Am Osterfest – dem höchsten Feiertag der katholischen Kirche – spendet der Papst als Oberhaupt von weit über einer Milliarde Katholiken von der Loggia des Petersdoms aus seinen feierlichen Segen „urbi et orbi“ („der Stadt und dem Erdkreis“) mit dem Kreuzzeichen und im Namen des dreifaltigen Gottes.
In den Theaterdramen des evangelischen Dichterfürsten Friedrich Schiller stehen oftmals katholische Helden im Mittelpunkt, teils heiligmäßige, teils tragische Persönlichkeiten. 
Auch in „Maria Stuart“, einem seiner Spätwerke, das als besonders „reif“ gilt, steht eine katholische Königin im Mittelpunkt des Dramas.
FOTO: Bekannte Schiller-Statue in Weimar
Bereits im ersten Teil berichtet der tatendurstige Konvertit Mortimer seiner von ihm verehrten Maria Stuart im Kerker, wie er den Segen des Papstes in Rom erlebt hat. Geben wir hierzu Schiller selbst das Wort und lassen Mortimer sprechen:
Mortimer:
Ich zählte zwanzig Jahre, Königin,
in strengen Pflichten war ich aufgewachsen,
in finsterem Haß des Papsttums aufgesäugt,
als mich die unbezwingliche Begierde
hinaustrieb auf das feste Land. Ich ließ
der Puritaner dumpfe Predigtstuben,
die Heimat hinter mir; in schnellem Lauf
durchzog ich Frankreich, das gepriesene
Italien mit heißem Wunsche suchend.
Es war die Zeit des großen Kirchenfests,
von Pilgerscharen wimmelten die Wege,
bekränzt war jedes Gottesbild; es war,
als ob die Menschheit auf der Wandrung wäre,
wallfahrend nach dem Himmelreich. – Mich selbst
ergriff der Strom der glaubensvollen Menge
und riß mich in das Weichbild Roms –
wie ward mir, Königin!
Als mir der Säulen Pracht und Siegesbogen
entgegenstieg, des Kolosseums Herrlichkeit
den Staunenden umfing, ein hoher Bildnergeist
in seine heitre Wunderwelt mich schloß!

Ich hatte nie der Künste Macht gefühlt:
Es haßt die Kirche, die mich auferzog,
der Sinne Reiz; kein Abbild duldet sie,
allein das körperlose Wort verehrend.
Wie wurde mir, als ich ins Innere nun
der Kirchen trat und die Musik der Himmel
herunterstieg und der Gestalten Fülle
verschwenderisch aus Wand und Decke quoll.
Das Herrlichste und Höchste, gegenwärtig,
vor den entzückten Sinnen sich bewegte;
als ich sie selbst nun sah, die Göttlichen,
den Gruß des Engels, die Geburt des HERRN,
die Heil’ge Mutter, die herabgestiegene
Dreifaltigkeit, die leuchtende Verklärung.

Als ich den Papst drauf sah in seiner Pracht
das Hochamt halten und die Völker segnen.
O, was ist Goldes, was Juwelen Schein,
womit der Erde Könige sich schmücken!
Nur er ist mit dem Göttlichen umgeben.
Ein wahrhaft Reich der Himmel ist sein Haus,
denn nicht von dieser Welt sind diese Formen.
.






