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Der hl. Joseph als Patron der Ungeborenen

Von Felizitas Küble

Unsere Gastautorin Dr.  med. Edith Breburda, die schon lange in den USA lebt, hat uns diese auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkenden Fotos übermittelt:

Sie zeigen den heiligen Joseph als Beschützer der ungeborenen Kinder.

Diese Statue aus Santa Cruz, einer Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien, präsentiert den Pflegevater Christi mit einem winzigen Baby, das seine Ärmchen nach oben reckt, gehalten von Josephs schützenden Armen.

Am 19. März wird jährlich in der katholischen Kirche das Hochfest des heiligen Joseph begangen (in diesem Jahr allerdings liturgisch erst am 20. März, weil der 19. März auf einen Sonntag fällt).

Daher ist es nun besonders sinnvoll, an diesen großen, stillen und tapferen Heiligen zu erinnern, der mit Recht als Patron der Ungeborenen verehrt werden kann, schließlich stand er der Madonna treu und gerecht zur Seite, als sie gesegneten Leibes war und unseren Erlöser unter ihrem Herzen trug.

Zugleich ist der Ziehvater Jesu feierlich zum Schutzherr der ganzen Kirche ernannt worden. Außerdem gilt er als Patron der Handwerker, der Arbeiter, der Pilger und der Sterbenden (er wird für eine gute Todesstunde um seine Fürsprache angerufen).

Es ist gut aktuell, den heiligen Joseph auch als wirkmächtigen Patron für den Schutz der Kinder im Mutterleib zu würdigen, deren Leben heute so stark bedroht ist wie noch nie in der Geschichte.

Regen wir also an, ihn auch in unseren Landen verstärkt als Fürsprecher der Ungeborenen zu verehren, sei es durch Gemälde, Statuen, Fürbitten im Gottesdienst, Novenen, Andachten, Litaneien usw.

 

 

Kommentare

10 Antworten

  1. Ich finde, dass das erste, was Josef schon vor seiner Verlobung mit Maria war: Gerecht! So steht es in der Schrift. Dann war er Bräutigam – also stand er noch vor der Heimführung, dh. der Hochzeit mit Maria. Dann erfuhr er, dass seine Verlobte schwanger ist. Er weiß, dass er nicht der Erzeuger ist! Dann war er – nach einiger absolut verständlicher Verwirrung – ein tapferer und kluger Beschützer des ungeborenen Jesuskindes, ein grandioser Mann!
    Er stand zum ungeborenen Kind seiner Verlobten – zu dieser „Missgeburt“, wie Sie Herr Loose sagen: Es soll ein ungeborenes Kind darstellen! So eine „Missgeburt“ war jeder von uns einmal. Ich finde diese Bezeichnung für ein ungeborenes Kind beleidigend für dieses Kind. Wen könnte man dann sonst noch als Missgeburt bezeichnen! Verheerend! Der Bildhauer wollte nicht „evtl.“ etwas anderes darstellen, sondern er wollte ein Ungeborenes darstellen!
    Es geht heute auch nicht darum, wie die Leute in Nazareth den Josef sahen, sondern wie wir ihn sehen – und jeder für sich übrigens das Recht hat, ihn zu sehen!
    Zu fordern, „mehr als den Josef als Patron der Familie braucht es eigentlich nicht“ greift ebenso m.E. zu kurz. Nicht jedes Kind wird in eine Familie hineingeboren! Viele Schwangere haben eben gerade keine Familie! Aber sie können sich an Josef als den Patron ihres ungeborenen Kindes wenden! Ich finde die Statue hochinteressant, die Idee dahinter anrührend, die Gestalt ist als moderner Mann dargestellt. Die Menschen werden diesen Josef lieben in ihrer konkreten Not – vor allem die Frauen haben dafür ein Empfinden!

