Abschaffung von § 218 StGB wäre ein Spiel mit dem Feuer
Die Debatte um eine mögliche Abschaffung des § 218 StGB schwelt weiter. Dabei wäre die Streichung dieser Regelung zur Abtreibung eine verhängnisvolle Botschaft. Schon heute ist vielen Frauen die seelische Dimension der Abtreibung oftmals nicht bewusst. Dieser Auffassung ist der Leiter der Psychosozialen Sprechstunde, Dennis Riehle (siehe Foto): 
Abtreibung bleibt richtigerweise prinzipiell strafbar. Es wäre eine vollkommen falsche Botschaft, Abtreibung schrankenlos zu legalisieren. Denn auch wenn die zeitgeistige Rhetorik z.B. vom „Wegmachen eines Zellklumpens“ spricht, geht es um nichts anderes als um das Beenden einer menschlichen Existenz.
Durch eine Sexualisierung der Gesellschaft geben wir allein den Trieben Vorrang – anstatt auch in Momenten der Begierde an die ethische Verantwortung zu appellieren.
Ungewollt schwanger zu werden und danach abzutreiben, das ist kein Spiel, das spurlos an den Beteiligten vorübergeht. Als Psychologischer Berater habe ich schon viele Frauen begleitet, die Jahre und Jahrzehnte nach der Abtreibung noch immer unter seelischen und körperlichen Folgen leiden.
Abtreibungsscham und Schuldgefühle lassen sie nicht los, Verlustängste sind oft ein ständiger Begleiter.
Darüber wird in den Schwangerschaftskonfliktgesprächen, die vor einer medizinischen Intervention zu führen sind, bislang viel zu wenig aufgeklärt. Es geht nicht darum, Frauen in der Not mit dem erhobenen Zeigefinger zu moralisieren. Stattdessen braucht es bereits im Vorfeld Bewusstseinsschärfung darüber, welche Dimensionen die Entscheidung für einen solchen Schritt einnimmt. 
Wir prinzipiell eine neue Bejahung des Lebens, ein Befürworten von Kindern – die wir nicht länger als Karrierekiller sehen dürfen. Daneben müssen die Unterstützungsstrukturen besser bekannt gemacht werden, die Eltern finanziell, personell und materiell von staatlicher und ehrenamtlicher Seite zur Verfügung gestellt werden.
Die Debatte um eine Abschaffung von § 218 StGB ist dagegen ein Spiel mit dem Feuer. Wovor wird der Mensch noch Halt machen, wenn er Kinder bis zum Tag vor der Geburt abtreibt?
Es droht, jede Hemmschwelle zu brechen. Und der falsch verstandene Feminismus würde das auch noch beklatschen.
Die Psychosoziale Sprechstunde ist für alle Ratsuchenden kostenlos auf www.beratung-riehle.de erreichbar.



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3 Kommentare
Vielleicht sollte man jeder werdenden Mutter, die über Abtreibung nachdenkt, das
Buch der verstorbenen Schriftstellerin Karin Struck schenken? Es heißt: ICH SEHE
MEIN KIND IM TRAUM. Sie hatte eines ihrer (5?) Kinder abgetrieben, das aber nie verkraften können.–Von diesen Büchern habe ich etliche verschenkt, die ich sehr
preisgünstig in einem Kramladen erwerben konnte. Mir scheint, vielen Frauen ist gar
nicht mehr klar, daß sie bei einer Abtreibung ein kleines Menschlein ermorden. Und
noch weniger Frauen scheinen zu wissen, daß viele Frauen noch auf ihrem Sterbebett
depressiv wegen des getöteten Babys sind.– Meine Mutter zog ihre 8 Kinder groß!!!