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22 Kommentare
Liebe Frau Küble, Sie sind gewiss eine engagierte gläubige Frau, die die Wahrheitsgehalte des katholischen Glaubens verstanden und tief verinnerlicht hat. Ich muss allerdings darauf hinweise: Die fiktive Gestalt Mortimers ist nicht gleich Schiller und gibt keinesfalls seine Meinung wieder. Schiller war protestantischer Freimaurer, kein luziferanischer Hochgradfreimauer zwar, aber Deist, und es ging ihm um die Selbstveredelung des Menschen in leidenschaftlichem Ringen. Er setzte sich in seinen Dichtungen mit den vielen Gefahren auseinander, die dem Menschen auf diesem Wege begegnen, anhand fiktiver und historischer Personen. Die Gestalt des Mortimers wird von Schiller nicht unbedingt positiv dargestellt und sie vertritt infolgedessen auch nicht seine eigene Position. Auch sehe ich leider keine hierarchische Aufzählung von dem Geschöpf Maria über die Trinität zu deren Verherrlichung in Christus gemäß Mortimers Worten. Die von Ihnen aufgestellte Reihenfolge stimmt nicht mit dem Text überein, der tatsächlich mit dem Papst als oberster Instanz endet. Schiller war nie ein Befürworter des Katholizismus, sondern vielmehr dessen Kritiker.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Richard Oliver Schulz
Guten Tag,
erstens zwar Schiller höchstwahrscheinlich kein Fraumaurer, auch kein deistischer – im Unterschied zu Goethe.
Zweitens ist Mortimer natürlich eine „fiktive“ Gestalt (wie in einer Dichtung nicht anders zu vermuten) – und auch bei Goethe wird oft auf dem „Faust“ zitiert, obwohl er die Gestalt des Faust auch nicht nur positiv zeichnet.
Drittens beschreibt Mortimer sehr wohl eine Aufzählung von Heilsereignissen:
Wie wurde mir, als ich ins Innere nun
der Kirchen trat und die Musik der Himmel
herunterstieg und der Gestalten Fülle
verschwenderisch aus Wand und Decke quoll.
Das Herrlichste und Höchste, gegenwärtig,
vor den entzückten Sinnen sich bewegte;
als ich sie selbst nun sah, die Göttlichen,
den Gruß des Engels, die Geburt des HERRN,
die Heil’ge Mutter, die herabgestiegene
Dreifaltigkeit, die leuchtende Verklärung.
Als ich den Papst drauf sah in seiner Pracht
das Hochamt halten und die Völker segnen.
Mit dem Herrlichsten und Höchsten „gegenwärtig“ ist nicht der Papst gemeint (der erst etliche Verse hinterher erwähnt wird („Als ich den Papst drauf sah…“), sondern die Realpräsenz Christi im Altarsakrament (natürlich bewegt sich die Monstranz beim Segen).
Ein Papst ist doch nicht „gegenwärtig“; sonderlich lediglich anwesend; „gegenwärtig“ ist Christus in der Eucharistie.
Zur Aufzählung:
…als ich sie selbst nun sah, die Göttlichen,
den Gruß des Engels, die Geburt des HERRN,
die Heil’ge Mutter, die herabgestiegene
Dreifaltigkeit, die leuchtende Verklärung.
Maria ist hier genausowenig „Bestandteil“ der Dreifaltigkeit wie der Engel, der ebenfalls erwähnt wird.
Tatsache ist weiterhin, daß die Mehrzahl der Helden beim evangelischen Schiller katholisch sind (z.B. Wilhelm Tell, Maria Stuart, Johanna von Orleans, Graf von Habsburg).
Wo hat er denn in seinem dichterischen Werke (seien es Dramen oder Balladen) mal einen evangelischen Helden präsentiert?
