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Gottesdienste zu besuchen, macht glücklich, steigert den sozialen Zusammenhalt und ist sogar gesund. –  Darauf hat der evangelische Regionalbischof Ralf Albrecht aus Heilbronn (siehe Titelbild) in einem viel beachteten Facebook-Posting hingewiesen.  

Dass Gottesdienste auch heute eine große Bedeutung haben, zeigen die Besucherzahlen der Weihnachtsgottesdienste 2025:
In der Heilbronner Kilianskirche feierten an Heiligabend über 2.000 Menschen Gottesdienst, im Ulmer Münster waren es über 3.700 Menschen und in der Stuttgarter Stiftskirche über 2.500 – hier mussten sogar einige Personen wegen Überfüllung in die Schlosskirche geschickt werden.
Hier folgen die 10 Punkte des Regionalbischofs:

10 gute Gründe, Gottesdienst zu feiern:

  • Hier höre ich, was Gott in seinem Wort mir zu versprechen, zu sagen, zu geben, zu bedeuten, zu schenken hat.
  • Im Gottesdienst habe ich die geniale Möglichkeit, darauf zu antworten – im “Stillen Gebet”, beim Singen, im Lobpreis, in den Fürbitten und vielem mehr.
  • Das alles erlebe ich dabei nicht allein, sondern im Miteinander mit anderen, die ich mir nicht aussuche, sondern die im bunten Mix zusammenkommen, weil sie das gleiche Interesse haben wie ich: Gott redet durch sein Wort – und wir antworten gemeinsam in Gebet und Lobgesang.
  • Das alles unterbricht total aufbauend meinen Alltag, der vor allem davon geprägt ist, was ich zu können und zu leisten habe. Gottesdienst ist gerade kein Leistungssport, sondern Auftankstelle.
  • Der Kirchgang wirkt sich auf meinen Alltag aus. Das früher lang gepflegte Vorurteil, dass gerade Menschen, die einen Gottesdienst mitfeiern, besonders wenig davon in ihrem Alltag umsetzen, ist falsch. Umgekehrt wird ein Schuh draus: der Gottesdienst ist im Alltag unter der Woche ein hoher Erinnerungsfaktor. Aus dem Sonntag wächst der alltägliche, „vernünftige Gottesdienst“ (Römer 12,2).
  • Gottesdienstbesuche gehören zu den Top 10 Glücksfaktoren. Der positive Einfluss ist schon lange belegt: Internationale Studien zeigen für 24 untersuchte Länder (u.a. USA, Japan, Neuseeland oder Niederlande), dass der regelmäßige Gottesdienstbesuch das subjektive Wohlbefinden steigert. Kirchgänge gehören in Deutschland zu den zehn wichtigsten Glücksfaktoren.
  • Kirchgänger engagieren sich häufiger sozial. Untersuchungen zeigen, dass Kirchgänger häufiger ehrenamtlich in Vereinen und anderen sozialen Gemeinschaften mitarbeiten.
  • Fun Fact: Gottesdienst mitzufeiern ist gesund. Statistiken erweisen, dass die Teilnahme am Gottesdienst ein Indiz dafür ist, länger zu leben. Und das mit überschaubarem Aufwand.
  • Alle miteinander sind so dermaßen unterschiedlich – und finden sich doch in jedem Gottesdienst total zusammen. Sie sprechen und beten miteinander ein Gebet, das die ganze Welt verbindet. In jedem Gottesdienst neu. Immer wieder. Immer gleich. Immer aktuell. Das Vaterunser umspannt die ganze Erde. Und eint alle, die miteinander weltweit Gottesdienst feiern. In so unterschiedlichen Formen.
  • Und keiner, keine geht ungesegnet aus der Kirche weg. Jeder Gottesdienst endet mit dem Segen, der übrigens alle am Ende des Gottesdienstes neben den großen Zusagen des guten Redens Gottes mit einem großen Versprechen entlässt: „und gebe Euch Frieden“. Friede hat im Gottesdienst das letzte Wort.

