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Evangelischer Zwischenruf: Nein zur Trauung von homosexuellen Paaren

OFFENER BRIEF von Dr. Hans Penner an Dr. Liane Bednarz
c/o Badische Neueste Nachrichten (BNN)

Sehr geehrte Frau Dr. Bednarz,

die BNN vom 21.5.2022 diffamieren die Bibelkonferenzstätte Langensteinbacher Höhe und beziehen sich hierbei auf irreführende Aussagen von Ihnen. Es ist Geschichtsklitterung, Christen eine Nähe zum Nationalsozialismus zu unterstellen, weil sie sich an der Bibel orientieren.

Der Artikel bemängelt, daß Christen „die Heilige Schrift wörtlich auslegen“. Wie soll man sie sonst nehmen? Wer die Bibel nicht wörtlich nimmt, verfälscht ihre Aussagen:

Wer meint, die Bibel unseren Wünschen anpassen zu sollen, er sich gar reformatorisch dünkt, wenn er sie für die heutige Zeit willkürlich verändert, der zerbricht das Fundament der ganzen Reformation“ (Evangelischer Bischof Ulrich Wilckens, Informationsbrief der Bekenntnisbewegung März 2022).

Sie ignorieren, daß die Evangelische Kirche auf die Reformation zurückzuführen ist. Vermutlich ist Ihnen nicht bekannt, daß zum Fundament der Reformation das Sola-Scriptura-Prinzip gehört. Dieses Prinzip besagt, daß in allen Fragen des Christusglaubens die Bibel von grundlegender und ausschlaggebender Bedeutung ist.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß nach dem Zeugnis der Bibel das Praktizieren von Homosexualität gegen den Willen Gottes ist. Wenn sämtliche evangelische Landesbischöfe die Trauung homosexueller Paare erlauben, so widerspricht das dem Grundprinzip der Reformation.

Kann dann die Evangelische Kirche noch als Kirche der Reformation bezeichnet werden?

Auch ist völlig klar, daß die kirchliche Trauung homosexueller Paare nicht aus theologischen Gründen von der evangelischen Kirche übernommen wurde, sondern als Anpassung an neomarxistische politische Kräfte, die unsere Gesellschaft durchsetzen und kritische Stimmen bekämpfen. Die Anpassung der Evangelischen Kirche an die öffentliche Meinung ist nicht neu.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Foto: Felizitas Küble

Kommentare

6 Antworten

  1. Es bleibt einem ja gar nichts anderes übrig, als ein Freikirchler und Bibeltreuer zu werden, wenn die evangelische Kirche sich dem Zeitgeist verschreibt in der Hoffnung, gleichsam ihre Haut zu retten. Jesus wurde gekreuzigt, weil er gegen den von der Tempelhierarchie vertretenen Zeitgeist predigte, wohl wissend, dass er damit sein Leben aufs Spiel setzte. Wir riskieren, vorerst noch, gar nichts, außer als „Konservativer“ abqualifiziert zu werden. Ich sehe darin eher eine Anerkennung, dass ich diesen zeitgeistigen Unfug nicht mitmache.
    Herrn Kovacs` Einlassungen finde ich argumentativ von ähnlichem Niveau wie seine formlosen Darlegungen ohne Punkt und Komma. Si tacuisses ….

    1. ich urteile nicht über den Herrn, für mich ist es das Wichtigste, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo jeder frei seine Religion wie seinen Lebensstil überhaupt leben kann, und diese Dinge auch nach eigenem Wunsch wechseln kann

  2. solche Äußerungen haben die gleiche Bedeutung als wenn die Piusbruderschaft den Papst kritisiert nämlich keine den der gute Mann hat sich ja entschlossen einen andern weg zu gehen in eine Freikirche

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