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Guten Abend,
ich möchte mit Ihnen nicht streiten und halte Ihre Ausführungen in Ehren. Festzuhalten ist aber, dass Schiller zwar aus politischen Gründen und weil es für ihn offenbar mit seiner Gesinnung als Freigeist nicht zu vereinbaren war, sich nie offiziell einer freimaurerischen Organisation anschloss, er aber mit solchen Organisationen und vielen Freimaurern verkehrte, von ihnen sich beeinflusse ließ und seine Werke, wie bei den meisten Aufklärern dieser Zeit, deutliche Züge einer freimaurerischen Gesinnung aufweisen. Und Deist war er insofern, als er nicht an ein übernatürliches Eingreifen Gottes in die Naturprozesse und das menschliche Schicksal glaubte. Als leidenschaftlicher Kant-Leser glaubte er auch nicht an die Erkennbarkeit Gottes als Person und eines „Dinges an sich“, kritisierte aber an Kant dessen formalisierte Moral strikte Trennung zwischen leidenschaftlicher Liebe und pflichtmäßiger Vernunft. Dennoch standen für Schiller Vernunft und Humanismus, damit aber auch Selbstverwirklichung und Selbstveredelung obenan. Natürlich setzte er sich intensiv mit dem katholischen Glauben auseinander, weil er in politisch wirkenden Menschen katholischen Glaubens eine ihm verwandte stärkere leidenschaftliche Ambivalenz und ein stärkeres Ringen um Veredelung beobachten konnte als bei politisch tätigen Protestanten, die Liebeswerke für das Seelenheil für unwichtiger als den formalen Glauben hielten. Liebäugelte Schiller deshalb mit der katholischen Kirche? Nein, denn er glaubte weder an Jesus Christus als den in Gott präexistenten Sohn, sprich das inkarnierte menschliche Ur- und Ebenbild Gottes noch an seine Auferstehung in einem überphysischen Leib noch viel weniger an sakramentale kirchliche Institutionen und Satzungen. Für ihn war Jesus – ähnlich wie später für Albert Schweitzer – vielmehr nur eine der edelsten und vorbildlichsten ethischen Persönlichkeiten. Die Aufzählung des Standes der Heiligkeit bei Mortimer von unten nach oben verstand Schiller wohl genauso wie Sie, aber dann folgt dieser Aufzählung eben der Papst als derjenige, der diese hierarchische Ordnung schaut und das Volk erschauen lässt, und eben das, meine ich, kritisiert Schiller ironisch mit aller Schärfe an seinem Protagonisten.
@Oliver Schulz:
Friedrich Schiller beschäftigte sich literarisch sowohl mit der Freimaurerei als auch den Rosenkreuzern, war aber kein Freimaurer und zumindest kein erwiesenes Mitglied der Rosenkreuzer. Schiller war ein Aufklärer. Während die Rosenkreuzer oft eine mystische und hermetische Ausrichtung hatten, tendierte Schiller eher zu Vernunft, Freiheit und humanistischen Idealen, wie sie auch in der Freimaurerei (die sich in Teilen mit den Rosenkreuzern überschnitt, aber anders ausgerichtet war) zu finden waren.
Meiner persönlichen Ansicht nach versuchte er eine Art Synthese aus den Idealen der Rosenkreuzer und der Freimaurer zu ziehen – wie sie ihm und seinem Freund Johann Wolfgang von Goethe dann auch tatsächlich in der Kultur der Weimarer Klassik gelang.
Zu nennen wären auch noch Johann Gottfried Herder und Christoph Martin Wieland. Die Weimarer Klassik ist eine Epoche der deutschen Literatur, in der das „Viergestirn“ Wieland, Goethe, Herder und Schiller in Weimar wirkte.
Der Logos kommt vor im Johannes-Evangelium des Neuen Testamentes der Bibel als Wort Gottes selbst und in der Areopag-Rede des Apostels Paulus auf dem Areopag in Athen. Wo der Apostel Paulus die beiden stoischen Philosophen Aratos und Kleanthes zitiert. Weiterhin in der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes der Bibel.
Auch die meisten heidnischen Religionen kannten und kennen einen höchsten Schöpfergott als Weltenschöpfer. Der „Logos“ ist dort in der griechischen Philosophie seine vernünftige göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos…der Logos hat vielschichtige Bedeutung.
U.a. umfasst er auch die Bedeutung dessen, was das unpersönliche „Brahman“ und „Tao“ bzw. „Dao“ in Ostasien bzw. im fernen Osten im Hinduismus und im Taoismus bzw. Daoismus hat. Der Zugang in der griechischen Philosophie ist intellektueller, im Taoismus/Daoismus des chinesischen Universalismus deutlich intuitiver und auch in der Metaphysik des Hinduismus sowohl intuitiv als auch intellektuell erfassbar. Es sind HOCH-Kulturen. Bekannt ist diese Bedeutung des LOGOS aber durchaus auch ihnen.
