Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 32 (31),1-2.5.6-7.
.
Selig der Mensch,
dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Selig der Mensch,
dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und in dessen Geist keine Falschheit ist.
dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Selig der Mensch,
dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und in dessen Geist keine Falschheit ist.
.
Ich bekannte dir meine Sünde
und verbarg nicht länger
meine Schuld vor dir.
Ich sagte:
Meine Frevel will ich dem HERRN bekennen.
und verbarg nicht länger
meine Schuld vor dir.
Ich sagte:
Meine Frevel will ich dem HERRN bekennen.
Und du hast die Schuld vergeben.
.
Darum soll jeder Fromme zu dir beten,
solange du dich finden lässt.
Fluten hohe Wasser heran,
ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist mein Schutz,
du bewahrst mich vor Not;
solange du dich finden lässt.
Fluten hohe Wasser heran,
ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist mein Schutz,
du bewahrst mich vor Not;
du rettest mich und hüllst mich in Jubel.






Total views : 10344306
6 Kommentare
Wissen plus Wahrheit gleich Weisheit für Donnerstag, 5. Februar 2026
Bewahre mich, Gott; denn ich traue auf dich.
Psalm 16,1
Der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
2.Thessalonicher 3,3
———————–
Alles was zu Christus lenkt bringt den Heiligen Geist und das Lebendige – das Leben.
Im Alten Bund, im Alten Testament, wurde die Schuld mit dem Blut der Opfertiere „bedeckt“. Bedeckt ist aber etwas anderes als „vergeben“. So meine Erkenntnis.
Wenn sie auch mit „bedeckt“ nicht mehr zum Vorschein kommt. Eine Vergebung gab es erst mit Jesus Christus. Jesus Christus trug unsere Schuld ans Kreuz, zerriss unseren Schuldbrief – wenn wir es glauben. Damit ist sie nicht mehr „bedeckt“, sondern null und nichtig gemacht. Im Alten Testament wird aber der Erlöser (Jesus Christus) schon angekündigt, auf den ersten Seiten der Bibel schon. Wenn wir beten „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“ verstehe ICH darunter auch: Jesus Christus stieg hinab ins Totenreich, um sich als ERLÖSER den im Glauben an Gott alttestamentlich Verstorbenen bekanntzumachen. Und ihnen zu sagen: Nun ist eure Schuld nicht mehr nur „bedeckt“, sondern ICH, Christus, habe sie endgültig getilgt. Aber bitte, schreibt Eure Erkenntnis!
Genau die gleichen Gedanken kamen mir, als der Priester heute zu Beginn der Hl.Messe über das Schuldgeständnis König Davids sprach….
Danke, Frau Krumpöck. Ich möchte noch hinzufügen: Das Blut der Opferlämmer für die Sünden der Menschen vor dem Sterben des HERRN Jesu am Kreuz auf Golgatha hat GOTT der HERR ja anerkannt. Sonst hätte ER es ja nicht eingesetzt. Nur war es eben ein VORLÄUFIGES Bedecken von Sünde und Schuld! Sonst hätte es ja so weitergehen können mit dem Opferblut der Tieropfer! Aber es war eben dem großen GOTT nicht ausreichend, sonst hätte ER niemals Seinen geliebten Sohn, den HERRN Jesus Christus für unsere Sünden geopfert, gar nicht opfern müssen! Schuld und Sünde, die „bedeckt“ ist, ist eben nur „zugedeckt“, zugedeckt heißt ja nicht, dass sie nicht mehr da ist. Das VOLLGÜLTIGE Opfer für unsere Schuld und Sünde – aber auch für Schuld und Sünde der gläubigen „Vor-Jesu-Zeit“ konnte eben nur GELÖSCHT werden durch Seinen Kreuzestod. Und damit konnte es mit Seinem „Hinabsteigen in das Reich des Todes“ und Sein siegreiches Auferstehen eben auch den gläubigen „Vor-Jesu-Menschen“ zugute kommen! Im übrigen: Die ewige Seligkeit im Himmel ist, lt. dem Aposten Paulus, nur durch die AUFERSTEHUNG unseres HERRN möglich. Paulus sagt: Ohne Jesu Auferstehung ist alles VERGEBLICH, ohne Seine Auferstehung wären wir noch und blieben in unseren Sünden! Und auferstehen konnte eben nur unser HERR Jesus Christus, auferstehen konnte kein Tieropfer! Daher musste der Gottessohn und Mensch Jesus Christus sterben und auferstehen! Und damit waren all die Tieropfer des Alten Bundes niemals E R S A T Z für den Tod unseres HERRN! Es waren alles nur unvollkommene, vorläufige Opfer.
Und, das sei als letztes noch angefügt: Ohne die Erstlingschaft der Auferstehung unseres HERRN Jesu gäbe es keine Folge-Auferstehung in die himmlische Herrlichkeit für die Gläubigen! JESU Auferstehung war daher nötig, SEINE Auferstehung und nicht ein blutiges Tieropfer, das nicht auferstehen kann, ist DER Schlüssel für unsere himmlische Zukunft!
Was den ersten Teil Ihres Statements anbelangt, so kann man dieses nur bestätigen, unter anderem auch durch Ausführungen im Hebräerbrief, wo wir beispielsweise folgendes lesen:
„Denn es ist u n m ö g l i c h, durch Ochsen- und Bocksblut [der im Tempel geopferten Tiere] Sünden wegzunehmen. Darum [weil das so ist, deswegen] spricht er [Christus], als er in die Welt kommt: ‚Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; den Leib [der als Opfer für die ganze Welt dargebracht wird] aber hast du mir bereitet. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe ich komme … dass ich deinen Willen tue, Gott‘. Nachdem er weiter oben gesagt hatte: ‚Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht‘ (welche nach dem Gesetz geopfert werden), da sprach er: Siehe, ich komme, zu tun, Gott, deinen Willen.‘ Da hebt er das erste [Opfersystem, nämlich jenes des alten Bundes] auf, dass er das andere [welches im neuen Bund begründet ist] einsetze. In diesem Willen [Gottes] sind wir geheiligt ein für allemal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. Und ein jeglicher Priester [im Tempel] ist eingesetzt, dass er jeden Tag Gottesdienst pflege und oftmals immer dasselbe Opfer [die im Gesetz vorgeschriebenen Tieropfer] bringe, welche n i e m a l s die Sünden wegnehmen können. Dieser [Christus] aber, da er hat ein Opfer für die Sünden gebracht, das für immer [ewiglich] gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes…, denn mit einem Opfer [im Unterschied zu den vielen Tieropfern im Jerusalemer Tempel, die die Sünden nur bedeckten] hat er in Ewigkeit vollendet [indem die Sünden nicht nur bedeckt, sondern weggenommen wurden], die geheiligt werden.“ (Hebräer 10, 4-14)
Am Abend vor seinem Tod „nahm Jesus das Brot, dankte und brach es und gab es den Jüngern und sagte: das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus, das ist mein Blut des neuen Bundes, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.“ (Matthäus 26, 26-28)