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Anlässlich der Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 8. März und in Rheinland-Pfalz am 22. März erinnern die Christdemokraten für das Leben (CDL) an die unverhandelbare Substanz des Lebensschutzes:

„Die Wahlprogramme von SPD, Grünen, FDP und der Linkspartei weisen stark darauf hin, dass sie die Politik ihrer Bundesparteien auch auf Landesebene verfolgen und eine Liberalisierung der Abtreibungsregelungen verfolgen“, erklärt CDL-Bundesvorsitzende Susanne Wenzel (siehe Foto):

„In Anbetracht der demographischen Entwicklung sollte die Politik Rahmenbedingungen schaffen, die Frauen und Männer zur Gründung einer Familie ermutigen, anstatt die Tötung von ungeborenen Kindern zu erleichtern.“

Der Schutz des menschlichen Lebens in all seinen Phasen gehört zur Kernaufgabe staatlichen Handelns.

Mit der geltenden Beratungsregelung, welche Abtreibung in den ersten drei Monaten zwar als rechtswidrig kennzeichnet, zugleich aber straflos stellt, ist ein absoluter Lebensschutz für die erste Phase des menschlichen Lebens nicht mehr gegeben.

Eine Mindestanforderung an Koalitionsverhandlungen lautet deshalb, dass es keine weitere Verschlechterung des Lebensschutzes geben darf. Bei diesem Thema gibt es keinen Spielraum für Verhandlungen.

Umgekehrt sollten Lebensschutzthemen aktiv in Koalitionsverhandlungen eingebunden werden.

Die gezielte Förderung der Familie sollte ebenfalls zentrales Kriterium sein. Dies umfasst Hilfsangebote für schwangere Frauen und Familien sowie eine finanzielle Grundlage, die Ausdruck gesellschaftlicher Wertschätzung ist.

Kommentare

4 Kommentare

  1. Leider ist die CDU auch nicht besser als die Grünen, die Linken usw.
    Die heutigen Gesetze sind leider auch durch Stimmen der CDU Abgeordneten zustande gekommen.

    1. So ist es, ich erinnere nur an die Antwort von Herrn Merz auf die Frage von Frau von Storch. Das sagt alles! Die Unionsparteien sind das Gefährlichtste was man in Deutschland wählen kann, weil sie genau das machen, was ihre (verblendeten) Wähler NICHT wollen!

  2. Ich erwarte, wenn es zu den entscheidenden Abstimmungen im Deutschen Bundestag zum § 218 u.a. StGB (Abtreibung) kommt -und der Fraktionszwang sicherlich aufgehoben wird-, dass die Union und die AfD gemeinsam abstimmen.
    Regierungsfraktionen hin oder her. Je nachdem, wie es aber tatsächlich kommt, werde ich mich bei der nächsten Bundestagswahl entscheiden. Dann schaun wir mal, wer nach der nächsten Wahl vorne ist und die Richtung angibt (momentan scheint das ja völlig unklar zu sein…)

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