Der Apostel Paulus zitierte in seiner Areopag-Rede im Neuen Testament auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen LOGOS, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Dieser Logos der Stoiker war bei ihnen das natürliche vernünftige göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige harmonische göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos.
https://static.uni-graz.at/fileadmin/kath-institute/Neues-Testament/Apg17_28.pdf
Die Apostelgeschichte, Kapitel 17
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/apg17.html
Apg 17,28 „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.“
Justin der Märtyrer knüpfte mit seiner Logos-Theologie an dieses Zitat des Apostels Paulus (neben dem Logos-Begriff des Johannes-Evangeliums im NT und der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes) an, der Heilige Irenaeus von Lyon übernahm dessen Logos-Theologie von ihm und erweiterte sie noch.
Der Heilige Irenaeus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes hinzu.
Erwähnenswert wäre auch noch der jüdische Theologe Philo(n) von Alexandria. Clemens von Alexandria nimmt in den Stromateis sehr ausführlich auf ihn Bezug. Eusebius erörtert die Frage nach den Therapeuten in Philons Vita Contemplativa und zitiert aus verlorenen Schriften Philons in der Praeparatio Evangelica.
Auch Origenes, Gregor von Nyssa, Ambrosius von Mailand, Hieronymus und Augustinus hatten ihm vieles zu verdanken, besonders die allegorische Bibelauslegung.
Ihre Fehler hatte auch die griechische Philosophie und Religion. (Pädophilie und Päderastie etwa, auch Wucher und eben die polytheistische Vielgötterei). Dennoch inkulturierte der Apostel Paulus die griechische Philosophie über den Logos und adaptierte das Christentum auch die griechisch-römische Kultur.
Auf der Seite der Seelsorgeeinheit, die auch den Ulmer Westen, also auch die Kirche, in die ich für gewöhnlich gehe, steht, in Unterstützung von Maria 2.0:
„Wir unterstützen die bundesweite Aktion Maria 2.0, ausgehend von Frauen aus dem Bistum Münster. Frauen und Männer sind durch die eine Taufe gleich- und vollwertige Mitglieder der Kirche. Im Miteinander in allen Diensten und Ämtern wollen wir mitgestalten und mitbestimmen in einer Kirche, die erneuert in die Zukunft geht.
Wir Mitglieder der verschiedenen Suso-Teilgemeinden treffen uns in unregelmäßigen Abständen zum Gedankenaustausch und zur Planung oder dem Besuch von Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Interessierte, die sich uns anschließen möchten.
Wir beteiligen uns an der Aktion: Gleiche Würde – Gleiche Rechte. Gesicht zeigen
Angemahnt wird eine geschlechtergerechte Kirche mit dem Zugang für alle Menschen zu allen Ämtern, sowie die Aufklärung, Verfolgung und Bekämpfung der Ursachen von sexualisierter Gewalt. Darüber hinaus wird eine wertschätzende Haltung gegenüber selbstbestimmter, achtsamer Sexualität eingefordert sowie die Aufhebung des Pflichtzölibats.“
https://www.suso-ulm.de/
Nun gibt es ja den neuen Pfarrvikar, der in Tübingen „Moraltheologie und Gendergerechtigkeit in der Kirche“ studiert hat.
Merkwürdig, dass sich das Evangelium ganz ohne dies verbreitet hat …. 🤔 und dass Frauen sich ganz besonders hingezogen fühlten … ohne Maria 2.0 …
Es trennt sich die spreu vom Weizen … es wird eine neue, andere Kirche geben, ein Schisma.
Und das ist gut so.
Vielleicht findet sich dann die echte Untergrundkirche, wie schon in China, den arabischen Ländern, Türkei usw ..
Ethisch stufe ich den Geschichtsprofessor Schiller ohnehin höher ein als Goethe, der seine Frau im Sterben allein ließ.
„Nur er ist mit dem Göttlichen umgeben.“ Mortimer (Schiller) meint hier, anders ist es nicht zu interpretieren, den Papst. Dazu mein konsequentester Widerspruch!
