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Freispruch für den Theologen Manfred Hauke

Bei einem Gerichtsverfahren im schweizerischen Bellinzona ging es um angeblich homosexuellenfeindliche Textstellen in einem Artikel der katholischen Fachzeitschrift „Theologisches“.

Wie die angesehene NZZ (Neue Zürcher Zeitung) am heutigen 22. April 2024 auf ihrem Online-Portal berichtet, erhielt der in Lugano  lehrende, konservative  Theologieprofessor Dr. Manfred Hauke (siehe Foto) jetzt einen Freispruch vor Gericht.

Der katholische Priester  – er schreibt bereits seit Jahren auch als Gastautor in unserem CHRISTLICHEN FORUM  – fungiert als Herausgeber der erwähnten Zeitschrift.

Die Veröffentlichung eines kritischen Aufsatzes über den Einfluß homosexueller Kleriker in der katholischen Kirche stellt keinen Verstoss gegen die Rassismus-Strafnorm dar, denn der Text beinhaltet keinen Aufruf zum Haß, so das Urteil. Der Schweizer Schwulenverein „Pink Cross“ hatte im Oktober 2021 eine Strafanzeige gegen den Geistlichen eingereicht.

Der „umstrittene“ Beitrag stammt ohnehin nicht aus der Feder des Dogmatikers und Mariologen Hauke selber, sondern wurde verfaßt von Professor Dr. Dariusz Oko, der den Zusammenhang von Mißbrauchstaten und schwulen Seilschaften untersucht hatte. Der polnische Priester wollte durch seine Aufklärung und Warnung dazu beitragen, Kinder und Jugendliche zu schützen und den verheerenden Sumpf auszutrocknen.

Die NZZ schreibt weiter:
„Der Theologieprofessor Manfred Hauke durfte am Montag aufatmen. Die Einzelrichterin Petra Vanoni … hob einen Strafbefehl der Tessiner Staatsanwaltschaft auf, die Hauke im Dezember 2022 zu einer bedingten Geldstrafe von 9450 Franken sowie einer Busse in Höhe von 1800 Franken verurteilt hatte. Statt einer Busse erhält der in Lugano lehrende Theologe nun eine Entschädigung von 20.000 Franken, mit der er das Honorar seines Strafverteidigers Luigi Mattei begleichen kann.“

Kommentare

5 Antworten

  1. Magdalena schreibt:

    Gratulation. Ein großer Erfolg für die aufrechte und gesinnungstreue konservative Persönlichkeit des Herrn Professor. Ein Lob dem Rechtsstaat der Schweiz. Dort scheint Justitia noch mit offenen Augen zu urteilen.

  2. Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg ,
    auch wenn es lange gedauert hat.
    Die Katholische Monatsschrift „THEOLOGISCHES“ kann ich nur empfehlen.
    Wie lesen sie schon sehr sehr lange und es
    sind immer interessante Themen.
    Kann sie nur EMPFEHLEN!

  3. solange man weiterhin den Menschen als Maßstab und Mittelpunkt des Denkens ansieht, bleibt trotz eines einzelnen Freispruchs die Situation gefährlich. Erst wenn Gott, der Gerechte wieder geglaubt wird und Seine Gebote streng beachtet werden, können wir berechtigt aufatmen.
    Gott, der das Leben ist, gibt uns Anteil an Seinem Leben. Solange das mißachtet und mißbraucht wird, solange Dessen Weitergabe nicht in den Blick rückt, solange lebendige menschliche Zellen zu Impfstoffen und anderen pharmakologischen Produkten verwendet und von der Kirche akzeptiert werden, wird´s nicht besser…und gibt es auch keine Meinungsfreiheit.

  4. Ja, das ist die Schweiz. Man denke nur an den Bremer Pastor Olaf Latzel, wo es anders ausging. Und sollten CDU oder CSU mit den Grünen den nächsten Kanzler stellen, werden wir uns noch wundern. Die Regenbogen-Ideologie von Söder bis Prien, von Wegner bis wüst werden solche Urteile in Deutschland unmöglich machen. Aber das naive bürgerliche Lager ist blind für diese Entwicklung und schreit bekanntlich erst dann auf, wenn es zu spät ist.

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