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„Ein volle Ladung Kreationismus vom Feinsten.“

Harald Schmidt über seine neue Show am Dienstag, den Schöpfergott und den Papst

Der TV-Unterhalter  Harald Schmidt kündigte gegenüber dem „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ vom 10. September an, daß sich seine Sendung am Dienstag (13.9., Sat 1, 23,15 Uhr) ) mit dem Kreationismus befassen werde; diese Auffassung geht davon aus,  daß die Welt durch einen Schöpfergott aus dem Nichts erschaffen wurde und nicht durch „Zufall und Notwendigkeit“ entstand. Seine nächste Sendung biete „eine volle Ladung Kreationismus vom Feinsten“, kündigte der katholische Entertainer an.

Über  Papst Benedikt sagte er:  „Tiefste Verehrung. Einer der brillantesten Intellektuellen, die es weltweit gibt. Nicht angekränkelt von der Seuche des Relativismus. Wir Katholiken wissen um die Tradition, die im Weiterreichen der Fackel und nicht im Anbeten der Asche besteht.“

Auf die Nachfrage: „Finden Sie den Papst nun toll oder nicht?“  antwortete Schmidt:  „Ich finde den Mann großartig. Er macht seine Sache perfekt. Der Papst kann nicht jede Stunde eine Meinungsumfrage in Auftrag geben, was jetzt gerade in Berlin-Mitte angesagt ist. Dafür haben wir Sigmar Gabriel. Bei 1,8 Milliarden Katholiken weltweit ist es einigermaßen unerheblich, wenn bei uns in Deutschland zwei Homosexuelle die Trauung verschieben, weil sie erst noch protestieren gehen wollen. Das kann Rom nicht weiter beunruhigen.“

(Richtig müßte es heißen „1,8 Milliarden Christen“, Katholiken sind es ca 1,1 Milliarden.)

Außerdem sagte der Showmaster der Potsdamer Zeitung:  „Das Dogma steht letzten Endes über allem.“  – und fügte keck hinzu: „Aber natürlich bin ich als guter Katholik auch für die Ökumene. Ich werde mich immer für die Wiederaufnahme der Protestanten in die katholische Kirche einsetzen.“

Kommentare

Eine Antwort

  1. Man soll hierbei nicht vergessen, dass Harald Schmidt sich schon oft den Kriegsnamen „Dirty Harry“ verdient hat. Seitdem sehe ich die Sendung nicht mehr. Wenn seine jetzt geplante SEndung auch bestimmt erfreulich zu werden verspricht, so sollte man sich vor Augen halten, dass Gutes nur aus einer völlig heilen Sache entsteht, Böses schon durch einen Mangel (alter theologischer Grundsatz – bonum ex integra causa, malum ex quocumque defectu). Wenn Schmidt in alter Manier nach dieser Sendung weitermachen sollte, kann man ihm nur unter die Weste drücken, dass auch eine gut eingerichtete Wohnung nicht erfreulich zu bewohnen ist, wenn es durch Türen und Fenster zieht! Ulrich Bonse

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