Quelle: Pressemitteilung von Dan Peter, Sprecher der Landeskirche – Titelbild: Gottfried Stoppel

HINWEIS: Prälat Albrechts Facebook-Posting finden Sie hier

Kommentare

10 Antworten

  1. Wissen plus Wahrheit gleich Weisheit für Sonntag, 18. Januar 2026

    Der HERR spricht: Frieden mache ich zu deiner Wache und Gerechtigkeit zu deiner Obrigkeit.
    Jesaja 60,17

    Es wird mit uns sein Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe.
    2.Johannes 1,3
    ———————–
    Alles was zu Christus lenkt bringt den Heiligen Geist und das Lebendige – das Leben.

  2. Das Haus Gottes sollte der Stützpfeiler und das Bollwerk der Wahrheit sein.

    1Tim 3,15m NeÜ: „Wenn sich mein Kommen aber verzögert, sollst du wissen, wie man sich im Haus Gottes verhalten muss. Damit meine ich die Gemeinde des lebendigen Gottes, den Stützpfeiler und das Bollwerk der Wahrheit.“

    Seit der Verführung durch die Schlange im Paradies wurden die Menschen immer schon belogen und betrogen.

    Es wurde ihnen eine andere Wirklichkeit vorgegaukelt, als diejenige, die wirklich da ist.

    Durch das Vorgaukeln falscher „Wirklichkeiten“ und „Wahrheiten“ haben die Mächtigen den Rest der Menschheit versklavt und unterdrückt.

    Mit Hilfe des jüdisch-christlichen Welt- und Menschenbilds wurden wir Menschen wieder zur schöpfungsgemäßen Realität zurückgerufen.

    Gegen den vehementen Widerstand der Mächtigen konnte sich auf dieser Grundlage im Laufe der Jahrhunderte ein Streben nach Menschenwürde, Menschenrechten, Gleichheit vor dem Gesetz, Individualität, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Wohlstand für alle und Demokratie herausbilden.

    Viele Menschen hatten Werte und eine unabhängige Ethik verinnerlicht und praktiziert, die dem überbordenden Machtstreben der Mächtigen entgegenstanden.

    Jetzt verlieren wir im Westen diese Bindung an Gott und seine absoluten Werte immer mehr und verlieren so immer mehr die Möglichkeit, Freiheit ohne Chaos und Ordnung ohne Tyrannei und ohne Totalitarismus zu erleben.

    Der Verlust an Realitätssinn führt zur Unterdrückung und zu Kriegen.

    Statt den Geschäftsmodellen und Agenden der Hochfinanz zu folgen, sollten wir wieder zu Menschenwürde und Wahrheitssinn zurückfinden.

    Dazu ist die christliche Gemeinde oder Kirche da – als Stützpfeiler und Bollwerk der Wahrheit.

    https://christlichesforum.info/peter-hahne-in-cottbus-kein-friede-ohne-christus-ohne-wahrheit-und-umkehr/

  3. Wie heisst es in Römer 2,4: weisst Du nicht, dass Gottes Güte Dich zur Umkehr leitet?
    Das erste hat Albrecht verstanden, aber Umkehr gehört eben auch dazu: so toll ist Gott, aber Du must umkehren und Busse tun – muss die ganze Botschaft sein

  4. Das ist der Zeitgeist.
    Der Heilige Geist als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ mit seinen Charismen und Gnadengaben wurde sträflich vernachlässigt. Auch deswegen schwindet der Glaube.

  5. Wir werden in Zukunft noch sehr viel Resilienz nötig haben, Widerstandskraft, die Gläubigen. Es ist also jetzt nicht getan mit Wohlfühlgottesdiensten, Fun-Gottesdiensten, Botschaft: Wir haben uns ja alle sooo lieb… Dunkle Wolken ziehen auf für die Christenheit, der Wind bläst uns immer stärker ins Gesicht. Man wird versuchen, uns mundtot zu machen, uns zum Schweigen zu bringen. Da ist es gut, jetzt mit geistlichem SCHWARZBROT versorgt zu werden, nicht mit „jeden Tag Pommes“.. Wir sollten viel Biblisches auswendig können, auch Lieder, als „eiserne Ration“ für schwere Tage..

