Von Dr. David Berger
Das durch diverse Skandale in letzter Zeit unter einen erheblichen Glaubwürdig-keitsverlust leidende „Correctiv“ inszeniert seine neue Missbrauchsrecherche als Aufklärung – zeichnet jedoch ein einseitiges Bild, das Benedikt XVI. zur Symbolfigur systemischer Schuld stilisiert.
Dabei bleibt weitgehend ausgeblendet, dass gerade dieser Papst zu den ersten gehörte, die entschlossene Schritte zur Bekämpfung des Missbrauchs in der Kirche eingeleitet haben. 
Mit großem medialem Aufwand präsentiert das Recherchekollektiv Correctiv derzeit seine neue Kampagne zum Thema Missbrauch in der Kirche. Die „Tagespost“ berichtet davon, dass der Correctiv-Seniorreporter Markus Bensmann seine Dokumentation „Akten des Missbrauchs. Die Geschichte der organisierten Verbrechen im Vatikan“ am vergangenen Freitagabend im Leipziger „Luru-Kino“ erstmals öffentlich präsentiert hat.
Im Zentrum steht dabei einmal mehr der deutsche Papst Benedikt XVI.; er war linken Kreisen sowie den Epstein-Netzwerken von Anfang an weltweit ein erheblicher Dorn im Auge…Was sich als Beitrag zur Aufklärung ausgibt, trägt bei näherer Betrachtung Züge einer üblen Verunglimpfung des als konservativ katholisch geltenden Papstes aus Bayern…
Benedikt sorgte für grundlegende Aufarbeitung
Zweifellos ist die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals eine bleibende Verpflichtung der Kirche. Doch gerade deshalb darf sie nicht auf Kosten der Wahrheit vereinfacht werden… Joseph Ratzinger setzte sich innerhalb der römischen Kurie dafür ein, Verfahren zu zentralisieren und kirchenrechtlich zu verschärfen – gegen nicht unerhebliche Widerstände. 
Als Präfekt der Glaubenskongregation und später als Papst war Benedikt XVI. maßgeblich daran beteiligt, den Umgang der Kirche mit Tätern grundlegend zu verändern. Er schuf rechtliche Voraussetzungen zur Entlassung von Priestern und trieb eine Linie voran, die heute oft als „Null-Toleranz“ bezeichnet wird.
Ein besonders markantes Beispiel ist der Fall der Legionäre Christi. Deren Gründer, Marcial Maciel, hatte über Jahrzehnte schwerste Verbrechen begangen. Während sein Fall zuvor verschleppt worden war, nahm Joseph Ratzinger die Ermittlungen wieder auf und leitete schließlich als Papst konkrete Maßnahmen ein, die Maciel zum Rückzug zwangen und den Weg für eine tiefgreifende Reform der Gemeinschaft ebneten.
Gerade dieser Punkt wiegt schwer: Benedikt XVI. war nicht Teil einer passiven Kultur des Wegsehens, sondern einer der ersten, der systematisch dagegen vorging – und dies zu einer Zeit, in der das Problembewusstsein innerhalb der Kirche vielerorts noch unzureichend ausgeprägt war. Dass all dies in der aktuellen Berichterstattung nur am Rande oder gar nicht vorkommt, ist bezeichnend.
Quelle und FORTSETZUNG des Artikels von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2026/03/22/hass-auf-das-heilige-jetzt-geht-correctiv-auf-papst-benedikt-los/





Total views : 10411573
8 Kommentare
Diese antichristlichen Regierungen Merz/Söder mit jeweils anderen noch linkeren Partnern setzen ihre NGOs gegen alles in Marsch, was noch halbwegs normal, bürgerlich und konservativ ist
Papst Benedikt hat in seiner Amtszeit die Null-Toleranz-Strategie durchgesetzt und angeordnet, alle bekannt werdenden sexuellen Missbräuche von Geistlichen zur Anzeige zu bringen.
Er wollte gegen die Vertuschung, das Wegschauen und die Methode so manchen Bischofs, Täter nur in eine andere Pfarrstelle zu versetzen, gegen die schweigenen Mitwisser vorgehen.
Er war bislang der beste Papst in dieser Causa. Er hat sich besonders auch um die Opfer gekümmert. Großartig.
Die Ermittlungen im Fall Marcial Maciel, wurden die nicht durch Johannes Paul II. blockiert? Da kam der damalige Kardinal Ratzinger doch nicht weiter, weil Johannes Paul den Gründer der Legionäre so sehr schätzte und von den Vorwürfen gegen diesen anscheinend nichts wissen wollte. Erst als Papst konnte Benedikt dann doch dort tätig werden und durchgreifen.
Guten Tag,
ja, so habe ich diese Causa auch in Erinnerung!
Sehr bald nach seiner Amtszeit als Papst hat Benedikt dann aber durchgegriffen.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Hierzu lese man das Buch „George Kardinal Pell – Freispruch durch den Obersten Gerichtshof – Das Gefängnistagebuch“, Band III .
Dann weiß man, wie leicht es ein einziger, am Ende als Irrender oder Lügner überführter Rufmörder hatte, den unschuldigen Kardinal ins Gefängnis werfen zu lassen.
Das ist bezeichnend für die verderbte Correctiv-Medien-Meute ! Integre Gegner ihrer Negativ-Strategie werden mit verlogen verdrehten Geschichten ins Visier genommen, skrupellos infam eben auch TOTE ! Papst Benedikt wird nicht ihr einziges Opfer bleiben. …
Correktiv muss ja von eigenen Verfehlungen ablenken, indem er andere aufbläst.
Wissen plus Wahrheit gleich Weisheit für Sonntag, 22. März 2026
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
2.Mose 20,16
Ihr wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt.
1.Johannes 2,21
———————–
Alles was zu Christus lenkt bringt den Heiligen Geist und das Lebendige – das Leben.