Die französische Bischofskonferenz hat am vorigen Freitag „tiefe Besorgnis“ über einen Gesetzentwurf geäußert, der das Beichtgeheimnis bei Fällen von Gewalt gegen Minderjährige abschaffen würde. Am 1. Juni beriet das Unterhaus des Parlaments den Text in Paris in erster Lesung.
In ihrer Reaktion erklärte die Bischofskonferenz, einige Artikel des Entwurfs stellten „mehrere Grundfreiheiten in Frage, wie die Gewissensfreiheit, das Berufsgeheimnis, die Lehrfreiheit oder die Religionsfreiheit“. Zwar unterstützte die Kirche das Ziel, Gewalt zu bekämpfen, aber nicht auf Kosten des Beichtsiegels.
Der Entwurf wurde von der parlamentarischen Fraktion von Präsident Macron vorgelegt. Gemäß Artikel 9 des Textes wären Geistliche verpflichtet, Informationen über Gewalt gegen Minderjährige an die Behörden zu melden, selbst wenn sie diese in der Beichte erfuhren. 
Nach kirchlichem Recht ist das Beichtgeheimnis absolut unverletzlich. Kanon 983 § 1 des Codex Iuris Canonici bestimmt: „Das Beichtgeheimnis ist unverletzlich, dem Beichtvater ist es daher streng verboten, den Pönitenten durch Worte oder auf irgendeine andere Weise und aus irgendeinem Grund irgendwie zu verraten.“
Wenn ein Priester das Beichtgeheimnis verletzt, tritt automatisch die Tatstrafe der Exkommunikation ein, die allenfalls vom Papst wieder aufgehoben werden kann.
Quelle und weitere Infos hier: https://de.catholicnewsagency.com/news/24573/frankreichs-bischofe-warnen-vor-gesetzentwurf-zur-aufhebung-des-beichtgeheimnisses
Titelbild: Anton Leuter




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8 Kommentare
In der Deutschland beichtet niemand mehr, da der sagenhaft bornierte Klerus und seine feudal-bolschewistischen Pastoralreferent*Innen “ und außen “ Sünde nur gegen ihren proletaristischen Sozialismus anerkennen !!!
> >> K O R R E K T U R, da 1 Wort zu viel war: ( der )
In Deutschland beichtet niemand mehr, da der sagenhaft bornierte Klerus und seine feudal-bolschewistischen Pastoralreferent*Innen “ und außen “ Sünde nur gegen ihren proletaristischen Sozialismus anerkennen !!!
Ohne verinnerlichte und praktizierte christliche Werte bei möglichst vielen Bürgern führt die Freiheit in einem Staat leicht zum Chaos und die dann erforderliche Ordnung ZUR TYRANNEI.
Das beobachten wir in Frankreich, dem Land der Bartholomäus-Nacht, der Hugenottenverfolgung, der antichristlichen französichen Revolution, des Laizismus und der islamischen Bedrohung.
https://tkp.at/2026/02/18/wie-frankreich-in-den-buergerkrieg-wandelt/
Glücklicherweise gibt es in den letzten Jahren große christliche Bewegungen in Frankreich, die diesem Verlust der Mitte und der Grundlage für Menschenwürde, Menschenrechte, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Objektivität und Demokratie entgegenwirken könnten und sollten.
Der Staat kann das Beichtgeheimnis nicht „abschaffen“. Dazu fehlt ihm die Kompetenz. Wo das versucht wird, können Katholiken solche Staatsmänner nicht unterstützen; nicht durch Wahl, nicht durch Geld.
Die antiklerikalen Kräfte gehen immer brutaler gegen den katholischen Glauben vor und verspotten somit unseren Gottvater, Jesus Christus und den heiligen Geist, also die heilige Dreifaltigkeit. Dies ist ein weltweites Phänomen geworden. Die selbst ernannten Demokraten, die in Wirklichkeit keine sind, sondern nur verkappte Diktatoren, zeigen immer öfter ihre teuflische Fratze. So werden sie nicht eingehen in das Himmelsreich, sie werden in der Hölle landen. An ihren Früchten sind sie erkennbar!
Dem muss von Anfang an widerstanden werden, ohne den Versuch jeglicher Ausflucht, seien solche definitorisch oder sonstwie geartet.
Das Beichtgeheimnis in Frankreich abzuschaffen, wenn zum Beispiel Gewalt gegen Minderjährige vorliegt, ist total unrealistisch! Denn diese irre Ideologie bringt keine echte Aufklärung, weil solche Täter eh nicht beichten gehen. Aber was wollen wir von politischen Dilettanten anders erwarten? Hauptsache es wird eine Scheinlösung aktiviert, auch wenn diese nicht zielführend ist und nur die Bürgerfreiheitern weiter einschränken
Ja da ist guter Rat teuer. Bei Ärzten war es ja die ärztliche Schweigepflicht, von der er/sie entbunden ist, wenn Gewalt und Gefahr für das Leben besteht. Ich finde es rücksichtslos, einem Priester seine Gräueltaten zu beichten und sich nicht bessern wollen.
Wenn jemand am Sterbebett seine Sünden beichtet und er danach keine mehr machen wird, weil er ja vor dem himmlischen Richter stehen wird, meine ich, sollte das geheim bleiben. Wenn jedoch ein Serienmörder lediglich seine Abscheulichkeit mitteilt, um sich auch noch über die Kirche lustig macht , du darfst mich eh nicht verraten, dann sollte eine anonyme Mitteilung oder Hinweise, die zur Ergreifung des Täters beitragen, erlaubt sein.