Der heilige Augustinus, der in der christlichen Spätantike lebte, war einer der größten Kirchenväter und Bischof von Hippo in Nordafrika.
Papst Pius XII. hat in seiner Enzyklika „Communium interpretes dolorum“ vom 15. April 1945 die folgenden Worte aus dem Werk dieses Kirchenlehrers zitiert:
„Wünscht ihr euch Frieden? Tut das Rechte, und ihr werdet Frieden haben; denn Gerechtigkeit und Friede küssen einander (vgl. Psalm 84,11).
Wer die Gerechtigkeit nicht liebt, wird keinen Frieden haben: Gerechtigkeit und Friede lieben einander und sind so eng miteinander verbunden, dass ihr, wenn ihr das Rechte tut, den Frieden findet, der die Gerechtigkeit küsst…
Wenn ihr also Frieden erlangen wollt, tut das Rechte: Wendet euch vom Bösen ab und folgt dem Guten; das heißt: Liebt die Gerechtigkeit; und wenn ihr das Böse aufgegeben und Gutes getan habt, sucht den Frieden und folgt ihm (Psalm 84,12).“






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Ein Kommentar
Danke, gerne mehr in der Art. Vielleicht – da ja auch die täglichen Schriftlesungen des Liturgischen Instituts veröffentlicht werden – einmal passende Textabschnitte der Kirchenväter oder -lehrer oder älterer Theologen, Mystiker und Mystikerinnen (z.B. Teresa von Avila oder Johannes vom Kreuz) dazu aus dem Lektionar – oft sind es ja mindestens zwei zur Wahl.