Von Dr. Lothar Gassmann
In unserer Gesellschaft haben wir eine niemals zuvor da gewesene Stufe an Aufklärung und Bildung erreicht. 
Wie ist es da möglich, dass sich Aberglaube und Okkultismus in vielfältiger Weise in das Leben zahlreicher Mitbürger einschleichen?
Im Zuge der Medien- und Reizüberflutung werden viele Impulse zur Beschäftigung mit dem Okkultismus gesetzt, so z.B. über TV, Internet, Software, Bücher, Filme und Musik.
Anreize zur Beschäftigung mit Okkultismus und Esoterik werden teils raffiniert vermittelt.
Ahnungslose Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Okkulte Inhalte werden schleichend über harmlos scheinende und als kind- und jugendgerecht aufgemachte Bücher und Filme gesellschaftsfähig gemacht. Die weit verbreitete Auffassung, dies sei alles harmlos und diene lediglich der Unterhaltung, führt zu einem folgenschweren Irrtum.
Was ist Aberglaube? Was ist Okkultismus?
Aberglaube ist jede Art von Glauben, die nicht Gott als Glaubensinhalt hat. 
Aberglauben heißt: Herr über Gott sein zu wollen.
Glauben dagegen heißt: Gott zum HERRN zu haben.
Aberglaube im weiteren Sinn bedeutet, sein Vertrauen auf das zu setzen, was uns von Gott abhält. Das geschieht in vielfältiger Weise, z.B. durch den heute vorherrschenden Materialismus, durch den „Glauben“ an Irdisches, Geld, Besitz, die eigene Ehre, atheistische Weltanschauungen usw.
Im engeren Sinn bezieht sich Aberglaube auf konkrete abergläubische Praktiken, auf das Gebiet des Okkultismus[1] und der Esoterik[2]. Okkulte bzw. esoterische Praktiken beschäftigen sich mit der Welt des Verborgenen, Geheimen und Übersinnlichen.
Solche Praktiken sind zum Beispiel:
- Astrologie (Horoskope, Sternenglaube, Sternzeichen)
- Hexenglaube, Walpurgisnacht, okkulte Faschingsbräuche

- Druidenglaube, Halloween
- Satanismus, Schwarze Messen
- Zauberei, schwarze und weiße Magie
- Spiritismus (Geisterglaube, Totenbefragung)
- Amulett- und Talismanglaube
- Zahlenglaube (magische Zahlen, Glücks- und Unglückszahlen)
- Pendeln, Rutengehen, magisches Besprechen von Krankheiten
- Handliniendeutung, Kartenlegen, Tarot
- Voodoo und rituelle Beschwörungen
- Hellsehen und Wahrsagen
- Okkulte Heilverfahren mit „Energieströmen“, „Kraftzentren“ u.ä.
- Religiös geprägte und übersinnlich wirkende Heilpraktiken wie z.B. Yoga[3], Autogenes Training, Hypnose, Transzendentale Meditation, Bach-Blüten, Homöopathie, Edelstein-Therapie
- Okkulte Bücher, Filme und Computerspiele mit Hexen, Zauberern, magischen Formeln und Gegenständen (z.B. Harry Potter, Bibi Blocksberg, Krabat usw.)
Aberglaube und Unterhaltungsindustrie
Insbesondere geraten über Musik und Computerspiele viele Menschen unter okkulten Einfluss, denn hierbei wird oftmals mit Satanismus und antichristlichen Inhalten hantiert.
