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Der SEGEN des Hohenpriesters Aaron

Heutige liturgische Fest-Lesung der kath. Kirche:
Numeri 6,22-27.

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Der HERR sprach zu Moses:
Sag zu Aaron und seinen Söhnen:
So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:
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Der HERR segne und behüte Dich.
Der HERR lasse sein Angesicht über Dir leuchten und sei Dir gnädig.
Der HERR wende Dir sein Antlitz zu und schenke Dir Frieden.
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So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.
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Redaktioneller HINWEIS: Dieser Aaronitische Segen wird bisweilen auf den hl. Franziskus zurückgeführt; dieser hat ihn jedoch nur neu belebt und angewendet; er steht bereits im Alten Testament.
Dieser hohenpriesterliche Segen, den GOTT selbst gelehrt hat, ist auch deshalb aufschlußreich, weil das Wort „Der HERR“ (Ehrentitel für Gott) ausdrücklich und feierlich DREI-mal vorkommt. Theologen sehen darin einen weiteren indirekten AT-Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes.
Bild: altrofoto.de

Kommentare

Eine Antwort

  1. „So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.“ Num 6,27
    .
    Zum redaktioneller HINWEIS: „Dieser Aaronitische Segen wird bisweilen auf den hl. Franziskus zurückgeführt; dieser hat ihn jedoch nur neu belebt und angewendet; er steht bereits im Alten Testament.

    Dieser hohenpriesterliche Segen, den GOTT selbst gelehrt hat, ist auch deshalb aufschlußreich, weil das Wort „Der HERR“ (Ehrentitel für Gott) ausdrücklich und feierlich DREI-mal vorkommt. Theologen sehen darin einen weiteren indirekten AT-Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes.“

    Wichtiger als das Gesagte ist für uns Israel-vergessene Christen, dass dieser Segen einem V o l k, einer Gesellschaft galt und gilt. Das Buch Numeri stellt es so dar:
    Nachdem das Volk Israel 2 Jahre nach der Herausführung aus der Unfreiheit Ägyptens durch Mose in der Wüste eine strukturelle Ordnung erfahren hatte, fand Gott, der hier in religionskritischer Abgrenzung zu den zeitgenössischen Großmächten des Ostens den Weltherrschertitel „kyrios“ trägt, Gefallen an ihm, sodass er es von der Priesterschaft Aarons segnen lässt.- Hier hat der A.-Segen seinen Ursprung und sein Ziel. Deshalb hat dieser Segen, hebr. „Priestersegen“ genannt, bis heute im Gottesdienst der Synagoge seinen Platz sowie in der katholischen Messe. Allerdings da in Form des Segens des dreifaltigen Gottes, der in Jesus ein Antlitz und in Seinem Geist Konkretheit erlangte. Auch hier gilt der Segen nicht in erster Linie einem einzelnen Gläubigen (wie im erhaltenen Schriftstück des Hl Franz an Br. Leo), sondern der Versammlung der Gläubigen, die sich sonntäglich sammeln lässt: bereit, Gottes ordnendes Wort zu hören und das eucharistische Sakrament – dankbar als Wegweisung und Stärkung für die Woche – an sich geschehen zu lassen.
    vgl. „So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten (und die Versammlung der KIRCHE aus Juden und Heiden) legen und ich werde sie segnen.“ Num 6,27 –
    Dieses Gespür für die Heiligung Seines Namens durch die Verwirklichung der Ordnung Gottes in dem einen Volk, das er sich erschaffen hat, um sich – als Licht … – allen Völkern bekannt zumachen, fehlt noch weitgehend in unseren individualistisch geprägten, nach Selbstheiligung strebenden, katholischen Kreisen.
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