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Couragierter Christ bei „Maischberger“: Kein Sex vor der Ehe!

Ärztin warnt vor „Übersexualisierung“ der Jugendlichen

„Wie ist es um die Sexualmoral in Deutschland bestellt?“ –  Um diese Frage ging es am 30. August 2011 in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“. Im Mittelpunkt stand der umstrittene Sexroman „Schoßgebete“ von Charlotte Roche.

Über die Talkshow berichtet der evangelische Nachrichtendienst „Idea“ Folgendes:

Zu den Gästen gehörte Tobias-Benjamin Ottmar, der cSprecher des Hilfswerks „Geschenke der Hoffnung“ (Berlin), der dafür eintritt, mit der Sexualität bis zur Ehe zu warten.

Vor der Hochzeit lebte der engagierte Christ sechs Jahre enthaltsam in einer Freundschaft mit seiner heutigen Frau. Ottmar plädierte dafür, zunächst den Charakter des Partners kennenzulernen, bevor man Sexualität auslebt. Nur so könne die Beziehung auf eine gute Basis gestellt werden. Es gehe nicht darum, den Sex zu verteufeln, sondern zu prüfen, ob man den richten Partner fürsLeben gefunden habe. Ottmar: „Das hat mit Selbstbeherrschung zu tun.“

Die Sexautorin Roche forderte hingegen eine “Enttabuisierung” der Sexualität, da Tabus angeblich einsam und krank machten. Es sei „totaler Quatsch“, auf Sexualität bis zur Ehe zu warten.

Als Möglichkeit, aus dem „Ehe-Monogamie-Gefängnis“ zu entkommen, schlug sie vor, gemeinsam mit dem Partner ins Bordell zu gehen. Sex sei „nicht das Wichtigste, aber etwas sehr Wichtiges“. Die bekannte Autorin erklärte wörtlich: „Wenn ich keinen Sex habe, habe ich Angst.“

Ottmar entgegnete, Besuche im Bordell könne er sich für seine Ehe nicht vorstellen  – und fügte hinzu: „Ich denke, die Mehrheit der Zuschauer auch nicht.“   –  Prostitution sei eine Ausbeutung der Frauen: „Es ist wahrscheinlich nur eine Minderheit, die freiwillig im Bordell arbeitet.“

Die Ärztin Esther Schoonbrood (Essen) warnte von einer „ständigen Übersexualisierung“ der Gesellschaft“. Sexualität sei heute „trivialisiert und schrankenlos“.

Es verstöre Jugendliche, daß sie durch Pornografie im Internet immer früher mit seelenlosem  Sex konfrontiert würden. Die Ärztin verwies darauf, daß 98 Prozent der Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren von pornografischen Darstellungen angewidert seien. Derartige Bilder kursierten jedoch in jeder Schulklasse.

Kommentare

3 Antworten

  1. Zitat: „Vor der Hochzeit lebte der engagierte Christ sechs Jahre enthaltsam in einer Freundschaft mit seiner heutigen Frau. Ottmar plädierte dafür, zunächst den Charakter des Partners kennenzulernen, bevor man Sexualität auslebt. Nur so könne die Beziehung auf eine gute Basis gestellt werden.“ – Eine erfreulich revolutionäre Einstellung zur Sexualität als einem besonderen Geschenk.

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  2. Auch wenn uns Moral nicht in den Himmel bringt so bin ich dankbar das hier zu diesem Thema klare prinziepien dagestellt werden. Auch was den seelenlosen Sex betrifft… Habe dieser Tage einen Vortrag von Pfr. W. Puskin gehört. Ehe und Familie wer hat s erfunden. Gerne sende ich dem Interessierten eine CD Pedigt 25 min gerne zu!

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