Viele der großen Rockstars haben sich freiwillig und bewusst in den Dienst Satans gestellt. So sagte z.B. der bekannte Rockmusiker Alice Cooper[4]: „In einer spiritistischen Sitzung versprach mir der Geist Ruhm und Weltherrschaft durch die Rockmusik und Reichtum im Überfluss. Das einzige, was er von mir verlangte, war mein Körper, um ihn zu besitzen.“ 
Gruppen wie die Heavy-Metal-Band „Black Sabbath“ lassen offen ihre Verbindung zum Satanskult erkennen. „Black Sabbath“ verschwor sich in Birmingham nach einem Horror-Film in einer okkulten Taufe dem Teufel. Sie sangen Texte wie: „Nimm dir ein Leben, es wird billig; töte jemand, niemand wird weinen. Wir wollen nur deine Seele.“ Auf der Coverwerbung für die Musikproduktion „Reflection – Black Sabbath“ steht folgendes zu lesen:
„Und du armer Narr, der du diese Musik in Händen hältst, wisse denn, dass du mit ihr deine Seele verkauft hast, denn sie wird schnell in diesem höllischen Rhythmus, in der teuflischen Kraft dieser Musik, gefangen sein. Und dieser musikalische Tarantelbiss wird dich tanzen lassen, ohne Ende, ohne Pause.“
Der größte Satanist des 20. Jahrhunderts, Aleister Crowley, welcher durch seine Lehre Rockmusiker nachhaltig beeinflusste, sagte: „Der magisch lebende Mensch versucht die höheren Mächte, die er um sich herum wahrnimmt, sich zu unterwerfen und sich nutzbar zu machen.“
Er schlug folgende Methoden vor, um Musikhörer in ekstatische Zustände und in Trance zu versetzen: „Erstens: Eine auf Wiederholung und Rhythmus basierende Musik; Zweitens: Drogen; Drittens: Eine besondere Form sexueller Magie.“ 
Es ist bekannt, dass viele Gruppen ihre Songs unter Drogeneinfluss schreiben. Einige geben zu, die Inspiration für ihre Kompositionen durch eine Macht zu erhalten, welche die Musiker bzw. die Band kontrolliert.
So behauptet der zum Hinduismus übergetretene Gitarrist John Mc Laughlin, dass ein Geist hinter der Musik seiner Band Orchestra stehe. Er berichtete: „Als wir eines Abends gerade spielten, trat plötzlich der Geist in mich hinein – und ich spielte, aber es war nicht mehr mein eigenes Spielen!“ (Circus-Magazin)
Auch der Sänger der Hardrock-Gruppe Meat Loaf gab ganz offen zu: „Wenn ich auf die Bühne komme, werde ich besessen.“ (Time).
Computerspiele sind teils magisch geprägt
Computerspiele sind in der Welt des 21. Jahrhunderts zum festen Bestandteil der weltlichen Unterhaltung geworden. Den weitaus größten Anteil am Spielemarkt haben sogenannte Actionspiele, Rollenspiele und Strategiespiele. Der Inhalt ist leider in vielen Fällen gewalttätig, blutig und teilweise magisch-mystisch und okkult.
In Rollenspielen geht es darum, die Rolle der Hauptfigur des Spiels zu übernehmen. Das Besondere daran ist die sogenannte „Ego-Perspektive“: Der Spieler blickt in das Geschehen auf dem Bildschirm wie aus eigener realer Sicht. So wird er direkt in die Handlung einbezogen. Dann beginnt er, in die zumeist magisch-mittelalterliche oder außerirdische Fantasy-Welt einzutauchen. 
Dabei spielt der Gebrauch von Magie eine große Rolle – oft im Zusammenhang mit okkulten Symbolen wie Runen und Pentagrammen oder magisch aufladbaren Gegenständen.
Computerspiele sind durch ihre stetig verbesserte Darstellung immer mehr ein bedeutender Suchtfaktor geworden. Ungezählte Teenager, Jugendliche und Erwachsene (auch viele Familienväter) sitzen Tag für Tag vor den Bildschirmen und kommen nicht von den immer aufregender, bunter und umfangreicher gemachten Spielen los.
Viele süchtige Spieler geben Unsummen im Jahr für ihr „Hobby“ aus. Oft entstehen auch Bindungen an die okkulten Mächte und es kommt zu einer Blockade gegen den christlichen Glauben.
Aberglaube und Hexenkult
„Die dunklen Mächte feiern ein Fest.“ Mit diesem Slogan wird im Harz für die Walpurgisnacht geworben. Ist aber der Teufels- und Hexenkult wirklich nur ein harmloser Spaß?
Der Begriff Hexe[5] taucht im deutschsprachigen Raum zuerst in Dokumenten des 9. Jahrhunderts auf, als „hagazussa” (Zaunweib = dämonisches Wesen, das über den Zaun in den Privatbereich der Menschen vordringt). Wenig später findet sich der bis heute geläufige Begriff „hexse” (1293). 
Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts lässt sich eine Hexen-Renaissance in Europa beobachten. Zahllose Medienmagazine bieten zumeist positiv werbende Informationen über Hexerei und Zauberhilfen für den Alltag. Eine unübersehbare Szene selbstbewusster „neuer Hexen“ hat sich etabliert, die insbesondere im esoterischen Umfeld ihre Dienste anbieten.