Können Sie, Frau Küble, besonders in diesen Tagen zwischen Karfreitag und Ostern nicht DAS hier bringen, wohinter Evangelische UND Katholische stehen?
Warum BESONDERS jetzt das explizit römisch-katholische?
Guten Tag,
der evangelische (!) Schiller schreibt ja nicht, der Papst sei göttlich, sondern er sei vom Göttlichen umgeben, was sich auf seinen Auftrag bzw. seine Berufung bezieht, nicht auf seine Privatperson.
Ich habe heute bereits ein Gedicht über den Pilger und das Kreuz von Goethe veröffentlicht – der ebenfalls evangelisch war.
Die biblischen Lesungen – auch heute wieder – betreffen ohnehin alle christlichen Konfessionen.
Im übrigen wird morgen der Segen „urbi et orbi“ gespendet – und ich kenne nicht wenige Evangelische, die sich das auch anschauen und den Segen für sich akzeptieren.
Haargenau zu diesem Papstsegen für die Völker paßt das Schiller-Gedicht wie der Topf auf den Deckel.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Der Apostel Paulus zitierte in seiner Areopag-Rede im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen LOGOS, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Dieser Logos der Stoiker war bei ihnen das natürliche vernünftige göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige harmonische göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos.
https://static.uni-graz.at/fileadmin/kath-institute/Neues-Testament/Apg17_28.pdf
Die Apostelgeschichte, Kapitel 17
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/apg17.html
Apg 17,28 „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.“
Justin der Märtyrer knüpfte mit seiner Logos-Theologie an dieses Zitat des Apostels Paulus (neben dem Logos-Begriff des Johannes-Evangeliums im NT und der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes) an, der Heilige Irenaeus von Lyon übernahm dessen Logos-Theologie von ihm und erweiterte sie noch. Der Heilige Irenaeus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel hinzu. Erwähnenswert wäre auch noch der jüdische Theologe Philo(n) von Alexandria. Clemens von Alexandria nimmt in den Stromateis sehr ausführlich auf ihn Bezug. Eusebius erörtert die Frage nach den Therapeuten in Philons Vita Contemplativa und zitiert aus verlorenen Schriften Philons in der Praeparatio Evangelica. Auch Origenes, Gregor von Nyssa, Ambrosius von Mailand, Hieronymus und Augustinus hatten ihm vieles zu verdanken, besonders die allegorische Bibelauslegung.
„Nur er“, also nur der Papst, sei vom Göttlichen umgeben, so steht da. Haha, welch anmaßende Schilderung, und dann vom evangelischen Schiller! Natürlich gerne von Ihnen übernommen…Immer unterschlagen Sie Wesentliches in der Aussage, Verehrteste! Is doch GEWÄSCH!
Gewäsch, und passt wie „Deckel auf Topf“, und nicht „Topf auf Deckel“.
Guten Tag,
„nur er“ bezieht sich auf den Vergleich mit den irdischen Herrschern (direkt im Satz davor) – die ja nicht „mit dem Göttlichen umgeben“ sind, keinen religiösen Auftrag haben.
Ihre weiteren gereizten Äußerungen sind sowieso unangemessen.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Wie soll ich sonst reagieren auf ihre hanebüchenen Erklärungsversuche?
Guten Tag,
wie wäre mit sachlich und argumentativ?
„Hanebüchen“ ist auch wieder nur eine Unterstellung.
Freundlichen Ostergruß
Felizitas Küble
…Sie wollen provozieren, und wie schon zuvor erwähnt: Sie verstehen absichtlich miss.
Man sollte nicht mehr eingehen auf Ihr „Gewäsch“.
Nicht Frau Kübles…
Sie erlauben, dass ich zitiere:
„Verehrteste! Is doch GEWÄSCH!
Gewäsch, und passt wie „Deckel auf Topf“, und nicht „Topf auf Deckel“.“
Vielen Dank, Frau Küble, dieser Text hat mich ehrlich erschüttert. Große Geister mit großen Gedanken.
