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Dr. Penners Post an Professor Beyerhaus zum „Familienpapier“ der EKD

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF eines Protestanten an Prof. Dr. Peter Beyerhaus

Sehr geehrter Herr Professor Beyerhaus,

haben Sie recht herzlichen Dank für Ihr ausgezeichnetes Schreiben an Präses Schneider und die klare theologische Stellungnahme. Es ist allerdings nicht damit zu rechnen, daß Ihr Brief eine Änderung der Einstellung der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) bewirken wird. Bisher sind alle wohlbegründeten Einsprüche gegen die bibelfremde Theologie der EKD abgeprallt.

Die Frage ist, welche Konsequenzen aus der für unser Volk schädlichen „Orientierungshilfe“ der EKD zu ziehen sind. Folgendes möchte ich zur Diskussion stellen:   polskaweb

1. Die EKD vertritt Standpunkte, die eindeutig biblischen Aussagen zuwiderlaufen. Damit hat die EKD das „sola-scriptura-Prinzip“ der Reformation aufgegeben. Somit ist die EKD keine Kirche der Reformation mehr und hat auch keine theologische Existenzberechtigung neben der Katholischen Kirche.

2. Pfarrer der Evangelischen Kirche müssen sich bewußt machen, daß sie einer Kirche dienen, die antichristliche Positionen vertritt. Vorläufiger Höhepunkt ist die Predigt eines Imams in einem evangelischen Abendmahlsgottesdienst über Sure 48:28 mit ausdrücklicher Befürwortung des Landesbischofs: Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge.“

3. Pfarrer müssen sich überlegen, ob sie zur SELK überwechseln oder eigenständige Gemeinden gründen. Zehn Christen, die den Zehnten opfern, können einen Pfarrer finanzieren.

4. Christen, die ihren Glauben ernstnehmen, müssen sich bewußt machen, daß sie durch ihre Mitgliedschaft eine Institution finanzieren, die unserem Volk Schaden zufügt.

5. Der Gnadauer Gemeinschaftsverband muß endlich seine Drohung realiseren, bei der Überschreitung einer roten Linie durch die Kirche sich von dieser zu trennen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Kommentare

Eine Antwort

  1. Dass ein islamischer Imam in einer christlichen Kirche eine Ansprache hält, würde mich
    nicht erschrecken, denn es gibt nur einen Gott. Aber dass er ausgerechnet eine Sure aus
    dem Koran wählt, über die er als „Gesandter der wahren Religion“ auftrat, die Gott „über jede andere Religion siegen“ lassen soll, und dafür Allah zum Zeugen aufruft, ist eine makabre Parallele zur 1. Predigt Jesu in Nazareth, in der dieser ebenfalls anhand eines biblischen Textes seine Sendung zu erkennen gab..
    Sowas hat tiefste symbolische = psychologisch wirksame Bedeutung! Wer auch nur einen Funken Sakralität in sich hat, der weiß das! Der Imam hat die Gunst der Stunde bzw. die Idiotie des Pfarrers genutzt.
    Die Nazarener reagierten bei Jesus mit mörderischer Empörung – wie haben die christlichen Anwesenden auf den cleveren Iman reagiert? Haben sie überhaupt verstanden, was da geschah?

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