Historisch gesehen haben die „modernen Hexen” ihre Wurzeln im Feminismus, im Neuheidentum, in der Esoterik und der Ökologiebewegung. „Moderne Hexen” kennen keinen persönlichen Gott und keine übernatürliche Offenbarung. Absolute moralische Ordnungen oder Glaubensregeln lehnen sie ab.
Im Hexenglauben gibt es keinen eindeutigen Unterschied zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen heilig und weltlich. Die Göttin wohne angeblich im Menschen und in der Natur. Gleichzeitig verfüge sie über unbegrenzte kosmische Kraft, die Hexen sich mittels magischer Rituale nutzbar machen wollen.
Hexenkulte stehen in deutlichem Widerspruch zu christlichen Grundüberzeugungen: 
- Christen unterscheiden deutlich zwischen Gott und Mensch (Natur). Hexen dagegen vergöttlichen den Menschen und vermenschlichen Gott.
- Christen kennen Gott als personales Gegenüber. Hexen dagegen wenden sich an anonyme, kosmische Energien, hinter denen dämonische Mächte stehen.
- Christen akzeptieren Gottes souveräne Entscheidungen und seine ethischen Regeln. Hexen dagegen geben eigene Empfindungen als Reden Gottes aus und versuchen, „göttliche“ Kraft zu eigenen Zwecken zu manipulieren.
- Christen wissen um die tief sitzende Schlechtigkeit des Menschen, die nur durch die liebende Erlösungstat Jesu Christi überwunden werden kann. Hexen dagegen setzen auf eine rituelle Selbsterlösung und gehen davon aus, dass der Mensch (insbesondere die Frau) von Natur aus gut sei.
Magie will übersinnliche Mächte vereinnahmen
Gott verurteilt in seinem Wort der Bibel jede Art von Hexerei und Magie[6]. In der Absicht, sich Gottes Macht zu vereinnahmen, stehen diese Bemühungen im deutlichen Gegensatz zum christlichen Glauben, der sich Gott vertrauensvoll ausliefert. 
Wer sich mit Hexerei und Magie beschäftigt, steht in Gefahr, von zwielichtigen Scharlatanen betrogen zu werden. Die intensive Beschäftigung mit Hexerei beinhaltet zudem die Gefahr okkulter Bindungen. Menschen werden innerlich unfrei und können geistlich von übernatürlichen dämonischen Mächten in Beschlag genommen werden.
Das kann sich in Selbstmordgedanken, Depression, in Wahnvorstellungen, Angstzuständen, aber auch in körperlichen Phänomenen und einer generellen Ablehnung christlichen Gedankenguts niederschlagen.
Die Auffassung, dass Hexerei nur ein Spaß sei, ist ein großer Irrtum. Die Beschäftigung mit okkulten Praktiken bleibt niemals folgenlos, sondern kann schwerste Konsequenzen bis hin zur dämonischen Besessenheit zur Folge haben.
Was treibt Menschen zu abergläubischen Praktiken?
Aller Aberglaube kommt aus einer falschen Lebensgier und -angst. Der Mensch will mehr wissen und mehr erreichen, als mit Hilfe der natürlichen Sinne möglich ist. Und weil er Gott nicht auf Wunsch „ausquetschen“ kann, geht er womöglich zur Hexe, zum Kartenleger, Astrologen, Hellseher oder Wunderheiler.
Da er auf diese Weise angeblich Einblicke in die Zukunft, Geisterwelt und die eigene Bestimmung erhält, meint er, glücklicher zu werden.
In Wirklichkeit tritt aber das Gegenteil ein. Wer ist schon glücklich, wenn er bei einer Wahrsagerin von seinem angeblich baldigen Tod erfährt – oder von einem nahenden Unglück – oder von seinen eigenen Schwächen? Das ist zum Beispiel König Saul[7] geschehen, der ein tragisches Ende in Verzweiflung und Finsternis erlebte.
Was ist dran am Aberglauben?
Die Bibel, Gottes Wort, bezieht eindeutig Stellung zu sämtlichen abergläubischen Praktiken.