    1. „Er (sc. Josef – als „gerechter“ Mann) stand zum ungeborenen Kind seiner Verlobten – zu dieser „Missgeburt“, wie Sie Herr Loose sagen: Es soll ein ungeborenes Kind darstellen! So eine „Missgeburt“ war jeder von uns einmal. Ich finde diese Bezeichnung für ein ungeborenes Kind beleidigend für dieses Kind. Wen könnte man dann sonst noch als Missgeburt bezeichnen! Verheerend! Der Bildhauer wollte nicht „evtl.“ etwas anderes darstellen, sondern er wollte ein Ungeborenes darstellen!“

      Soweit Sie mich widerlegen wollen, sei Ihnen gesagt: Der biblische Josef wird nicht wie auf diesem modernen Werk dargestellt. An den Stellen, an die Sie in Ihrer Argumentation denken, wird erzählend dargestellt, dass Josef einem Problem gegenüberstand. Papst Benedikt, der selber den Vornamen Joseph trug, sagt: Josef sei damit erprobt worden. Von ihm war verlangt, dass er das Gottgewirkte annimmt.
      Auf der Statue sehen Sie (hoffentlich) wie ich ein g e b o r e n e s Kind dargestellt.
      Alles andere erübrigt sich.
      Mit freundlichen Grüßen.

  2. Der Hl. Joseph ist neben dem Patronat der Arbeiter insbesondere der Patron
    der Familien: das passt sehr gut zu den schwangeren Frauen und ihren
    ungeborenen Kindern!

  3. Pardon: Der Bericht zum Münchner Marsch fürs Leben ist über das Internetfernsehen
    http://www.bonifatius.tv zu finden. Es lohnt sich, dort auch mal nachzuschauen, was es so gibt. Unterstützen und ermutigen wir doch die verschiedenen guten – und lehramtstreuen – Initiativen!

    Lieber Herr Loose: Ihren letzten, wie herausgeschleudert wirkenden Satz, „Zum Teufel mit solchen drittklassigen abgeschmackten Bildern!“ verstehe ich nicht ganz. Was meinen Sie damit, vor allem mit dieser erbosten, abqualifizierenden Diktion (Teufel, drittklassig, abgeschmackt)?? Warum so heftig?

    1. Entschuldigung, da ist einmal das Anliegen, das ungeborene Leben zu schützen.
      Ob man dafür unbedingt marschieren muss, das mag dahingestellt sein. – Dazu habe ich mich nicht geäußert.

      Das andere ist eine Darstellung des heiligen Josef. Ihn (Josef) versuchte ich in seiner Bedeutung für Gottes Heilsgeschichte auf biblischer Grundlage zu skizzieren: Josef, aus Davids Stamm, machte – ebenso wie Maria, Tochter ihrer Eltern aus entsprechendem jüdischen Stamm – durch freie Bejahung, dass dadurch Gottes Heilsplan sich verwirkliche, möglich, dass Gottes Erlösung in Vollendung durch ihren (jüdisch-stämmigen) Sohn, dem sie bedeutungsvoll den Namen Jesus gaben, geschehen konnte. Das kennzeichnet ihn – biblisch gesehen – als einen Heiligen, einen der sich den Plänen Gottes öffnete und ganz übereignete. Deshalb wird er auch „gerecht – auf Gottes Willen hin getreu ausgerichtet“ genannt.
      So möchte ich ihn deshalb, wenn man ihn schon zweidimensional oder plastisch darstellt, dargestellt sehen. Weshalb? Weil ich mich damit an das biblische Wort halte und fordere, dass sich auch ein Künstler, der als christlich gelten will, daran halten muss.
      Wenn ich nun einen Josef dargestellt sehe, der etwas wie ein Frühchen mit unterentwickelten Extremitäten in seinen Händen birgt, dann ist das nicht der, den z. B. die Einwohner Nazareths wahrnehmen und darüber rätseln: Einerseits sehen sie in ihm den Handwerkerssohn, dessen Eltern sie (nach Markus) kennen. Anderseits staunen sie über ihn und fragen: Woher hat er das alles? …
      Davon sieht man in der Statue nichts.
      Stattdessen sehe ich so etwas wie eine Missgeburt, obwohl ich weiß, dass evtl. der Bildhauer etwas anderes herausstellen möchte.
      So etwas nenne ich Vereinnahmung für eine Wunschvostellung=Missbrauch des biblischen Josef.
      So etwas gehörte auf die Missbrauchseite des Blogs. Eine neue Variante.

