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„Deutschland betet“ auch und gerade in Notzeiten – und in Münster

Von Felizitas Küble

Wer hätte das gedacht, daß eine anfangs kleine katholische Aktion wie „Deutschland betet“ eine solch ungeheure Breitenwirkung entfaltet und sich rasend schnell inzwischen selbst in Kleinstädten und ländlichen Pfarrgemeinden etabliert hat.

Die Grundidee besteht darin, daß Gläubige überall auf öffentlichen Plätzen oder vor Kirchentüren jeden Mittwoch um 18 Uhr gemeinsam öffentlich den Rosenkranz beten –  für unser Volk und Land, für ein Ende der Coronakrise, für Gerechtigkeit und Frieden in Europa und der Welt, was jetzt durch den Ukraine-Krieg noch aktueller geworden ist.

Am heutigen Mittwochabend versammelten sich in Münster  – wie bereits seit Monaten  – wieder Gläubige auf dem Domplatz; sie bildeten einen großen Kreis, in der Mitte waren Kerzen und ein ikonenartiges Madonnenbild („Immerwährende Hilfe“) aufgestellt (siehe Foto).

Diesmal sah man unter den 30 bis 35 Betern etliche neue und vor allem jüngere Gesichter.

Nach dem Rosenkranz und einigen Fürbitten und Gesängen gab es noch viele rege Gespräche und Austausch von Schriften und Infos unter den Teilnehmern.

Natürlich wird in manchen linken Kreisen gemutmaßt –  man könnte auch sagen: geschwurbelt  – es handle sich bei dieser gar nicht so harmlosen Beterschar in Wirklichkeit  – ach Schreck! – um „Querdenker“, „Coronaleugner“, „Impfgegner“ und was derzeit so alles an zeit(geist)üblichen Schlagworte und Vorurteilen im Umlauf ist.

„Tief im Herzen der kath. Laienbewegung“

Interessanterweise hat die jüdische Internetseite „Achse des Guten“ ausgesprochen wohlwollend über diese katholische Initiative berichtet und sie gegen Vorwürfe verteidigt.

Das freiheitlich-konservative Portal  – gegründet von dem bekannten deutschjüdischen Autor Henryk Broder  –  befaßte sich unter dem Titel „Gefährliche Gebete?“ in einem Artikel vom 9. Januar mit der Gebetsbewegung und schreibt dazu:

„Bei „Deutschland betet Rosenkranz“ handelt es sich um eine Regung längst verschütteter Glaubensbezeugungen in Notzeiten, geboren tief im Herzen der katholischen Laienbewegung mit dem Ziel, „unser Land, das aktuell eine der schwersten Krisen seiner Geschichte erlebt, der Gottesmutter anzuvertrauen, und um sie um Hilfe für alle Bürger zu bitten“, wie es in einer Selbstbeschreibung im Internet heißt. „Wir wollen nicht nur zuhause oder in den Kirchen beten, sondern ein öffentliches Zeichen des Gebetes an jedem Ort setzen. In allen Städten, Gemeinden und Dörfern Deutschlands.“

Treffsicherer konnte man die „Sachlage“ wohl nicht auf den Punkt bringen!

Fotos: Felizitas Küble

 

Kommentare

2 Antworten

  1. Macht weiter so, auch über die Coronakrise hinaus.

    Der Krieg in der UKA könnte sich eventuell ausbreiten, wenn nicht bald Lösungen gefunden werden und die kriegerische Retorik von beiden Seiten nicht aufhört.

    Auch der Westen sollte sich bemühen, mehr auf seine hetzerischen Reden zu verzichten.

  2. Ich finde María gut und auch die Menschen, die noch Rosenkranz beten können . Ich bin so für die Nachfolge von Jesus Christus ,,Wer sich zu mir bekennt , der wird auch von meinem Vater anerkannt .,Der Friede des Herrn sei mit uns .
    Ein Bild vom Auferstandenen Jesus Christus würde ich gern dazu stellen mit der Bibelstelle: Joh 14,27 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.

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