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Die Impfpflicht wäre ein Wortbruch und soll vom Regierungsversagen ablenken

Stellungnahme von Sahra Wagenknecht:

Omikron, eine neue Virusvariante, hat Europa und Deutschland erreicht. Wie gefährlich sie ist und wie gut die verfügbaren Impfstoffe vor ihr schützen, wissen wir noch nicht. Doch erst mal wird fleißig Panik verbreitet –  und getreu dem Motto “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern” spricht sich jetzt auch der künftige Kanzler Olaf Scholz für eine allgemeine Impfpflicht aus.

Ich halte seinen Wortbruch für kopflos und gefährlich. Es entlastet unser Gesundheitssystem nicht, wenn wir junge Menschen alle sechs Monate zu einer Impfung zwingen. Was wir stattdessen brauchen, ist ein schnellerer Zugang zu Booster-Impfungen für Risikogruppen und flächendeckende Tests.

Die Impfpflicht läuft in Wahrheit auf ein Pflicht-Impfabo hinaus: Sechs oder spätestens neun Monate nach der letzten Spritze soll man nämlich wieder als „ungeimpft“ gelten, eine Regelung, die EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen gern für ganz Europa festschreiben möchte.

Unter Androhung von Strafe die gesamte Bevölkerung alle paar Monate durchzuimpfen – das soll jetzt der Ausweg aus der Corona-Pandemie sein?

Ich halte das für gefährlichen Unsinn, mit dem die Regierung nur davon ablenken will, dass sie sich nicht auf sinnvolle Maßnahmen zum Gesundheitsschutz einigen kann.

Die Regierung müsste sich darauf konzentrieren, diejenigen zu schützen, für die das Coronavirus sehr gefährlich ist – genau dies hat sie seit dem Sommer versäumt. Außerdem sollten in Deutschland endlich traditionelle, von der WHO empfohlene und weltweit längst milliardenfach eingesetzte Corona-Impfstoffe zugelassen werden.

Quelle und weitere Infos hier: https://www.getrevue.co/profile/team-sahra/issues/impfpflicht-ein-kopfloses-ablenkungsmanover-899429?utm_campaign=Issue&utm_content=view_in_browser&utm_medium=email&utm_source=Sahra+Wagenknecht

Kommentare

2 Antworten

  1. Ein kleiner Auszug aus meiner Sammlung linker Katastrophenweiber:
    Susanne Hennig-Wellsow, die Blumenstrauß-Frau (wie kann so jemand überhaupt an die Spitze einer Partei gelangen?)
    Janine Wissler, die Marx-Bewunderin
    Elke Breitenbach, Noch-Senatorin für Integration („Meine Aufgabe ist erfüllt!“)
    Katja Kipping
    Amira Mohamed Ali
    Ulla Jelpke (gottseidank im September nicht mehr zu Wahl angetreten)

    Sahra Wagenknecht ist die einzige vernünftige Frau bei den Linken, sie hätte aber wissen müssen, dass der neue Bundeskanzler nicht besser ist als seine Vorgängerin im Amt. Von ihr ist die Bemerkung überliefert, dass man nicht unbedingt davon ausgehen kann, nach der Wahl die Versprechungen von vor der Wahl erfüllt zu bekommen.

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