Grundlegend ist das erste Gebot (nachzulesen in der Bibel in 2. Mose 20,3 und 5. Mose 5,7). Dort spricht Gott: „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Sterne, Maskottchen, Hexen, Zauberer und Geister sind aber andere Götter für den Abergläubischen. Und was noch schlimmer ist: In der Gier, die Zukunft zu wissen, will der Mensch selbst wie Gott sein.[8]
Auf das erste Gebot folgt das Bilderverbot (Die Bibel: 2. Mose 20,4-5): „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden ist, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!“ 
Das Bilderverbot bezieht sich darauf, dass man nichts Geschaffenes verehren soll. Gott steht in seiner Majestät über allen geschöpflichen Wesen und Dingen. Geschaffene Wesen und Dinge (auch Heiligenbilder von Menschen) sind der Verehrung nicht würdig. Jede Verehrung eines Geschöpfes statt des Schöpfers ist gemäß der Bibel Götzendienst und Aberglaube.[9]
Die Bibel: 5. Mose 18,10-12: „Wer seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt, ist Gott, dem Herrn, ein Gräuel …“. Hier werden sämtliche okkulte Praktiken klar verurteilt.
Aus der Bibel erkennen wir die eindeutige Warnung: Lass dich nicht auf abergläubische Praktiken ein! Lass die Finger davon, du könntest sie sonst verbrennen! Und wenn du schon damit zu tun gehabt hast, wende dich von ihnen ab!
Warum stehen diese Warnungen in der Bibel?
Sehr viele Leute, die vom Aberglauben der Menschen leben, sind Betrüger. Für Humbug wird den Abergläubischen das Geld aus der Tasche gezogen.[10] Der Betrüger aber hat keinen Platz im Reich Gottes. 
Es gibt aber auch Fälle, hinter denen viel mehr steckt als menschlicher Betrug. Die Bibel kennt den Satan oder Teufel als lebendige, persönliche Macht.[11] Der Satan herrscht über ein Heer von Dämonen, bösen Geistern, gefallenen Engeln und über ein gottwidriges Reich.[12] Er wirkt als Ankläger des Menschen vor Gott[13], als Versucher[14] und deshalb als der Böse in der Welt.
Satan hat Macht, ist aber nicht allmächtig. Gott lässt ihm einen begrenzten Handlungsspielraum, den der Satan gebraucht, um seinen Einfluss auf Menschen auszuüben.[15] Unsere Schwäche ist seine große Stunde.[16] Wenn wir uns ihm öffnen, schlägt er zu. Das heißt: Wenn wir uns auf Praktiken einlassen, die an Gott vorbei zu Glück, Erkenntnis, Macht und Heilung führen sollen, gewinnt Satan mit seinem Dämonenheer in unserem Leben Macht.
Darin liegt die große Gefahr des Aberglaubens: Wer nicht an Jesus Christus, den einzig wahren Gott, glaubt und bei Ihm geborgen ist, befindet sich im Einflussbereich Satans. Und wer sich dazu noch ganz bewusst in Gefahr begibt, kommt darin um. Ja, es stimmt: 
Glaube, dem die Tür versagt,
steigt als Aberglaub‘ ins Fenster.
Wenn ihr nicht nach Jesus fragt,
kommen zu euch die Gespenster.[17]
Arno Pagel (deutscher Theologe, 1914 – 2002) berichtete von einem Mann, der wegen Schlaflosigkeit und Selbstmordgedanken in seine Seelsorge kam. Dieser Mann erzählte:
„Ich habe immer Magenkrämpfe gehabt und bin von einem Arzt zum anderen gelaufen. Dann hörte ich von einem Wundertäter, der durch Besprechen alle Krankheiten heilen sollte. Er hat seine Hände auf mich gelegt und dabei Zauberformeln gemurmelt, auch der Gottesname war dabei.“ – „Und ist Ihnen geholfen worden?“ – „Das Magenleiden verschwand. Ich war äußerlich geheilt, aber innerlich bin ich krank geworden. Seitdem leide ich an Schlaflosigkeit, Unruhe und furchtbarer Angst.“
Welches Opfer fordern die finsteren Mächte?
Auch böse Mächte können äußerlich helfen und Wunder tun, sogar unter Missbrauch des Namens Gottes.[18] Aber der Tribut, den sie fordern, ist das Opfer der „Seele“. Das heißt: Der Mensch, der sich ihnen öffnet, kommt in die Hölle, den Ort nicht endender Gottesferne und Qual.[19]
Die Bibel kennt das Problem der dämonischen Besessenheit.[20] Die Beschreibungen sind so plastisch und konkret, dass man Besessenheit schwerlich als „antike Umschreibung psychosomatischer Störungen“ abtun kann, wie es heute oft geschieht. 
