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Deutschland-Hymne von Rudolf A. Schröder

Als Ergänzung zu unserem bereits veröffentlichten PLAKAT dieses Gedichts mit Bild veröffentlichen wir hier in größerer Schrift allein den Text der Deutschland-Hymne von Rudolf Alexander Schröder der besseren Lesbarkeit wegen. Der Dichter ist auch als evangelischer Kirchenlied-Autor bekannt geworden.
Seine Gedicht war in der Nachkriegszeit als Nationalhymne im Gespräch
(Bundespräsident Heuss war dafür), doch Adenauer entschied sich letzlich für das Deutschlandlied des Hoffmann von Fallersleben.

 

Kommentare

6 Antworten

  1. Wenn schon diskutiert wird über Alternativen zu der von Adenauer favorisierten Nationalhymne, dann bitte aber auch nicht Brechts Kinderhymne unterwähnt lassen. Hierzu ein Auszug aus Wikipedia
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Kinderhymne):

    „Der Anlass zur Brechtschen Dichtung, die zunächst den Titel Hymne/Festlied trug, war der Vorstoß Konrad Adenauers, der am 15. April 1950 auf einer öffentlichen Versammlung in Berlin demonstrativ die dritte Strophe des Deutschlandlieds singen ließ. Brecht schrieb seine Hymne bewusst als Gegenstück zum Deutschlandlied, das seiner Meinung nach durch den Ersten Weltkrieg und den Nationalsozialismus korrumpiert war. In der dritten Strophe spielte er auf Verse des Deutschlandliedes an: „Und nicht über / und nicht unter / andern Völkern wolln wir sein“ (im Deutschlandlied: „Deutschland, Deutschland über alles / über alles in der Welt“); „Von der See bis zu den Alpen / Von der Oder bis zum Rhein“ (im Deutschlandlied: „Von der Maas bis an die Memel / Von der Etsch bis an den Belt“). Wenn man je zwei der vier Strophen der Kinderhymne zu einer zusammenfasst, entspricht ihr Versmaß exakt dem des Deutschlandliedes und nahezu dem der Nationalhymne der DDR. Alle drei Texte können daher (mit einer kleinen Abweichung am Strophenende der DDR-Hymne) auch auf die Melodien der jeweils anderen gesungen werden.

    Die Kinderhymne ist jedoch auch ein Gegenstück zu Johannes R. Bechers Text der Nationalhymne der DDR (Auferstanden aus Ruinen), der im Auftrag der SED im Oktober 1949 entstanden war. Brechts Text stellt – trotz einiger inhaltlicher Bezugnahmen – den pathetischen Formulierungen Bechers eine einfache, wenn auch präzise gewählte Diktion gegenüber.

    Der Politikwissenschaftler Iring Fetscher charakterisierte die Kinderhymne wie folgt: „… es gibt wohl keine Hymne, die die Liebe zum eigenen Land so schön, so rational, so kritisch begründet, und keine, die mit so versöhnlichen Zeilen endet.“[5]

  2. Schon 1959 zeigte sich, daß es mit dem Land des Glaubens so eine Sache ist. Ich verwende jetzt ein Wort, daß die Hahnenkämme anschwellen lassen wird. Aber ich habe lange über die eigenartige Wirkung von ideologischen Verwerfungen nachgedacht. Sie sind unbelehrbar, nur bekehrbar. Der Lutherismus wirkt auch in die katholische Kirche hinein. Als Johannes XXIII. das Konzil ankündigte, soll eine Euphorie eingetreten sein
    Ich bin zwar Zeitgenosse von bisher sieben Päpsten, aber ich war damals noch nicht so informiert. Also zog der Geist Martin Luthers mit ins Konzil ein und kam als Geist des Konzils anschließend zur Herrschaft. Und hier komme ich zum „Faschismus“, der keine Ideologie ist, sondern nur als faschistisch existiert, als Verhalten aller Ideologen.
    Als Paul VI. die Enzyklika Humanae Vitae herausgab, wurde sie als Pillenenzyklika herabgesetzt. Der schlimmste Gegner war das ZDK, der , statt die Wahrheit in die Welt zu tragen, den Zeitgeist in die Kirche trug.
    Damals war von Prof. Rötzer bereits ziemlich genau erforscht, wie der Zyklus des Weibes – das ist Biologie! – erkennbare Signale über die Tage der Empfängnisfähigkeit zeigt.
    Dieses Wissen hätte den Eheleuten ein harmonisches Sexualleben ermöglicht, hätte zwar keine Ehebrüche verhindert, aber es wären aus dem gefestigten Wissen keine 8 Millionen Abtreibungen erfolgt. Der beste Zeuge heißt Fiala für die astronomische Zahl.

    Ach ja, die Verwahrlosung bei den Katholiken richtet bei den Protestanten noch größere Schäden an.

  3. Das Lied ist wohl schön. Fraglich aber ist, ob ein Land wirklich eine staatlich festgelegte Nationalhymne haben sollte. Die Meinungen der Herren Loose und Kauzner zeigen ja ein Argument, warum man die Auswahl des zu singenden Liedes den jeweiligen Veranstaltern oder sonstigen zur Auswahl Berechtigten überlassen sollte: Staatliches Handeln außer zum Freiheitsschutz verurteilen wir Bibel-Liberalen!

  4. „Sein Gedicht war in der Nachkriegszeit als Nationalhymne im Gespräch (Bundespräsident Heuss war dafür), doch Adenauer entschied sich letzlich für das Deutschlandlied des Hoffmann von Fallersleben.“

    Da hatte Adenauer wohl doch die bessere Nase.

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