  6. Was Dekan Albrecht sagt, hört sich gut an und wäre schön, wenn es so wäre…
    wie war es mit dem sozialen Zusammenhalt bei Corona?
    Auch die 10 Punkte von Dan Peter entsprechen leider nicht der Wirklichkeit,
    auf meine Anfrage nach der Coronaufarbeitung an ihn, bekam ich bis heute keine Antwort. Dann stören mich auf den ersten Blick diese Arme in Regenbogenfarben, das soll wohl wieder auf „Bunt“ und „Vielfalt“ hinweisen?
    Und wo werde ich in einem Evangelischen Gottesdienst angesprochen, finde ich Gesprächsmöglichkeit, Gemeinschaft? Ausnahmen gibt es, Gott sei Dank, aber das erlebe ich eher in Freikirchen.

  7. Du meine Güte!!! Im Protestantismus darf sich wohl jeder „Bischof“ nennen. Wo sind/waren die denn, wenn biblisch orientierte Pfarrer gemobbt werden wie zB Bernhard Elser, bei dem in Waiblingen Peter Hahne (auch aus Solidarität, wie er sagt) am 1. März wieder einen großen Gottesdienst mit anschließendem Vortrag halten wird —- letztesmal waren über 1.000 Leute dort. Bei einem Frühstückstreffen für Frauen im ev. Dekanat Heidenheim mehr als 900 Frauen bei Hahne—- doch die „Kirchen“-Leitung erklärte, da mal ein Auge drauf zu haben… Klingt so ein bißchen nach vergangenen Zeiten……Bekannte erzählte, dass nach dem hoch erwecklich-frommen Hahne Vortrag ein Pfarrer auftrat, der sich meinte halbwegs distanzieren zu müssen… alles nur noch irre!!!!! Im Schwarzwald erhielt Peter Hahne sogar Kanzelverbot durch diese württembergischen Möchtegern-Bischöfe…. Nein, da soll man jetzt, wo Land unter ist und die wahrhaft Gläubigen scharenweise diese Kirchensteuer-Kirche verlassen, nicht mit ein paar frommen Sprüchen kommen…

  8. Matthäus 18,20, Lutherbibel 2017:
    „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ ……. „Die drei von der Tankstelle!“ 🙂 🙂 🙂 .. (Film mit H. Rühmann).

  9. Eine überaus wohltuende Zusammenfassung realer Ansatzpunkte, die über den Gottesdienst hinaus WOHLBEFINDEN im Alltag unserer stressbeladenen Zeit bewirken.
    Eine Erfahrung, die jeder selbst machen könnte und sollte … Und zwar nicht nur an Festen wie Weihnachten und Ostern !

    1. Wird aber nicht versucht, das Fest ‚Christi Himmelfahrt‘ zu mißbrauchen mit der Verleihung des ‚Karlspreises‘ an ‚Christi Himmelfahrt‘: https://orf.at/#/stories/3417431/? Seit ungefähr einem halben Jahr bemühte ich mich, in der Gemeinde der Piusbruderschaft der THOMASKIRCHE beim Grazer Kalvarienberg, deren Gottesdienst wir vor Mittag besuchten, darauf hinzuweisen, daß ‚KARL DEN GROSSEN‘ zu ehren mit der EHE – JESU WORTE: was Gott verbunden hat – U N V E R E I N B A R IST. – Wir begingen einen Kalendertag der h e i l i g e n K a i s e r i n und K ö n i g i n H i l d e g a r d , von welcher nicht gesagt werden kann, sie habe dem zugestimmt, die Gemahlin eines Ungläubigen zu werden und zu bleiben, da sie doch in einem Alter von 13 Jahren keine Wahl hatte und auch später nicht Dr. phil. Siegfried Paul Posch

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