Sicherlich sind viele Krankheiten medizinisch erklärbar. Das schließt aber insbesondere in Fällen, in denen Menschen sich mit okkulten Praktiken, Hexen, Zauberern, Geistern, satanischer Musik und dem Teufel eingelassen haben, dämonische Besessenheit nicht aus.
Hinter dem Okkultismus (auch in seinen vortäuschend positiv scheinenden Formen wie weiße Magie, Heilungszauber, missbräuchliche magische Anwendung von christlichen Formeln oder Bibelversen) verbirgt sich zuletzt die Macht Satans. Der Teufel möchte die Menschen vom rettenden Glauben an Jesus Christus, Gottes Sohn, abhalten.
Satan möchte nicht, dass Menschen gerettet werden, sondern dass sie verloren gehen und in die ewige Verdammnis kommen. Jesus dagegen möchte sie in sein Reich der Reinheit und des Lichts einladen, in dem keine Träne mehr geweint wird und der Tod für immer besiegt ist.
Der Weg in die Freiheit
Haben Sie sich mit okkulten, finsteren Dingen beschäftigt? Sind Sie zur Hexe oder Wahrsagerin gegangen? Haben Sie okkulte Heilpraktiken für sich in Anspruch genommen? Haben Sie Götzenfiguren in Ihrer Wohnung? Haben Sie satanisch inspirierte Musik gehört, magische Computerspiele gespielt und Zauberei ausprobiert? Möchten Sie davon frei werden und ein sinnvolles, glückliches Leben mit Jesus Christus beginnen? Dann sollten Sie Folgendes tun:
- Erkennen und bereuen Sie Ihre Schuld!
Dazu kann es eine Hilfe sein, wenn Sie zunächst in Ruhe die Stellen aus der Bibel lesen, in denen das Urteil Gottes über alle Formen okkulter Betätigung klar zur Sprache kommt. Einige habe ich schon genannt, andere möchte ich hier zitieren: 
- 3. Mose 19,26: „Ihr sollt weder Wahrsagerei noch Zauberei treiben!“
- 3. Mose 19,31: „Ihr sollt euch nicht an Geisterbefrager oder Wahrsager wenden!“
- Jesaja 47,13-14: „Die Sterndeuter (Astrologen) sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt. Sie werden ihre Seele nicht vor der Gewalt der Flammen retten können.“
- Apostelgeschichte 19,19: „Viele aber, die Zauberei getrieben hatten, brachten ihre (Zauber-)Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich.“
- Korinther 10,20: „Was die Heiden opfern, opfern sie den Dämonen und nicht Gott. Ich will nicht, dass ihr in der Gemeinschaft mit den Dämonen seid.“
- Offenbarung 22,15: „Draußen (also nicht im Himmel) sind die Zauberer, die Unzüchtigen, die Mörder, die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.“
Nachdem Ihnen Gott durch sein Wort alle abergläubische Betätigung als Sünde vor Augen geführt hat, beten Sie! Bekennen Sie vor Gott ganz konkret, welche okkulten Praktiken Sie getan haben! 
Nur dann nämlich, wenn die Sünde offengelegt wird, kann ihre Macht gebrochen werden. Dabei ist es nötig, die okkulten Bücher, Zaubertexte, Götzenfiguren, Glücksbringer, Heilsteine, Amulette, das persönliche Mantra und ähnliches preiszugeben und zu vernichten. Von all diesen Dingen müssen Sie sich radikal trennen, wenn Sie von den Bindungen Satans frei werden wollen.
Dann aber kommt der entscheidende Schritt:
- Liefern Sie Ihr Leben ganz Jesus Christus aus!
Nur Jesus Christus kann Sie von allen dämonischen Bindungen befreien und Ihnen Frieden mit Gott schenken. Er ist für Ihre Sünde stellvertretend am Kreuz auf Golgatha gestorben. Ihre Schuld hat er auf sich genommen, damit Sie frei ausgehen können. Mit seinem Sterben am Kreuz und seiner Auferstehung von den Toten hat er den Teufel besiegt und über ihn triumphiert.
