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38 christliche Geiseln sind frei – doch die Gewalt im nigerianischen Middle Belt hält unvermindert an. Islamistische Fulani-Milizen überfallen Dörfer, Hunderte Menschen werden verschleppt.

John Eibner, der Präsident von CSI (Christian Solidarity International) warnt vor einem „schleichenden Völkermord“ an den Christen Nigerias und fordert entschlossenes internationales Handeln.

Die Gewalt in Zentralnigeria ist mehr als ein Streit zwischen Nomaden und Bauern. Die Fulani-Milizen sind eine der treibenden Kräfte der religiösen Verfolgung. Wie Boko Haram berufen sie sich ideologisch auf den Dschihad des Fulani-Stammesgenossen Usman dan Fodio (1754–1817), Gründer des einst mächtigen Kalifats von Sokoto.

Die Übergriffe von Fulanis auf Dörfer, die Zerstörungen von Ernten und Entführungen richten sich tendenziell gegen christliche und traditionelle Dorfbewohner, um sie von ihrem Land zu vertreiben. Sie stellen sich damit in die Tradition des Dschihad von dan Fodio, um ihr Vorgehen zu legitimieren.

Nigerias Präsident Bola Tinubu hat angesichts der zunehmenden Gewalt einen landesweiten Sicherheitsnotstand ausgerufen und die Rekrutierung tausender zusätzlicher Soldaten und Polizisten angeordnet.

Trump sprach von Massenmord in Nigeria

Bereits am 13. November rief CSI-Präsident John Eibner die Verbündeten der USA dazu auf, „endlich aufzuhören, die Realität der Massaker an Christen in Nigeria zu leugnen“.

„Die USA – und die internationale Gemeinschaft – sollten darauf bestehen, dass die nigerianische Regierung mögliche Verbindungen zwischen ihrem Sicherheitsapparat und den Fulani-Milizen untersucht, die einen schleichenden Völkermord an Christen verüben, und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht.“

„Präsident Trump sollte das Außenministerium anweisen, mit den nigerianischen Behörden – sowohl auf Bundes- als auch auf Staatsebene – sowie mit lokalen Gemeinden zusammenzuarbeiten, um Sicherheit zu gewährleisten. Wie in vielen anderen Teilen der Welt können die USA und ihre Verbündeten direkten Schutz leisten, den diese Gemeinden benötigen, um sich zu verteidigen.“

Am 31. Oktober hatte US-Präsident Donald Trump von einer „existenziellen Bedrohung“ des Christentums in Nigeria gesprochen. „Tausende Christen werden getötet. Radikale Islamisten sind für dieses Massaker verantwortlich“, erklärte Trump. Für den Fall, dass die Regierung die Gewalt nicht stoppe, drohte der US-Präsident mit der Einstellung von Hilfen und militärischen Maßnahmen. Seitdem ist Nigeria im Fokus der Öffentlichkeit.

Quelle: https://csi-de.de/artikel/nigeria-csi-fordert-unterstuetzung/

Kommentare

6 Kommentare

  1. In den Medien hört man wenig darüber. Die Medien ARD; ZDF und viele andere waren mehr damit beschäfigt, täglich über die angeblichen Zivilisten in Gaza und die ach so bösen Juden zu berichten. Sie nannten sie nun Israelis, gemeint sind aber Juden.
    Sie taten es schamlos, hemmungslos und haben unkontroliert die Angaben der Hamas ins Publikum gestreut. Täglich. Sie haben wie in den 30er Jahren die Juden dämonisiert.

    Die Christen, die abgeschlachtet werden, interessiert diese Mediengestalter wenig. Da kann man ja keine Juden beschuldigen……

    Hier können sie erfahren, wo Christen überall verfolgt werden-

    https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex/weltverfolgungsindex-karte#rangfolge

  2. Wie wär`s denn stattdessen mal mit ner schönen WeihnachtsGESCHICHTE, Frau Küble? Ein Klassiker von Rilke, Fontane o.a.? Kein Gedicht, das man das ganze Jahr über bringen kann, nee, ne schöne WeihnachtsGESCHICHTE! Mal zur Abwechslung hier…

  3. Das ist nun jetzt der 3. oder 4. Artikel über Nigeria im christlichen Forum innerhalb der letzten 3 (?) Wochen…Wird bis zum Jahresende auch nicht der letzte sein ???? Vielleicht sollten wir selbst da runterfahren, wenn Trump nicht eingreift ??? Hannemann, geh` Du voran…Deutschlands Soldaten…???

    1. Selbst im Zusammenhang mit der Geburt von Jesus Christus gab es eine schreckliche Verfolgung. Das war der Beginn der Christenverfolgung.

      Christus selbst wurde mit entsetzlicher Brutalität verfolgt. Der Kindermord in Bethlehem galt ihm.

      Seine Eltern mussten mit ihm fliehen.

      Der Teufel konnte mit seinen menschlichen Werkzeugen das Licht des Lebens nicht auslöschen und die Erlösung der Menschen durch das Werk Jesu auf Erden nicht verhindern!

      Das ist die allerschönste „Weihnachts“-Geschichte!

    2. Jesus ist auf die Erde gekommen, um von der Wahrheit Zeugnis abzulegen.

      „Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme.“

      Die Wahrheit überwindet Lüge und Betrug.

      Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

      Die Waffe Christi ist das Kreuz, an dem Er litt, das Kreuz und NICHT das Schwert.

      Als Seine Nachfolger sollten wir uns der Wahrheit bedienen.

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