Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 2,11-12.13c-18.
ER, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle aus Einem; darum schämt ER sich nicht, sie Brüder zu nennen und zu sagen: Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, inmitten der Gemeinde dich preisen und ferner: Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir geschenkt hat.
……
Da nun die Kinder aus Fleisch und Blut sind, hat auch ER in gleicher Weise daran Anteil genommen, um durch den Tod den zu entmachten, der die Gewalt über den Tod hat, nämlich den Teufel, und um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft verfallen waren.
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Denn ER nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams nimmt ER sich an.
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Darum musste ER in allem seinen Brüdern gleich werden, um ein barmherziger und treuer Hohepriester vor Gott zu sein und die Sünden des Volkes zu sühnen.
Denn da ER gelitten hat und selbst in Versuchung geführt wurde, kann ER denen helfen, die in Versuchung geführt werden.
Denn da ER gelitten hat und selbst in Versuchung geführt wurde, kann ER denen helfen, die in Versuchung geführt werden.





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Ein Kommentar
Christen haben einen Gott, der sich in die Lage der Menschen versetzt hat. Er ist als Jesus Christus Mensch geworden.
Er hat Sich so erniedrigt, dass Er für unsere Schuld gestorben ist. Er hat uns den Weg bereitet, dass wir nicht mehr in der Angst vor dem Tod als Sklaven leben müssen.
Diese Angst macht manipulierbar (und treibt z.B. in den Krieg gegen den Terror oder gegen ein Virus oder gegen den Klimawandel oder den bösen X oder Y) und lässt uns an der Gesamtwirklichkeit vorbeileben.
Die Wahrheit wird uns frei machen. Wenn wir diese Befreiung für uns im Vertrauen auf Jesus in Anspruch nehmen, werden wir zu Kindern Gottes erhöht.
Wir brauchen dann nicht mehr andere zu erniedrigen, um uns selbst zu erhöhen.
Wir können uns dann von Gottes Geist und Wort an der Goldenen Regel ausrichten lassen.
Die so gelebten Werte können bei entsprechender Auswirkung in der Gesellschaft verhindern, dass Freiheit zum Chaos führt und Ordnung zur Tyrannei.
Gelebte christliche Werte haben in der Vergangenheit die Entstehung und den Erhalt der Demokratie ermöglicht. Ohne diese Werte zerstört die Demokratie sich selbst.
Im Wechselbad von Gier, Überheblichkeit, Angst und Bedrohung wird die Menschheit ihr eigenes Opfer.
Wenn keine unabhängigen Werte, kein Maßstab für gut und böse mehr anerkannt werden, bestimmen jetzt die Mächtigen, was falsch und richtig, was gut und böse ist.
Die Herrschaft der Wahrheit wird dann durch die Herrschaft von Macht und Gewalt ersetzt.