschlechtlich zusammen sind! Oder meint er wohl sogar, dass er Zweitehen und Drittehen segnen will? Denn das sind doch auch Menschen, die zu ihm kommen, um sich als Paar segnen zu lassen! Er will also auch diese Paare segnen, so ist seine Aussage ebenfalls zu verstehen!
    Alle diese Menschen können jeden Sonntag persönlich und tief wirksam den feierlichen Segen des Priesters am ende der Heligen Messe empfangen, nach eucharistischen Anbetungen sogar den feierlichen Segen mit dem Allerheiligsten! Genügt das nicht? Nein, es genügt diesen Leuten nicht, denn sie wollen ihre Sexualpartnerschaft ausdrücklich gutgeheißen haben! Sie möchten die Kirche zwingen, alles gut zu heißen, was man oder frau an sexuellen Verbindungen eben einzugehen gedenkt. Warum sollten dann nicht auch Dreiergruppen den Segen bekommen, z.B. zwei Schwule und ihre Leihmutter? Frägt der so großzügig segnende Priester eigentlich nach, die wievielte Partnerschaft das schon ist?
    Das Responsum aus Rom ist klar und eindeutig; die Kleriker sind verpflichtet, sich daran zu halten. Der Segen Gottes ist keine Vanillesoße, die man überall drübergießen kann.

  3. Auf, auf, lasst uns eine neue Kath. Kirche gründen. Die alte ist überholt. Segnet fleißig Homopaare. auf dass die Kirche aufblüht. Das alte ist morsch und faul. Hängt in den Kirchen Regenbogenfahnen auf.

  4. o.k. und wo liegt das Problen es stellen sich dauernd Bischöfe gegen Rom Athanasius Schneider in Sachen Handkommunion Bischof Meier eben wegen der Segnung von LGBTQ Paaren

    1. Sorry, aber wenn Sie den großen Unterschied zwischen Handkommunion und der Segnung homosexueller Paare nicht erkennen, dann brauchen Sie viele Stunden Nachhilfe im katholischen Glauben.

      Und wenn Sie nicht katholisch sind, dann halten sie sich bitte mit solch hinkenden Nicht-Vergleichen zurück.

    2. Ich denke man kann für diesen Bischof nur beten.
      Total verblendet. Und hoffen, dass weitere Bischöfe sich nicht zur besten Sendezeit im Fernsehen ebenfalls so äußern.

      Was ich oftmals so täuschend finde , ist die Tatsache, dass diese Geistlichen im frommen Gewande daherkommen. Auch äusserlich. Mit Priesterkragen und so.

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