Die Schultern und das Herz des Menschen sind nicht dafür ausgelegt, eine Tötung ein Leben lang zu tragen. Die Wissenschaft legte unwiderlegbar dar – und kann dies nach einigen Wochen der kindlichen Entwicklung auch für alle erkennbar bildlich darstellen – dass hier im Mutterleib ein kleiner einmaliger Mensch, den es noch nie gab und der nie wieder entstehen wird, in rasender Zielstrebigkeit heranwächst! Ab der 6. Woche ist das schlagende Herz als deutliches Pochen hörbar zu machen. Was schlägt denn da? Pocht da ein Zellklumpen? Pocht das Herz eines Krokodils da? Nein, es pocht das Herz eines einmaligen Menschen. des Söhnchens oder Töchterchens der Schwangeren! Schauen Sie sich den Beitrag bei http://www.bonifatius.tv an zum Thema „Wann ist der Mensch ein Mensch“
Man kann Töten von Menschen nicht „entkriminalisieren“. Das konnte man und wollte man im NS-Terror, das gibt es heute im Iran und gibt es sogar in einer Welt-Religion als Methode. Es geht hier in der Abtreibungsfrage um alles oder nichts! Entweder gehört jeder Mensch – und damit auch das ungeborene Kind- zur Menschheitsfamilie der homo sapiens und ist Träger von Menschenrechten. Oder wir können die Menschenrechte aufteilen in Rechte für angebliche real human beeings und wenig oder keine Rechte für not real human beeings. Dann werden sie bald auch für Behinderte, Schwerstdemente und andere nicht mehr gelten. Dann wird die Menschheit in Klassen eingeteilt; die „Übermenschen“ bestimmen dann, was richtig, wertvoll, was überholt und altbacken ist und abgeschafft wird. Die Einstellung zum Lebensschutz der Ungeborenen ist wie eine Wasserscheide zwischen den heutigen Menschen: Hier trennen sich Welten. Daher ist immer wieder neu die eindeutige Stellungnahme ohne Wenn und Aber wenigstens der katholischen Kirche so immens wichtig! Den offiziellen Protestantismus kann man ja leider hier vergessen. Sie verraten Jesu Weisungen für lumpige Silberlinge der säkularen Anerkennung (Was ihr einem von ihnen angetan habt, das habt ihr mir angetan! Dieser Satz interessiert offensichtlich nicht mehr).
Leider haben die zahlreichen Laiengremien meist nur den gierigen Tanz um Altar und Predigtambo im Blick. Dabei wäre hier die Stimme der Laien so wahnsinnig wichtig. Umso entsetzlicher und zerstörender ist es, wenn höchste katholische Laienfunktionäre hier sich mit abwegigen Regierungsvorhaben gemein machen und deren Agenden verbreiten, verteidigen und innerkirchlich hoffähig machen wollen. Die Zerspaltung und Polarisierung in unserer katholischen Kirche hat in den letzten Jahren in einem so ungeheuren Maße zugenommen, das man sich vor wenigen Jahren niemals hätte in den schlimmsten Albträumen vorstellen können. Zahllose hemdsärmelige und völlig unverantwortliche Aussagen von Bischöfen gehören mit dazu! Das Ansehen unserer Kirche – gerade auch der Amtskirche – ist dermaßen gesunken, dass der Ruf nach Abschaffung der Zwangsabgaben als vom Staat eingezogene Kirchensteuer mehr als verständlich ist.
Wenn ein deutscher Bischof jetzt nach der Erklärung Fiducia supplicans davon redet, dass er sicher bald, er weiß noch nicht wann, ein queeres „B r a u t p a a r“ segnen wird, dann kann man sich über ein solches Sprechen nur noch die Haare raufen. Man hat den Eindruck, jetzt ist noch mehr die Stunde der Laien! Machen wir uns wie die Hirten auf und suchen das Kind! Interessanterweise bekamen sie von den Engeln n i c h t die Botschaft: „Friede wird sein auf der Erde“!. Nein, zuerst wird von der Ehre G o t t e s geredet! „Ehre sei Gott in der Höhe – und Friede den Menschen , die guten Willens sind“. Wie ehren wir Gott? Doch wohl, indem wir seine Gebote halten! Ehre und Liebe Gott gegenüber werden Frieden bewirken! Er kommt nicht in eine gottlose, von teilweise geradezu satanischen Parolen geleitete Menschheit und Welt! Kommen Sie daher am Samstag, den 13. April 2024 bitte aus ganz Bayern nach München!
Dort findet wieder auf dem Königsplatz ab 13 h der große, bestens organisierte und beschützte 4. Münchner Marsch für Leben statt! Wir brauche Ihre Unterstützung! Wer soll denn sonst auf die Straße für die Ungeborenen und Vulnerablen gehen als engagierte Christen aller Konfessionen? Werben Sie heute schon in Ihren Familien und Ihrer Pfarrei, in Ihrem Freundeskreis! Sprechen Sie bitte immer wieder den Münchner Marsch an. Nur, was ins Wort genommen wird, das existiert in unserer Informationsgesellschaft! Und wir haben eigentlich wie auch Jesus nur unsere Worte! Wunder können wir leider nicht wirken, im Gegensatz zu ihm, dem wir bereitwillig und treu nachfolgen wollen!
Danke für Ihren ausführichen Beitrag.
Es ist zum Lachen, wie die Ampel den Mangel an Arbeitern aller Berufe beklagt, aber nicht merken will, dass dies mit der – leider schon länger geübten – Abtreibung zu tun hat, Abtreibungen gar noch erleichtern will.