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Papst Benedikt beim Angelusgebet am 28.1.2007:

Tatsächlich bringt die moderne Entwicklung der Wissenschaften unzählige positive Wirkungen hervor, wie wir alle sehen; sie sind immer anzuerkennen.

Zugleich aber muß man zugeben, daß die Tendenz, nur das als wahr zu betrachten, was Gegenstand eines Experiments sein kann, eine Beschränkung der Vernunft des Menschen darstellt und eine schreckliche, mittlerweile klar erkennbare Schizophrenie hervorbringt, in der Rationalismus und Materialismus, Hypertechnologie und zügellose Triebhaftigkeit zusammenleben.

Deshalb ist es dringend notwendig, in einer neuen Art und Weise die Vernünftigkeit des Menschen wiederzuentdecken, die offen ist für das Licht des göttlichen Logos und seine vollkommene Offenbarung: Jesus Christus, dem menschgewordenen Sohn Gottes.

 

 

Kommentare

9 Kommentare

  1. Angesichts der IDEOLOGISCH BORNIERTEN SITUATION “ lohnt es sich nicht „, sich im Detail fachlich zu äußern.

    Seit MEHR ALS 35 JAHREN geht es “ pausen-los bergab “ , und die IRREN MACHEN IMMER WEITER … :

    https://www.youtube.com/watch?v=Y5e5EgApCKQ

    https://www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/keine-sorge-dass-unser-rueckhalt-zu-schmal-waere-art-271648

    https://www.youtube.com/watch?v=zilT0ngU0sk

    https://www.youtube.com/watch?v=5vWWGpnoBs4

        1. Zum deutschen Klein-Klein und der Schienbeintreterei um den Synodalen Weg sage ich mal, auf Wehnersche Art: „Düffeldoffel, Päppedebäpp….“
          Es ist alles vergleichbar mit: wenn deutsche Regionalliga-Fürsten sich kloppen würden darum, in welcher Form zukünftig die 1. Bundesliga zu spielen hat. Schuster, bleib bei deinem Leisten!

  2. Ja, Benedikt XVI. besaß die seltene Gabe, immer das Ganze zu sehen. Immer auf den KERN des Evangeliums zu sehen, Jesus Christus. Benedikt XVI. hätte sicher, zumindest auf der deutschen Ebene, dem Wunsch Jesu Christi, dass „sie alle eins seien“, mehr zur Gestalt verhelfen können als jeder andere jetzt Lebende.

  3. Wie recht er hatte, und wie wenig das seither befolgt und beherzigt wurde. Lange Zeit zuvor meinte David ebenfalls: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie haben Verderben angerichtet, sie begehen abscheuliche Taten; da ist keiner der Gutes tue.“ (Psalm 14,1; Psalm 53, 1)
    Paulus greift diesen Psalm auf. Er verdeutlicht, dass dessen Inhalt auch zu seiner Zeit lebendig war, denn er schreibt:
    „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner der verständig [und vernünftig] ist; da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen , sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner der Gutes tut, auch nicht einer. Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handeln sie trügerisch, Otterngift ist unter ihren Lippen. Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit. Ihre Füße sind schnell, Blut zu vergießen; Verwüstung und Elend liegen auf ihren Wegen und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen…“ (Römer 2, 10-18)
    „Daher hat Gott sie auch dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht ziemt!“ (Römer 1, 28)
    Alle drei, der König David, der Apostel Paulus und Papst Benedikt erkannten, dass diese eitle, auf das rein Materielle sich einengende Einstellung, zwangsläufig zu einem schizophrenen (unvernünftigen und tölpelhaften, dummen) Verhalten führen muß. Dass alle richtig lagen und ihre Aussagen bleibende Gültigkeit haben, das veranschaulichen die bizarren gesellschaftlichen, politischen und religiösen Auswüchse, die wir auch heute in nah und fern erkennen können. Das kann ja jeder sehen, wenn er nur will. Die Vernunft mit ihren segensreichen Folgen in allen gesellschaftlichen Sektoren kehrt erst dann zurück, wenn alle Gott anerkennen und ihn in ihr Leben einbinden werden. Leider wird das doch noch einige Zeit dauern.

    1. HERZLICHEN DANK für Ihre Zusammenfassung äußerst wichtiger Erkenntnisse der MAHNER aus einer so langen Zeitspanne, vor allem auch für IHR FAZIT ! Hoffentlich bewirkt es in den vielen Lesern des CHRISTLICHEN FORUMS und darüber hinaus (!) NACHDENKEN und bestärkt die Notwendigkeit der ANERKENNUNG GOTTES in unserer zerrütteten Gegenwart. Im Rosenkranzgebet finden sich drei Bitten:
      ‚Jesus, der in uns den Glauben vermehre, der in uns die Hoffnung stärke, der in uns die Liebe entzünde !‘

  4. Der Apostel Paulus zitierte in seiner Areopag-Rede im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen LOGOS, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Dieser Logos der Stoiker war bei ihnen das natürliche vernünftige göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige harmonische göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos.

    https://static.uni-graz.at/fileadmin/kath-institute/Neues-Testament/Apg17_28.pdf

    Die Apostelgeschichte, Kapitel 17

    https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/apg17.html

    Apg 17,28 „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.“

    Justin der Märtyrer knüpfte mit seiner Logos-Theologie an dieses Zitat des Apostels Paulus (neben dem Logos-Begriff des Johannes-Evangeliums im NT und der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes) an, der Heilige Irenaeus von Lyon übernahm dessen Logos-Theologie von ihm und erweiterte sie noch. Der Heilige Irenaeus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel hinzu. Erwähnenswert wäre auch noch der jüdische Theologe Philo(n) von Alexandria. Clemens von Alexandria nimmt in den Stromateis sehr ausführlich auf ihn Bezug. Eusebius erörtert die Frage nach den Therapeuten in Philons Vita Contemplativa und zitiert aus verlorenen Schriften Philons in der Praeparatio Evangelica. Auch Origenes, Gregor von Nyssa, Ambrosius von Mailand, Hieronymus und Augustinus hatten ihm vieles zu verdanken, besonders die allegorische Bibelauslegung.

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