Vertrauen Sie sich darum Jesus Christus an. Bitten Sie ihn, Ihre Schuld zu vergeben und in Ihr Leben zu kommen. Er wird auf den Schrei Ihres Herzens antworten und Ihr Gebet erhören. Durch ihn bekommen Sie ein völlig neues Leben. Sie können zum Beispiel mit folgenden Worten von Herzen beten: 
Lieber HERR Jesus Christus, bitte vergib mir, dass ich bisher ohne Dich gelebt habe. Ich bekenne Dir alle meine Sünden und alle okkulten Praktiken, die ich getan habe: (Nennen Sie an dieser Stelle alle Dinge namentlich, an die Sie sich erinnern können). Bitte vergib mir meinen Unglauben, meine Rebellion gegen Dich und meine ganze Schuld. Reinige mich durch Dein kostbares Blut, das Du am Kreuz von Golgatha vergossen hast, um mich von jeder Befleckung reinzuwaschen.
Danke, dass Du als der Sieger über Satan, Sünde und Tod von den Toten auferstanden bist und lebst. Ich sage allem Bösen und dem Teufel ab und möchte Dein Kind sein. Bitte komme jetzt durch Deinen Heiligen Geist in mein Herz. Ich möchte ab jetzt mit Dir leben und vertraue Dir mein ganzes weiteres Leben an. Danke, dass Du eine Wohnung im Himmel für mich bereitet hast, in der ich ewig bei Dir leben darf. Amen.
- Werden Sie fest im Glauben an Jesus!
Nachdem Sie gerade Ihr Leben Jesus Christus anvertraut haben, sollte es Ihr Wunsch sein, im Glauben an Jesus fest zu werden. Vielleicht werden Sie – besonders in der Anfangszeit ihres Glaubens – weiterhin Angriffe aus der dämonischen Welt erleben. Doch in der Kraft Jesu können Sie diesen Angriffen widerstehen und im Glauben stärker werden. 
Wichtig hierbei ist, dass Sie sich von allen okkulten Dingen und Freundschaften trennen. Beschäftigen Sie sich ab jetzt viel mit der Bibel. Lesen Sie darin möglichst jeden Tag und beten Sie zu Gott. Durch die Bibel lernen Sie Gottes Willen für Ihr Leben kennen. Gott möchte Sie durch sein Wort ermutigen und Ihnen Kraft schenken. Durch die Bibel redet Gott zu Ihnen und durch das Gebet reden Sie mit Gott.
Als nächstes brauchen Sie Gemeinschaft mit anderen Christen. Gehen Sie in eine Gemeinde, in der die Bibel, Gottes irrtumsloses Wort, die oberste Autorität ist. Die Gemeinschaft mit anderen Christen, der Austausch und die Predigten werden Ihnen helfen, im Glauben zu wachsen.
Lassen Sie mich mit einem persönlichen Bericht schließen: 
Bis zu meinem 18. Lebensjahr fuhr auch ich auf der falschen Fahrbahn, auf der Straße des Verderbens. Ich suchte das Heil in östlicher Mystik, Buddhismus, Yoga, Vegetarismus und Anthroposophie. Ich war ein begeisterter Anhänger dieser Richtungen und hatte sogar begonnen, Zeitungsberichte und Zeitschriftenartikel darüber zu verfassen und Vorträge zu halten.
Aber im Innersten meines Herzens spürte ich: Das ist nicht das Wahre. In mir wohnt nichts Gutes, ich habe keine Kraft zur Selbstvervollkommnung, und eine finstere Macht ergreift von mir Besitz.
Dann hörte ich durch Schulkameraden zum ersten Mal bewusst von Jesus Christus. Ich begriff, dass er mir seine rettende Hand anbietet und mich von der Straße der Finsternis auf den Weg des Lichts führen will. Es kostete mich einen monatelangen Kampf, bis ich die ausgestreckte Hand Jesu ergriff. Es war ein radikaler Kurswechsel in meinem Leben.
Als ich es getan hatte, erfüllte mich große Freude, und ein tiefer Friede kehrte in mich ein. In all den Jahren, in denen ich nun mit Jesus Christus lebe und ihm nachfolge, haben mich diese Freude und dieser Friede nie verlassen, auch nicht in schweren Zeiten. Diese Freude und diesen Frieden wünsche ich auch Ihnen
Anmerkungen:
[1] Vom lateinischen „occultum“ = das Geheime, das Verborgene.
[2] Vom griechischen „esoteros“ = das nach innen Gerichtete, Geheime, Verborgene.
[3] Warnung: Wer Yoga (und ähnliche Praktiken) ausübt – auch wenn es sich um eine stark westlich angepasste Form handelt und es in Unwissenheit erfolgt – öffnet sich dämonischen Einflüssen. 
