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Evangelischer Landesbischof kritisiert "gnadenlose Medien"

Ralf Meister warnt vor einer„vollständig entblößten Gesellschaft“  

Vor einer „gnadenlosen“ Mediengesellschaft hat der hannoversche Landesbischof Ralf Meister gewarnt. Er fürchte sich vor einer „nackten, vollständig entblößten Gesellschaft, die das Gespür für die Gnade Gottes verloren hat“, sagte er am 6. Januar beim Neujahrsempfang seiner Landeskirche im Kloster Loccum bei Nienburg.
Vor rund 140 Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft beklagte er ein skrupelloses Verhalten, besonders der Medien: „Schamlos wird alles öffentlich, was einst durch den Schutz der Privatheit persönlich blieb.“
Aber auch eine moderne Gesellschaft brauche so altmodisch anmutende Werte wie Gnade und Barmherzigkeit, betonte der 50-jährige Theologe. Er steht seit Ende März 2011 an der Spitze der rund 2,9 Millionen Mitglieder zählenden Landeskirche.
Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA

Kommentare

2 Antworten

  1. Ach Gott, Herr Pfarrer!
    Pardon Hochwürden, Herr Meister!
    Gab es da nicht mal eine Bischöfin Käsmann, die wegen des Delikts „Trunkenheit am Steuer“ innerhalb von zwei Tage zurücktrat, weil sie meinte, sie könne ihr Amt nicht mehr glaubwürdig ausüben? Ja richtig, jetzt erinnern Sie sich: Das war ja Ihre Vorgängerin. Tja, unser König Christian klebt aber schon seit 7 Wochen fest auf seinem Thron. Aber hat ja recht der Mann, trinkt ja bekanntlich nur Milch und Apfelsaft! Prima, wie Sie die gnadenlosen Medien geißeln, die nicht kapieren, dass unser Staatsoberhaupt sich doch längst mehrmals selber begnadigt
    hat. Was wollen die denn eigentlich? Nichts haben sie begriffen von dem lieben Herrgott, der uns doch so gerne vergibt. Und wie schamlos diese „nackte und entblößte Gesellschaft“ unsere Obrigkeit verunglimpft! Ja, der Apostel Paulus, der wusste noch, dass „jedermann der Obrigkeit untertan sein soll“. Ja, das waren noch herrliche Zeiten im alten Rom, als es noch keine Demokratie und freie Presse gab. Und bis 1918 und dann unter dem Hitlerregime haben die Kirchen doch fast durchweg deshalb immer wieder die Einheit von Thron und Altar beschworen. Doch aufgepasst, Herr Bischof: Da steht im 13. Kapitel des Römerbriefes doch auch, dass die Obrigkeit sich allein am Wohl der Bevölkerung orientieren soll, sie ist „Gottes Dienerin dir zugut.“(Römer 13,4).Ob unsere christliche Obrigkeit, Christian, daran wohl gedacht hat, als er mit den Reichen klüngelte, als er sein Volk belog, als er zum Rechtsverdreher wurde? Wie sagt Gott, der Herr in den Zehn Geboten: Du sollst nicht stehlen! Du sollst kein falsch Zeugnis reden! Lass Dich nicht gelüsten Deines Nächsten Weibes, Deines Nächsten Haus! Könnten Sie dem Wulffilein da nicht mal Nachhilfeunterricht geben? Sie habens doch nicht weit nach Großburgwedel. Ach so, Sie fühlen sich auch nicht so sattelfest, was die Heilige Schrift angeht? Tja, da steht ja auch, der Gott soll einen Sohn gehabt haben, der die Wohlhabenden und die Mächtigen schamlos kritisierte und für die einfachen Leute eintrat. Kennen Sie den eigentlich?

  2. Das wünsche ich uns allen mehr Gnade und mehr Barmherrzigkeit! Mit herzlichen Segenswünschen für das neue Jahr. Christian Horstmann
    P: S. Da habe ich einen Vers in der Bibel gelesen: Barmherzigkeit triumpiert über das Gericht! im Jakobusbrief!

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