Im Fall der vermeintlich rechtsextremen Drohschreiben gegen mehrere Schulen in Duisburg gab es eine Wende. Wie Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) im Landtag berichtete, habe sich der mutmaßliche Verfasser erneut gemeldet.
Diese Mail sei jedoch kein Drohschreiben gewesen, sondern ein „Manifest“ für bessere Schulbildung ohne jeden rechtsradikalen Hintergrund. Die dritte E-Mail traf am Montag ein – zu einem Zeitpunkt, als aus Sicherheitsgründen 20 Schulen in der Ruhrgebietsstadt geschlossen waren.
Der Absender habe sich darin – so Reul – von seinen früheren Drohungen distanziert. Ziel der ersten beiden Mails sei es lediglich gewesen, Aufmerksamkeit zu erlangen, um diese auf Mißstände im Schulsystem zu lenken. Der Urheber konnte bislang nicht ermittelt werden.
Dennoch verteidigte der Minister die flächendeckenden Schulschließungen als Vorsichtsmaßnahme.
Neben anderen meldete sich auch Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt auf X zu Wort und feuerte dort aus der Hüfte, es gebe eine ernste Bedrohungslage. Sie forderte – Sbevor die Fakten auf dem Tisch lagen – „radikalen Rechten“ entschlossen entgegenzutreten.
Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/rechtsextreme-drohungen-gegen-schulen-waren-ein-fake/





Total views : 10410140
Ein Kommentar
Die Stellungnahme von Frau Göring-Eckart kenne ich aus vergangenen Zeiten mit anderem Vorzeichen so:
In einer weltanschaulich gebundenen Schule macht es die Lehrerin zu Beginn der Stunde spannend: „Also liebe Kinder, was ist das: Ist groß, ist dunkelbraun und schwingt sich im Wald von Ast zu Ast.“
Meldet sich einer gelangweilt: „Also ick würde sagen, dat is’n Affe, aber so, wie ick den Laden hier kenne, ist dat unser Lieber Herr.“