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Betroffene Frauen sprechen am Ulmer Brunnen über ihre Erfahrungen

Mit einer Kundgebung in der Ulmer Fußgängerzone (Hirschstraße, Kreuzung Bahnhofstr.) wird der Verein „Durchblick“ zusammen mit dem Kreisverband Ulm-Alb-Donau der Christdemokraten für das Leben (CDL) am Freitag, den 12. Juli 2013 um 15 Uhr auf das Lebensrecht ungeborener Kinder und die seelischen Nöte von abtreibungsgeschädigten Frauen aufmerksam machen. 239117-Kinderschuhe-auf-dem-Trier-Hauptmarkt

Die Veranstalter stellen zur Kundgebung 984 Paar Kinderschuhe auf. Dies ist nach statistischen Angaben die Zahl der Kinder, die im Jahr 2012 durchschnittlich pro Monat allein in Baden Württemberg durch Abtreibung ihr Leben verloren.

„Abtreibung tötet Kinder leiblich und Frauen seelisch“, begründet Thomas Schührer, der Vorsitzende des Vereins, den Beweggrund für die aufrüttelnde Aktion. Gerade das Elend der Mütter nach einer Abtreibung sei aber für viele ein Tabuthema.

Daher werden Frauen bei der Kundgebung in Ulm über ihre traumatischen Erfahrungen nach einer Abtreibung berichten. Sie wollen zugleich jenen Frauen ihre Stimme geben, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, aber nicht über ihr Leiden nach einer Abtreibung reden können, weil dieses Thema in der öffentlichen Debatte fast völlig ausgeblendet wird.

„Wir wollen niemanden anklagen, schon gar nicht Frauen, die sich in einer schwierigen Situation gegen ihr Kind entschieden haben“, betont Thomas Schührer. Aber eine sachliche Diskussion könne man nur führen, wenn man die Fakten kenne.

Schührer erklärt weiter: „Deswegen machen wir auf die Tatsachen aufmerksam: dass bei jeder Abtreibung ein Mensch getötet wird, dass die meisten Frauen die vorgeburtliche Kindstötung als ein Trauma erleben, unter dem sie  –  nicht selten für den Rest ihres Lebens  –  körperlich oder seelisch leiden.“

Während der Kundgebung werden originalgetreue Embryomodelle aus Kunststoff verteilt. Das Plastikmodell zeigt ein ungeborenes Kind im Alter von zehn Wochen. Damit soll auf die Tatsache aufmerksam gemacht werden, dass auch das ungeborene Kind bereits ein vollwertiger Mensch ist. In Deutschland sind Abtreibungen bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei, wenn vorher eine staatlich anerkannte Beratung stattgefunden hat.

Der in Bruchsal ansässige, gemeinnützige Verein „Durchblick“ wurde 1997 gegründet. Er hat in der Vergangenheit immer wieder durch ähnlich spektakuläre Aktionen auf die Abtreibungsthematik hingewiesen und insgesamt über 1,2 Millionen Embryomodelle verteilt.

Besondere Aufmerksamkeit erregte eine Hauswurf-Aktion im Jahre 2010, in deren Rahmen Embryomodelle in alle Briefkästen des gesamten Saarlandes eingeworfen wurden.

Durchblick e.V., Thomas Schührer
Weinbergstr. 22 in 76684 Östringen
Tel. 07251-359181
Fax 07251-359182
www.embryonenoffensive.de
info@embryonenoffensive.de

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