Aus einer Predigt Papst Benedikts vom 21.3.2008:
Richten wir unsere Blicke, die oft von zerfahrenen und flüchtigen irdischen Interessen abgelenkt werden, heute auf Christus; halten wir inne, um uns in sein Kreuz zu versenken.
Das Kreuz ist Quelle unsterblichen Lebens, es ist Schule der Gerechtigkeit und des Friedens, es ist universelles Erbe der Vergebung und des Erbarmens; es ist bleibender Beweis einer selbstlosen und unendlichen Liebe, die Gott dazu gedrängt hat, ein verwundbarer Mensch wie wir zu werden – bis zum Tod am Kreuz.
Seine durchbohrten Arme öffnen sich für jeden Menschen und laden uns ein, uns ihm in der Gewißheit zu nähern, daß ER uns aufnimmt und an sich zieht: „Und wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen“ (Joh 12,32), hatte ER gesagt… 
»Freund!« nennt Jesus den Judas und richtet an ihn die letzte dramatische Aufforderung zur Umkehr; Freund nennt ER jeden von uns, da ER ein wahrer Freund aller ist.
Leider sind die Menschen nicht immer dazu imstande, die Tiefe dieser grenzenlosen Liebe zu begreifen, die Gott für seine Geschöpfe hegt. Für ihn gibt es keinen Unterschied nach Rasse und Kultur.
Jesus Christus ist gestorben, um die ganze Menschheit von der Unkenntnis Gottes, vom Kreis des Hasses und der Rache, von der Knechtschaft der Sünde zu befreien. Das Kreuz macht uns zu Geschwistern.
Titelbild: Bistum Regensburg





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6 Kommentare
Das westliche Denken der Kirche
https://philosophia-perennis.com/2019/03/20/beile-ratut-hinterfragt-in-einem-essay-das-westliche-denken-der-kirchen/
https://philosophia-perennis.com
Der Angriff auf die Wahrheit
Georg Walter
Wie Postmoderne, Charismatik, Neoevangelikalismus, Gnostizismus und Psychologie das Evangelium verändern
Paperback, 480 Seiten
Produktbeschreibung
Niemals dürfen wir die Wahrheit opfern. Die ewigen Wahrheiten der Bibel müssen unbedingt mehr zählen als der Konsens der menschlichen Meinungen. Wenn absolute Werte dem Relativismus weichen, wenn Gehorsam gegenüber Gottes Geboten vor dem modernen Pragmatismus kapituliert, wenn biblische Lehre einem interreligiösen Dialog Platz macht und Einheit sowie Toleranz um jeden Preis angestrebt werden, entgleitet uns das Wesentliche des Evangeliums.
Georg Walter hat sich intensiv mit der Geschichte des Evangelikalismus auseinandergesetzt und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die pfingstlich-charismatische Bewegung sowie neuere evangelikale Strömungen. Er bietet eine äußerst aktuelle und gut dokumentierte Bestandsaufnahme und eine wichtige Informationsquelle für alle, die sich mit zeitgeschichtlichen Strömungen unter den Evangelikalen befassen möchten.
https://clv.de/Sonstiges/Archiv/Der-Angriff-auf-die-Wahrheit.html
Das Heilsangebot durch Jesus Christus gilt für jeden. Aber nicht jeder nimmt es an.
Mich beeindruckt dieser Text. Biblisch gesehen stellt er das dar, was Jesus meint, wenn er dazu auffordert, seine Feinde zu lieben. Das ist die Grundlage jeder Vergebung. Das trifft den Kern des Christentums.
Gewiss lehnt Jesus jede Form der Sünde ab, aber er liebt den Sünder mit einer unermesslichen Liebe und setzt alles – selbst sein Leben daran – ihn zu retten.
Dieser Glaube macht mir Hoffnung, ja gibt mir die Gewissheit, dass Jesus mich nicht verurteilt und fallen lässt, denn auch ich sündige jeden Tag.
Ich habe in meinem Glaubensleben schon viele Karfreitagspredigten gehört , aber noch keine wie die unten verlinkte Predigt.
PREDIGTTHEMA:
„JOSEFS DIENST AM GEKREUZIGTEN“
Bibel Joh.19, 38-42
MAN BEACHTE DIE VIDEOBESCHREIBUNG!
https://www.youtube.com/live/MU6IcJDSSQo?is=PcLj
VIDEOBESCHREIBUNG!
Ein Meisterstück der Relativierung des katholischen Glaubens. Um wirklich „alle“ anzusprechen, auch die, die Jesus ablehnen – das kann man wohl nicht nur als persönlichen, sondern auch als Aufruf zum allgemeinen Glaubensabfall bezeichnen – wird der Papst süßlich bis zum Kitsch. Als Einstimmung auf das Osterfest scheint mir eine der Passionen von Bach passender – der war zwar Protestant, aber offenbar gläubiger als dieser „oberste Glaubenshüter“. Bei der Johannespassion zum Beispiel reicht der erste Titel um zu erkennen, worum es wirklich geht.
LIEBE CLAUDIA,
ICH STIMME IHREM KOMMENTAR AUS VOLLEM HERZEN ZU !
ICH WÜNSCHE ALLEN GESCHWISTERN HIER EIN GESEGNETES OSTERFEST.
LIEBE GRÜßE
LUISE59