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Ex-Ministerin Schröder übt scharfe Kritik an Panikmache von RKI-Chef Wieler

Die BILD-Zeitung veröffentlichte am 28. Dezember ein Interview mit der frühere Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder (siehe Foto).

Dabei kritisierte die 44-jährige CDU-Politikerin deutlich die unzutreffenden Panik-Ankündigungen des Robert-Koch-Instituts, das lediglich eine staatliche Unterbehörde des Familienministeriums ist (und nicht etwa, wie manche Bürger annehmen, ein unabhängiges Expertengremium).

Das RKI hatte Anfang Dezember vorausgesagt, kurz vor Weihnachten werde es mehr als 5700 Corona-Kranke auf den Intensivstationen geben. In Wirklichkeiterreichte die Belegung der Intensivbetten ihren Höhepunkt am 10. Dezember bei rund 4900 Corona-Patienten. Seit diesem Tag fällt der Wert“, so die BILD-Zeitung weiter.

Dazu erklärt Dr. Schröder: „Je alarmistischer und panischer der Unterton ist, desto weniger Vertrauen habe ich. Dann habe ich das Gefühl, dass da die Agenda dahintersteckt, möglichst harte Maßnahmen durchzudrücken.“

Zudem stellte sie fest, „dass wir gerade in Deutschland einen Hang zu besonders negativen Szenarien haben“.

RKI-Präsident Lothar Wieler hatte kurz vor dem Corona-Gipfel der Bundesregierung ein Lockdown-Forderungspapier veröffentlicht, ohne sich mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach abzusprechen.

Dazu sagte die frühere Ministerin: „Wenn ein Chef einer von mir verantworteten Behörde ohne Absprache zwei, drei Stunden vor einer entscheidenden Konferenz“ politische Forderungen veröffentliche, dann „wäre er bei mir nicht mehr Behördenchef gewesen“.

 

Kommentare

4 Antworten

  1. In Wirklichkeit „erreichte die Belegung der Intensivbetten ihren Höhepunkt am 10. Dezember bei rund 4900 Corona-Patienten. Seit diesem Tag fällt der Wert“, so die BILD-Zeitung weiter.

    Die „Wirklichkeit“ sagt nichts über den intensivmedizinischen Versorgungsaufwand aus. Von daher sind das nichts weiter als Zahlenspielereien für Laien und Statistiker, die die intensivmedizinische „Wirklichkeit“ nicht kennen.

    MfG

  2. Schade, dass Frau Schröder nur so kurz Familienministerin war und die Chance zur Neuausrichtung der Familienpolitik leider nicht hatte oder nutzte. Manche Klarheiten kamen wohl erst in der Reflexion. Aber das ist auch gut.

  3. Warum ist Frau Schröder nicht schon vorher gegen die verfälschten Zahlen bzw. die falsch angeforderten Zahlen des RKI vorgegangen? Jetzt als Opposition hat sie leicht zu kritisieren! Erst die Karre in den Dreck fahren und anschließend groß tönen.

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