Ein Aktivist für die Belange Homosexueller in der evangelischen Kirche hat über Jahre hinweg sexualisierte Gewalt an Männern begangen und sie spirituell missbraucht. Das geht aus einer wissenschaftlichen Studie hervor, die die Evangelische Kirche im Rheinland, der Kirchenkreis Düsseldorf und die Markus-Gemeinde Düsseldorf-Vennhausen vor einem Jahr in Auftrag gaben.
Im Zentrum steht Hans Georg Wiedemann (1936 – 2015), der von 1973 bis 2001 Pfarrer in der Markusgemeinde war.
Der Studie zufolge gab es sowohl einmalige sexualisierte Übergriffe als auch langjährige Gewaltverhältnisse und damit einhergehend Formen spirituellen Missbrauchs. Wiedemann habe seine Autorität missbraucht, „die er durch seine Tätigkeit als Pfarrer und Sexualberater erlangt hatte, um mit Hilfe seiner ideologischen Vorstellungen einer ‚befreiten Sexualität‘ sexualisierte Grenzüberschreitungen und Gewalt zu normalisieren“, so die Studie.
Zudem heißt es, Wiedemann habe zu Positionen tendiert, wie sie Prof. Helmut Kentler (1928 – 2008) vertrat. Der Sexualwissenschaftler vermittelte in den 1980er und 1990er Jahren Kinder und Jugendliche an pädosexuelle „Pflegeväter“ in Berlin und missbrauchte selbst Jugendliche. Er trat bei mehreren Evangelischen Kirchentagen auf und verbreitete dort seine Überzeugungen.
Pastor Wiedemann hatte bereits in den 1980er Jahren Segensfeiern für homosexuelle Partnerschaften durchgeführt. 1986 plädierte er dafür, die jahrhundertealte Formel bei Trauungen „… bis dass der Tod euch scheidet“ umzuändern in „…solange es gutgeht“. Im Jahr 2000 war er der erste Pfarrer, der in seiner Gemeinde den Beschluss der rheinischen Synode umsetzte, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften gottesdienstlich zu begleiten.
Die offizielle Trauung homosexueller Paare ist in der rheinischen Kirche seit 2016 möglich.
Quelle und weitere Infos hier: https://www.idea.de/artikel/kirchlicher-homosexuellen-aktivist-beging-jahrelang-sexualisierte-gewalt





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11 Kommentare
16 Festnahmen
Paris von Missbrauchsskandal in Kindergärten und Grundschulen erschüttert
https://www.n-tv.de/panorama/Paris-von-Missbrauchsskandal-in-Kindergaerten-und-Grundschulen-erschuettert-id30842596.html
Warum fällt mir immer Vertrottelung ein?
Lasst sie (muss von Rom ausgehen) bis zu „Priester“ heiraten, dann hört das auf. Ich verstehe das alles nicht, warum sowas passiert, es ist mir schlicht zu hoch.
Guten Tag,
es geht hier um einen evangelischen Pastor, dem niemand das Heiraten verbietet.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
o.k., hab ich übersehen. Und trotzdem verstehe ich dieses Verhalten nicht, verstehe das alles nicht, warum sowas passiert, es ist mir schlicht zu hoch.
Was ist da in der psychischen Entwicklung eines solchen Menschen schief gelaufen? Und warum diese VIELZAHL von Fällen ??? Für katholische Geistliche -um auf meine erste mail zurückzukommen- könnte das allerdings eine Hilfe sein… Man muss hinter die Ursachen solchen Verhaltens kommen.
Nur so kommt man weiter.
Es geht eindeutig um Homsexualität. Mit wem wollen Sie diese Personen verheiraten?
Dort steht: Es geht um den Missbrauch, den ein Aktivist für die Belange von Homosexuellen begangen hat. Er ist nicht selbst homosexuell, wenn ich das richtig sehe. Ich hatte aber nicht richtig gelesen, dass es sich um einen ev. Pastor handelt. Wäre es so, wie ich annahm, ein katholischer Pfarrer gewesen, so bleibe ich dabei, dass es -um sexuelle Übergriffe zu vermeiden- für solche Personen besser wäre -falls nicht-, verheiratet zu sein. Obwohl auch das keine Garantie sein MUSS…
Diese Schweine können weiter unbehelligt agieren. Was anderes Bitteschön ist denn das, was auf dem gegenwärtigen Katholikentag propagiert wird und was die CDU in Sachsen an Schulen lehrt — Beispiel der Ort Schleife. Peter Hahne rief zu Recht bei seiner großen Kundgebung in der überfüllten Muldentalhalle von Grimma am Sonntag: „Herr Kretschmer, lassen Sie Ihre Finger von unseren Kindern!“ Dieses ganze von Kirchensteuer-Kirchen und CDU/CSU propagierte woke Gedankengut zerstört Kinder und Jugendliche
Ein Stachel im Fleisch bleiben die „Handreichungen zur Sexualpädagogik“ und „SCHULPAPIERE“, zunächst in den Bistümern Limburg und Hamburg, dann offiziell für die katholische Kirche auf der Webseite der DBK veröffentlicht — und trotz KRITIK der Bischöfe OSTER („Nicht in meinem Namen!“), VODERHOLZER und Kardinal WÖLKI bis heute NICHT ZURÜCKGENOMMEN.
Das ist Sexualpädogik im Geist von KENTLER und seinen Epigonen pur.
Die Auswirkungen dieser Direktiven werden doch Missbrauch nicht verhindern, sondern vielleicht verlagern (Übergriffe unter Kindern nehmen zu, „Trans“ zu sein weckt Aufmerksamkeit etc).
Es scheint, die „Hirten“ haben sich verlaufen, sind irgendwo falsch abgebogen..
Herr Löwe,
es ist nicht in Ordnung, dass Sie ein Tierschimpfwort verwenden. Schweine sind harmlose Tiere.
Sie haben recht….und Ich war dem zitierten Peter Hahne ja auch so dankbar, dass er das Zigeunerschnitzel gerettet hat….