„die Heil’ge Mutter, die herabgestiegene Dreifaltigkeit, die leuchtende Verklärung.“
Wer soll das sein, wen meint er mit „die heilge Mutter, die herabgestiegene Dreifaltigkeit“? Wenn er, Mortimer (Schiller), Maria, die Mutter Jesu meint, liegt er falsch, ganz falsch. Die Dreifaltigkeit ist Gott, der Vater, Gott, der Sohn, und Gott, der Heilige Geist. Und sonst NIEMAND. Selbst für Katholiken gehört die Maria nicht zur Trinität Gottes dazu.
Guten Tag,
das ist doch eine Aufzählung im Sinne einer Steigerung: Maria, das heilige Geschöpf, danach die Dreieinigkeit, zuletzt die Verklärung Christi als Zeichen seiner Herrlichkeit.
Natürlich gehört die Mutter Jesu nicht zur Dreieinigkeit – das wäre ja Gotteslästerung.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Siehe auch die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche zur personalen Weisheit „Sophia“ im alten Testament der Bibel und zum „Geist der Weisheit und Offenbarung“ als Heiliger Geist und Geist Gottes im Neuen Testament der Bibel. Manche sehen in der „Sonnenfrau“ der Johannes-Offenbarung bzw. Apokalypse des Neuen Testamentes auch die „Sophia“ als einer (es gab in der Kirchengeschichte auch andere) personalen weiblichen Erscheinungsweise des Heiligen Geistes, der in der Kirche lebt, und sehen Maria als Abbild und Abglanz des „Geistes der Weisheit und Offenbarung“…
https://kloster-malgarten.de/wp-content/uploads/2024/04/Textbroschuere-Julitta-Franke_-Dauerausstellung-Raum-fuer-Sophia-Kloster-Malgarten.pdf
Wo ist denn da die Aufzählung im Sinne einer Steigerung? Davon steht nichts da, is doch zurechtgebogener Quatsch, was Sie erzählen…., nach dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst..“
Guten Tag,
natürlich ist das logisch eine Aufzählung als Steigerung – was sonst?
Halten Sie den evangelischen Historiker Schiller für theologisch völlig bekloppt?
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Man möchte gröber und bärbeissiger werden, bei Ihren Einlassungen, Herr „Preussenopa“.
Unglaublich, wie unsachlich Sie sind, aber ernst und für voll genommen werden wollen.
Frau Küble argumentiert verständlich, aber Sie verdrehen absichtlich.
Sie befinden sich in guter Gesellschaft mit anderen, die hier immer wieder Predigten von Olaf Latzel „posten“.
Ich erinnere mich, was der zur KK gesagt hat, damals war ich noch derselben Meinung.
Respektlos und unverschämt.
Ich schäme mich heute dafür.
Und jetzt schaue ich mir mit Vergnügen und Gewinn die Aufzeichnung der Ostermesse mit dem Papst an, die ich heute morgen nicht live sehen konnte.
Den protestantischen „Unsinn“, und den bunten Selbigen in der Kirche hier vor Ort ertrage ich kaum noch.
Ginge es nicht um die Eucharistie, die ja noch gültig gespendet wird trotz allem, und die da einfach heisst: Mein FLEISCH und mein BLUT … usw .. würde ich gar nicht mehr hingehen.
Mir hat das vom Gründonnerstag schon wieder gereicht …
Respektlos und unverschämt sind SIE, nicht ich. Mit diesen Adjektiven versahen Sie mich ja schon häufiger, wenn ich anderer Meinung war als Sie oder Frau Küble. Wo habe ICH verdreht? Gar nichts habe ich verdreht. Was ist „protestantischer Unsinn“ ? Hinsichtlich des Artikels über Schiller hier. Um DEN geht es, um nichts anderes. Einen Rundumschlag gegen die EKD können Sie sich sparen. Sie müssen keine offenen Türen einrennen bei mir! Feiern Sie mal in Ruhe und Freude Ostern und lassen Sie Ihre Hasstiraden gegen mich, danke.