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Dyba-Gags: „Unsere fröhlichen Erlebnisse mit Erzbischof Johannes Dyba“

Die folgenden Erlebnisse mit Erzbischof Johannes Dyba (siehe Foto) stammen von einem aktiven Lebensrechtler aus der Fuldaer Region, den wir seit langem gut kennen und beim Kongreß „Freude am Glauben“ Ende Juli 2015 in Fulda auch persönlich getroffen haben. Dabei erzählte uns der katholische Familienvater einige Anekdoten über Dyba, die wir ganz originell finden und daher um eine schriftliche Fassung baten, die wir auch erhalten haben: Jan laechelt von der Mauer des Bischofgartens - Kopie

Die „heilige“ Wurst vom Erzbischof

Vor einigen Jahren wurde im Bistum Fulda eine bekannte und alterwürdige Wallfahrtskapelle niedergebrannt.  Kurz nach dieser Schandtat hielt Erzbischof Dyba dort ein Pontifikalamt. Fleißige Helfer sorgten nach der hl. Messe für Grillwürstchen und Getränke; Biertische und Bänke waren aufgestellt. Man hatte sich allerdings in der Anzahl der sehr betroffenen und bewegten Gläubigen verschätzt. Es waren weit mehr gekommen, als man sich in seinen kühnsten Träumen gedacht hatte.

Als einer unserer Söhne anstand, um sich ein Würstchen zu kaufen, war zufällig unser Erzbischof vor ihm in der Reihe, genau wie alle anderen, und bekam die allerletzte Wurst vom Grill. Spontan drehte sich Johannes Dyba um und schenkte dem Jungen seine Bratwurst. Der Junge ist dann hocherfreut über den ganzen Platz gelaufen, seine Wurst wie die olympische Fackel in der Luft schwenkend, und hat laut gerufen: „Ich hab ´ne heilige Wurst.“  – Seitdem ist die „heilige Wurst“ in unserer Familie ein geflügeltes Wort.

Übrigens wurde die wertvolle Kapelle mit Hilfe großzügiger Spender schnell wieder aufgebaut und die Wallfahrten gehen sogar noch zahlreicher weiter.

Der Mißgeschick des Kleinen war meine Chance

Als wir zur Gründonnerstagsliturgie in den Fuldaer Dom gefahren sind, wollte ich Erzbischof Dyba ein bestimmtes Buch schenken. Nach der Liturgie ist üblicherweise in der Seitenkapelle das Heilige Grab. Unsere Familie kniete auf der rechten Seite. Dann kam der feierliche Auszug mit dem Domkapitel, den Messdienern und Bischof Dyba.

Fürs CF verwenden

Alle Kirchgänger standen. Unser Jüngster stand, um besser zu sehen, auf der Kniebank und schaute neugierig zu. Dabei rutschte er plötzlich mit den Füßen ab, berührte dabei mit seinem Kinn die Gesangbuchablage der Bank und fing an zu weinen. Augenblicklich beugte sich Dyba zu dem Kleinen hinunter und fragte freundlich lächelnd: „Na, hat sich da einer weh getan?“

Der Junge war so verdutzt, dass er augenblicklich mit dem Weinen aufhörte und ihn groß anschaute. Der Erzbischof streichelte im über den Kopf, ich

nutzte die Chance und steckte Dyba das Buch zu  –  und er reihte sich wieder in den feierlichen Auszug ein  –  und wir waren glücklich über diese schöne Begegnung.

BILD: Das Buch „Der Löwe von Fulda“ erschien Mitte Dezember 2015  – Näheres HIER.

…von wegen: „Stoppt Dyba“

Von linker Seite wurden Aufkleber und Plakate herausgebracht „Stoppt Dyba“. Manche hatten tatsächlich so ein Un-Ding am Auto  – und an etlichen Stellen in der Stadt hingen die Plakate.

Eines Tages kam ein Herr in die SPD-Parteizentrale in Fulda und fragte, ob er von diesen Plakaten und Aufklebern wohl welche haben könnte. Geschäftig wurde danach hantiert. In diesem Moment deutete der Herr auf ein an der Wand hängendes „Dyba-Plakat“ und bemerkte: „Also in Wirklichkeit bin ich viel hübscher“. Das war für lange Zeit der Lacher weit über Fulda hinaus.

Dyba-Foto: Gaby Kaudel

Kommentare

2 Antworten

  1. Johannes Dyba war eben keine GAG-Wurst☺

    Wir kennen alle den lachenden Dyba-Blick.

    Öfters habe ich ihn mal gesehen – einfach so – ohne Kamerateam😁😁😁
    und da hat er eher einen sehr nachdenklichen und sensiblen Gesichtsausdruck gemacht.

    Johannes Dyba war ja unser Erzbischof und da gibts schon ne gewisse Distanz und Respekt.

    Da traut man sich ja auch nicht zu fragen: „Warum guckst Du so“?😩

    Erzbischof Ludwig Schick hat Johannes Dyba denke ich ganz gut beschrieben und die eigene Familie sowieso.

    und ich persönlich stelle mir es vor, dass Johannes Dyba einige Nächte mit Jesus sozusagen alkeine durchdiskutiert hat und sich wahrscheinlich nicht nur einmal die Frage gestellt hat : „Warum mache ich das? Warum laufe ich nicht weg?
    und er sich sicherlich nicht nur bis zum 23.07.2000 um ca. 0.30 Uhr

    ganz bewusst immer wieder für Jesus entschieden hat.

    Ich bin halt doch nur eine Aussenstehende 😯

  2. Mir gefallen die Worte „Kinder Gottes sind wir“ so gut.
    Einmal denke ich dabei an Jesus, der auch Papa sagt…
    Genau das unterscheidet das Christentum von anderen Religionen.
    Jesus hat auch einen Papa, Gott macht sich klein…
    Wir können alle Kinder Gottes sein. Zum einen können wir Gott natürlich vertrauen usw.
    aber wir können ihm alle unsere Fragen stellen.
    Alles, was geschrieben steht (auch in der Bibel) ist von Kindern Gottes geschrieben worden.
    Kinder sind noch lernfähig.
    Wir brauchen uns nicht so unter Druck setzen, müssen nicht perfekt sein.
    Die Tatsache, dass wir Kinder Gottes sind, ist doch DAS WESENTLICHE schlechthin.

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