[4] Die Zitate sind dem Standardwerk des Musikwissenschaftlers Adolf Graul entnommen: „Rock-, Pop- und Technomusik und ihre Wirkungen. Eine wissenschaftliche und biblische Untersuchung“ (erhältlich bei: Artos-Verlag).
[5] Grundlage dieses Abschnitts ist der Lexikonartikel „Hexe“ aus: Lothar Gassmann (Hrsg.), Handbuch Eosterik, Jeremia-Verlag.
[6] Die Bibel: 2. Mose 22,17; 5. Mose 18,10; 1. Samuel 28,9; Jesaja 2,6; Offenbarung 21,8.
[7] Die Bibel: 1. Samuel 28: König Saul besuchte die Hexe von Endor und stürzte vollends ins Verderben.
[8] Die Bibel: 1. Mose 3,5.
[9] Siehe die Bibel: Römer 1,22-25. 
[10] Man vergleiche z.B. die üblichen, allgemeingehaltenen Tageshoroskope in der Zeitung, deren Erstellung nicht einmal mit den (freilich genauso fragwürdigen) Regeln der Astrologie selber übereinstimmt.
[11] Die Bibel: Offenbarung 20,2.
[12] Die Bibel: Lukas 10,17-18; Matthäus 12,22-29; Epheser 6,11-13.
[13] Die Bibel: Hiob 1,6-12.
[14] Die Bibel: Matthäus 4,1-11.
[15] Siehe ebenfalls die Bibel: Hiob 1,6-12. 
[16] Die Bibel: Matthäus 4,2; 6,13.
[17] Frei nach Emanuel Geibel durch den Verfasser.
[18] Die Bibel: Matthäus 24,24; 2. Korinther 11,14; 2. Thessalonicher 2,9; Offenbarung 13,13-14.
[19] Die Bibel: Markus 9,48; Lukas 12,5 u.v.a.
[20] Die Bibel: Matthäus 8,28-34; 10,8; 12,22-32 u.ö.






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49 Kommentare
Krieg gegen Satan: Kardinal hält Exorzismusgebet im Petersdom
https://philosophia-perennis.com/2025/10/27/krieg-gegen-satan-kardinal-haelt-exorzismusgebet-im-petersdom/
https://philosophia-perennis.com/
„Magie des Chaos“ – Internationaler Exorzistenkongreß
Neues Exorzismusrituale in Vorbereitung
https://katholisches.info/2025/09/23/magie-des-chaos-internationaler-exorzistenkongress/
Ich empfehle auch das „Handbuch der Parapsychologie“ vom katholischen Priester Armando Pavese. Es gibt auch spirituelle Phänomene wie Telepathie und Telekinese und SCHEINBARE Besessenheitszustände, die psychogenen bzw. innerseelischen Ursprungs sein können. Und aus den tiefen der menschlichen Psyche bzw. Seele stammen, die Wissenschaft der Parapsychologie beschäftigt sich damit. (siehe auch den Internetauftritt „Grenzwissenschaft-aktuell“ dazu https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/ ).
Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass noch der Heilige und Kirchenlehrer Thomas von Aquin den Limbus kannte. Er entspricht dem Logos der Stoiker, zu dem der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen in seiner Areopag-Rede die beiden stoischen Dichter Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen Logos, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“) zitierte. Siehe auch den mystischen katholischen Dichter Dante Alighieri zum Limbus, er war lange Bestandteil der katholischen Kirchenlehre. Mit diesem Limbus ist im alten Testament der Bibel der „Scheol“ oder auch Hades gemeint, das Totenreich, von der Hölle zu unterscheiden.
Der gute Herr Gassmann ist nicht ernst zunehmen, er hat nicht verstanden, dass seine Argumentation nur für ein kleines Segment schlüssig sind, seine Positionen nur allgemeine Belustigung hervorrufen das ist doch der Herr der mit der Bibel argumentiert, dass Christen ein verbindliches Anrecht auf den Regenbogen haben, so als ob die Bibel eine Art allgemeine Verbindlichkeit hätte ein lustiger Trallala der Herr
Doch, der Herr Gassmann ist ernst zu nehmen. Das sollten Sie mal tun! Glaube an Jesus Christus ist so einfach, wenn man einfach beim Bibelwort bleibt. Die Bibel sich selbst erklären lässt, das tut sie nämlich! Dann passen alle „Puzzlestücke“ wunderbar und einfach zusammen. Die katholische Kirche allerdings -um bei den Puzzleteilen zu bleiben- braucht dafür den Hammer, um das, was ihr an biblischer Lehre nicht passt, mit Gewalt mittels ihrer katholischen Lehre passend zu machen.
