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CDU-Parlamentarier verweisen die Landesregierung auf No-Go-Areas in NRW

Der Vorfall im Dortmunder Norden in der vergangenen Woche hat es wieder einmal deutlich gezeigt: Die Polizei in Nordrhein-Westfalen, vor allem im Ruhrgebiet, hat zunehmende Probleme mit sich zusammenrottenden Gruppen von Personen, die versuchen, polizeiliche Maßnahmen zu beeinflussen oder zu verhindern.
Die nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsabgeordneten Claudia Middendorf (zuständig für Dortmund) und Gregor Golland (Innen- und Polizeiexperte) hinterfragen jetzt den Fall, in dem die Polizei einen 15-jährigen Jugendlichen überwältigte, der einen anderen mit einer Waffe bedrohte. 
Zwar handelte es sich um eine Anscheinswaffe, aber schnell waren die Einsatzkräfte von Dutzenden Personen umzingelt, die herumschrien und sich erst beruhigten, als Verstärkung eintraf.
„Solche Vorfälle kennt man schon aus Stadtbezirken wie Duisburg-Marxloh oder Gelsenkirchen-Bismarck“, betont Frau Middendorf (siehe Foto). „Jetzt haben wir also auch in Dortmund rechtsfreie Räume, in denen ganze Clans keinen Respekt mehr vor der Polizei zeigen.“
„Man muss hier von einer No-Go-Area sprechen“, unterstreicht Herr Golland (siehe Foto):
„Gerade im Ruhrgebiet wird schon seit längerer Zeit immer wieder deutlich, dass ganze Viertel betroffen sind, in denen die Polizei nicht Herr der Lage wird. Ein weiteres, besonders erschreckendes Beispiel für einen rechtsfreien Raum haben wir an Silvester in Köln vor Augen geführt bekommen.“
In ihrer Kleinen Anfrage erkundigen sich die CDU-Politiker nach dem genauen Ablauf des Polizeieinsatzes, nach einem Zusammenhang mit bestimmten Clans oder Banden und nach weiteren Vorfällen dieser Art.
Die beiden Christdemokraten sind sich einig, dass die Landesregierung das Problem nicht länger schönreden darf, sondern die Polizei in den Brennpunkten – nicht nur, aber vor allem dort – mit Body-Cams ausstatten und personell verstärken muss. Die Umwandlung bestimmter Polizeipräsidien in „Brennpunktbehörden“ zeigt offenbar keine Wirkung.
Golland: „Innenminister Jäger weigert sich leider nach wie vor, das Kind beim Namen zu nennen. Angeblich gibt es in NRW keine No-Go-Areas.“
Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/landesregierung-darf-existenz-von-no-go-areas-nicht-laenger-leugnen-1109.php

Kommentare

Eine Antwort

  1. Vielleicht fehlt einfach mal eine klare Ansage, dass, wer sich nicht anpasst und integriert, abgeschoben wird, ohne Rücksicht, dass hier Kinder geboren wurden. Vielleicht sollte man hier die Asylgeschichten mal wieder aufrollen, denn Asyl heißt nicht Aufenthaltsrecht auf Dauer. Nach den furchtbaren Weltkriegen mussten so viele Menschen fliehen, selbst mit Säuglingen, und haben nicht einfach alles gesponsert bekommen, sondern mussten es sich hart erkämpfen. Solange Täter unter dem Täterschutzprogramm von Sozialromantikern stehen, wird sich an dem weiteren Anwachsen von NO-Go-Areas nicht viel ändern.

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