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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 49 (48),2-3.6-7.8-9.11.13a.

Hört dies an, ihr Völker alle,
vernehmt es, alle Bewohner der Erde,
ihr Leute aus dem Volk und vom Adel,
Reiche und Arme zusammen!

Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten,
wenn mich der Frevel tückischer Feinde umgibt?
Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz
und rühmen sich ihres großen Reichtums.

Loskaufen kann doch keiner den andern
noch an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen
– für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch;
für immer muss man davon abstehn.

Denn man sieht: Weise sterben;
genauso gehen Tor und Narr zugrunde,
sie müssen andern ihren Reichtum lassen.
Der Mensch verbleibt nicht in seiner Pracht.

Kommentare

Ein Kommentar

  1. „Der Mensch verbleibt nicht in seiner Pracht.“

    Es gibt viele Reiche auf der Welt mit Milliarden, oder „nur“ Millionen wie auch hier bei uns.
    Sie müssen alle einmal sterben.
    Wie heißt es immer: Das letzte Hemd hat keine Taschen.
    Das sagt alles und gar nichts, denn zu Lebzeiten haben sie sich die Taschen ordentlich
    gefüllt und in allem Luxus gelebt.
    Später müssen sie sich verantworten, was sie mit ihrem Geld gemacht haben, ob sie
    arme Menschen unterstützt haben.
    „Was Ihr einem meiner Geringsten getan habt, das habt Ihr mir getan.“

    Ich erinnere mich an meine Firmpatin, die bis ins hohe Alter nicht nur jede Woche das
    kath. Sonntagsblatt ausgetragen hat, sondern so viel Geld wie sie übrig hatte, für die Missionsschwestern in Afrika gespendet hat!
    Sie war nicht verheiratet und sagte immer, wenn ich keine eigenen Kinder habe, soll
    das Geld armen Kindern zukommen, die von den Missionsschwestern gut betreut
    werden. Vor allem werden die Kinder auch unterrichtet, nicht nur in Lesen und Schreiben.
    Sonst bleiben sie später auch in Armut, weil sie keinen Beruf ausüben können.
    Die Schwestern leisten viel!
    Meine Firmpatin, die auch meinen Geschwistern und mir gegenüber großzügig war und uns
    Geschenke machte, ist für mich immer ein Vorbild gewesen.
    91 Jahre alt durfte sie werden. Ihr Glaube und die kath. Kirche waren ihr das Wichtigste.

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