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Erbprinz Alois von Liechtenstein will Unterschrift unter ein eventuelles Abtreibungsgesetz verweigern

Abtreibungsbefürworter wollen Tötung behinderter Ungeborener bis zur Geburt erlauben

Im Fürstentum Liechtenstein wird derzeit heftig um eine geplante neue Abtreibungsregelung entbrannt. Mitte September steht eine Volksabstimmung über eine Gesetzesinitiative an, die im Falle einer Annahme zur Fristentötung ungeborener Kinder führen würde (Straffreiheit in den ersten drei Monaten). Zudem wäre die Vernichtung möglicherweise behinderter Kinder im Mutterleib sogar bis zur Geburt möglich.

Bislang ist Abtreibung in Liechtenstein grundsätzlich untersagt. Ausnahmen sieht das Gesetz dann vor, wenn eine  –  anders nicht  abwendbare   – Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Schwangeren besteht. Damit verfügt Liechtenstein neben Polen und Irland über eines der relativ klarsten Gesetze für das Lebensrecht ungeborener Kinder.

Angesichts der von Abtreibungsbefürwortern angestrebten Fristentötungs-Regelung hat sich Erbprinz Alois am Liechtensteiner Staatsfeiertag (15. August) in einer Rede deutlich gegen eine Gesetzesänderung ausgesprochen;  er werde den Gesetzesvorschlag nicht unterzeichnen, falls dieser eine Mehrheit finden sollte.

Damit wäre die Pro-Abtreibungs-Initiative faktisch bereits im Vorfeld gescheitert, denn ohne eine Gegenzeichnung des Landesfürsten oder seines Stellvertreters tritt im Fürstentum kein neues oder geändertes Gesetz in Kraft.

Zur Begründung für seine Ablehnung erklärte der Erbprinz, eine Fristenregelung könne dazu führen, daß eine Straffreiheit für Abtreibungen allmählich als ein „Recht auf Abtreibung“ verstanden werde und Abtreibungen so zur Normalität werden.   Zudem biete der Initiativvorschlag Frauen in Schwangerschaftskonflikten keine wirksame Hilfe.

Zu Recht habe schon der Landtag, der den Initiativvorschlag bereits im Juni 2011 mit großer Mehrheit abgelehnt hat, ein großes Problem vor allem in der Abtreibung behinderter Kinder bis zum 9. Monat einschließlich gesehen und sich dagegen ausgesprochen, so der Landesfürst.

Kommentare

Eine Antwort

  1. Meine Hochachtung dem Volk und allem voran Prinz Albert v.Lichtenstein.
    Es gehört wirklich viel Mut und Gottesfurcht dazu, sich in der heutigen Zeit, wo Leben immer weniger WERT wird, für das Leben in allen Fasern, durchzusetzen.
    Auch behinderte Menschen strahlen ihre Liebenswürdigkeit aus und solche Menschen abzulehnen heißt, das Kreuz Christi nicht anzunehmen – es nicht tragen zu wollen.
    Wenn wir Menschen alle nur ein wenig mehr zusammenrücken würden, der Alltagstrott wirklich ein Trott und nicht Stress PUR wäre, würde die Nachbarschaftshilfe und das Miteinander intensiver sein, und genügend Raum für Behinderte und deren Pflege sein, da alle mithelfen und so alles leichter wäre – auch mit Kreuz.
    Aber bald wird es anders werden – bald haben wir dies überstanden – bald, sehr bald!

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