      Ja, das Leben ist kostbar. Es gehört geschützt. Für dieses Anliegen gibt es schon brauchbare Logos.
      Aber der beste Lebensschutz ist der, dass der Christ Gott „beispringt“ ihm verantwortlich zu Hilfe kommt und nicht etwa mit einem anderen Logo von anderen verlangt, dass sie es tun.

  4. Was für eine schöne Bronzestatue von dem Hl. Josef.
    Wunderbar.
    Möge der hl.Josef unser und der Fürsprecher der ungeborenen Kinder sein.

  5. 19. März, Josefstag, Beschützer des ungeborenen Jesuskindes damals und heute Beschützer und Pflege-Vater aller Ungeborenen, deren Väter oft versucht sind, ihre Kinder verleugnen, sie ablehnen und die Mütter zur Abtreibung drängen.
    Und dann der kommende Samstag, 25. März: Mariä Verkündigung, welch ein grundstürzender Tag sowohl für Maria als auch für das Leben des heiligen Josef.

    Für Maria, als eine normale junge Frau – die Botschaft, bald Mutter zu werden! Ein tiefer Traum wohl fast aller Frauen. Ein eigenes Kind in den Armen halten zu dürfen.
    Für Josef aber, wie für viele heutige Männer, eine ungeheure Herausforderung.
    Wie reagieren? Der Same ist gelegt, die Entwicklung des Kindes schreitet unaufhaltsam und rasant voran. Eine Mutter hat das Kind schon, es braucht aber einen treuen Vater. Helfen wir jungen Menschen in dieser Situation zu guten Entscheidungen, zeigen wir Licht aus dem Tunnel. Unterstützen wir die Lebensrechtler bei ihrem Einsatz für das Kind und die Mutter! Schauen wir uns auf http://www.bonifatius.de den tollen Bericht zum Marsch fürs Leben an! Auch den Kurzvortrag dort: „Wann ist der Mensch ein Mensch? “ Fahren wir am 25. März 2023 zum Münchner Marsch fürs Leben! 13 h Königsplatz!
    Alle Infos unter http://www.marschfuersleben.de

  6. Bitten wir – zumindest auch – oder doch in erster Linie, dass Josef gesehen und verehrt wird als was er ist: nämlich eine ebenso wichtige Gestalt wie Maria in der Heilsgeschichte:
    Beide Geschlechtsregister in den Evangelien – bei Matthäus und Lukas – geben darüber reflektiert und verlässlich Auskunft:
    Über seine (Josefs) Linie ist Jesus von Nazareth ein „Sohn Davids – geboren aus der Jungfrau Maria“. Ausgewiesen als einer, der nicht plötzlich, „als die Zeit erfüllt war“, vom Himmel gefallen ist, sondern von Gott von langer Hand vorbereitet war: in Gottes, „seinem erwählten“ Volk: ISRAEL. Über 1000 Jahre brauchte es, dass der von Gott geschaffene Mensch, nicht nur den Willen des lebendigen unsichtbaren Gottes und sich selbst als „geschaffen“ von IHM in der Geschichte erkannte. So lange dauerte es, dass einer, aus Israels Volk, in seiner Person als Glied in dieser überaus bewegten Geschichte den Willen Gottes ganz erkannte und bis zum Ende auch lebte, d.h. dafür in den Tod ging. Das war der reale Anfang dessen, was wir die „Erlösung“ aller nennen. Erlösung von aller „Sünde“ und Blindheit. –

    Josef, Vater Jesu, unseres Erlösers, der zugleich „Sohn“ des einen unsichtbaren „Vaters“ ist, wir danken dir. Bitte für uns!
    Zum Teufel mit solchen drittklassigen abgeschmackten Bildern!

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