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Von Peter Kiefer

Sahra Wagenknecht sagte: „Diese Gesundheitspolitik ist absolut kontraproduktiv.“ – Recht hat sie, und die vergangenen zwei Jahre zeigten deutlich, dass es nicht so weit her ist mit dem vielgepriesenen deutschen Gesundheitssystem.

Interessant ist jedoch die Verlagerung des politischen Schwerpunkts auf die Gesundheit der gesamten Bevölkerung, war die Gesundheitsfürsorge bisher eher dem Einzelnen überlassen.

Die Regierung hatte sich bis dato auch noch nie für die Sterbestatistik bei Grippewellen interessiert, wobei laut statista im Winter 2017/2018 immerhin 25.100 Personen an Influenza starben, und im Jahr davor waren es 22.900, aber seit Corona setzt sie alles daran, Sterbefälle generell zu vermeiden, zu verhindern.

Dazu werden Grundrechte, die vorher noch als ‚unveräußerlich‘ galten, eingeschränkt, die gesamte Wirtschaft wird zurückgefahren, um mögliche Todesfälle zu minimieren. Die sog. Kollateralschäden (psychische Krankheiten, Suizide) werden stillschweigend in Kauf genommen.

Die Damen und Herren (divers natürlich auch) Politiker spielen sich als Herrscher über Leben und Tod auf, werden zu Despoten.

Gleichzeitig werden die Schwächen der seit Jahren verfehlten Gesundheitspolitik deutlich, deren schwerster Fehler offenbar die Privatisierung des Gesundheitswesens war. Das wusste man allerdings schon vor Corona, denn schon 2018 erschien in der Apotheken Umschau ein ‚Brennpunkt‘, in dem aufgezeigt wurde, dass Krankenhäuser, die ökonomischen Zwängen unterliegen, nicht im Sinne der Patienten geführt werden können.

Erschreckende Zahlen wurden publiziert, die der Palliativ-Mediziner Dr. Matthias Thöns (Witten) bestätigte: „Wir quälen Sterbenskranke mit Medizin, damit sich manche Leute die Taschen vollmachen“ (Apotheken Umschau vom 15. September 2018).

Sollten dem aufmerksamen Leser Parallelen zur augenblicklichen Impf-Strategie auffallen: Er liegt nicht falsch!

Jetzt also sind’s nicht die Sterbenskranken, die „die Taschen mancher Leute vollmachen“ sollen, sondern die gesamte Bevölkerung. Sie wird mit allen Mitteln zur Mehrfach-Impfung gezwungen gegen eine Krankheit, die hauptsächlich für Hochbetagte und Vorerkrankte gefährlich ist, also genau abgrenzbare Gruppen von Gefährdeten, die man problemlos schützen könnte, ohne das gesellschaftliche Leben der Gesamtbevölkerung lahmzulegen.

Kann einer der für dieses Chaos verantwortlichen Politiker erklären, warum während der sog. Pandemie in Deutschland Krankenhäuser geschlossen und Intensivbetten abgebaut wurden?

Unser Gastautor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.

Kommentare

2 Antworten

  1. Der Impfwahn ist sauteuer, dazu aber auch noch wertlos und zudem gefährlich. Daß die Spritzen nichts taugen, zeigt sich daran, daß immer weiter „geimpft“ werden soll/muß.
    Und warum das? Weil das körpereigene Immunsystem zerstört wird. Damit haben die Menschen offene Scheunentore für alle möglichen Angriffe durch Viren. Dann gibt es da noch etwas. Eine US-Lebensversicherung stellt fest, daß unter den Erwerbstätigen eine Übersterblichkeit von 40 % besteht, die nicht allein auf Covid-19 zurückgeführt werden kann. Brauchen „Inländer“ inländische Sperren, um nicht ausbrechen zu können?

    Ein Gruß an das Sächsische Radieschen. Ich habe im Anwesen meiner Tochter einen Spaten eines königlich sächsischen Hoflieferanten aus Bautzen gefunden, Pfennig gut. Und das nahe Augsburg. Leider hat ein junger Helfer den Stiel abgebrochen.

  2. Nicht im Sinne der Patienten geführt, wie wahr, wie wahr. Unsere Kliniklandschaft nebst Kurkliniken: über 100 fielen seit 2020 zum Opfer. Gut ausgebildete Ärzte wandern aus und in den Kliniken übernimmt immer mehr der PC das Wort, wenn es um die Heilung der Patienten geht, als wäre der Mensch ein Herdenvieh ohne individuelle Krankheiten.

    Für andere ideologische Wahnideen hat man 30 Mrd Investitionskosten im Sande versickern lassen und Beschäftigungsverhältnisse geschaffen für Pseudowissenschaftler, die die Patienten in die Pfanne hauen können.

    Jetzt will man auch noch den Pflegeberuf ausdünnen, der gerade für die Selbstbestimmung der Patienten wichtig ist, der in zentralen Patienten-Sammelunterkünften dahin vegetieren würde.

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