Natürlich beschädigen die mit Gewalt bearbeiteten „Puzzleteile“ das biblische Zeugnis, ist doch ganz klar. Und zu Ihrer Bemerkung zum Regenbogen: Der Regenbogen ist das göttliche Zeichen -nach der Sintflut-, dass ER, Gott, einen Neuanfang mit der Menschheit gemacht hat, sie nicht aufgegeben hat – und nicht aufgibt. Gassmann begründet den Regenbogen biblisch, und damit richtig. Und die queere und tausenderlei-geschlechtliche-und-sexuelle-Möglichkeiten-Fraktion vereinnahmt das Zeichen des Regenbogens für ihre Zwecke. So rum sind die Fakten, und nicht, was Sie schreiben!
@Bernward Holz:
Rezension: Die Schrift allein? 21 Gründe gegen das protestantische Bibelverständnis
https://www.thecathwalk.de/2021/09/30/rezension-die-schrift-allein-21-gruende-gegen-das-protestantische-bibelverstaendnis/
Sola scriptura – Die Schrift allein? 21 Gründe gegen das protestantische Bibelverständnis – Katholisches
https://katholisches.info/2021/04/17/sola-scriptura-die-schrift-allein-21-gruende-gegen-das-protestantische-bibelverstaendnis/
Es gab aber auch die „Weisen aus dem Morgenland“, die als sterndeutende Magier-Priester bzw. „Magoi aus dem Osten“ im Original-Text des Neuen Testamentes der Bibel zu Jesu Christi Geburt kamen. Damit wohnten sie der Erfüllung der Prophezeiung des Propheten Daniel aus dem alten Testament der Bibel bei bzw. bestätigten diese, nämlich das Kommen des „Menschensohnes“ als göttlicher Erlöser, wie es auch von der alten monotheistischen persisch-medischen Religion des Zarathurismus bzw. Zoroastrismus bzw. Parsismus nach dem Propheten Zarathustra oder Zoroaster geweissagt wurde. Jesus Christus führte diesen spirituellen Hoheitstitel „Menschensohn“ auch selbst im Neuen Testament der Bibel. Der Prophet Daniel wurde im alten Testament zum „Rab-Mag“ ernannt, dem Ober-Magier bzw. Vorsteher über die Weisen und Zeichendeuter und Magier-Priester bzw. „Magoi“ und Astrologen bzw. Sterndeuter.
Und zudem sind Christen nicht mehr unter dem alten mosaischen Gesetz des mosaischen Bundes nach Moses im alten Testament.
Auch das äthiopische Henoch-Buch, aus dem der Judas-Brief im Neuen Testament der Bibel zitiert, benutzt diverse astrologische Bezüge und Sternen-Symboliken. Das alte Testament kennt auch den Tierkreis bzw. Zodiak als auf Hebräisch „Mazzaroth“ bzw. „Mattaroth“
und anerkennt diesen als astronomische Konstellation und von Gott geschaffen. Es gibt in der Bibel im Neuen Testament auch die Lehre von den 4 bzw. 5 Elementen bzw. Elemente-Prinzipien bzw. Elementarkräften. Diese werden im Ayurveda als traditioneller indischer Heilkunst auch als die „Tattwas“ bezeichnet. Nicht zu verwechseln sind diese Elemente-Energien als unpersönliche Kräfte mit den Elementar-Mächten, unter deren Herrschaft laut der Bibel die heidnischen Völker standen, und unter deren Herrschaft man nicht zurückfallen soll, wie man auch nicht unter das alte mosaische Gesetz des alten Bundes nach Moses im AT zurückfallen soll. Allerdings gehören auch diese Elementarkräfte und Elementarmächte (als personale Engel der Natur und der Elemente und der Sterne) zur göttlichen Schöpfungsordnung des Kosmos (dem LOGOS) eben dazu.
Der Apostel Paulus zitierte auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen Logos, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Siehe dazu die Apostelgeschichte und die Areopag-Rede des Apostels Paulus. Daher stammt die christliche Logos-Theologie, auf die sich auch das Johannes-Evangelium zum Logos als „Wort Gottes“ bezieht, dieser steht auch für das universelle göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos. Und dazu gehören eben auch die astralischen Energien. Auch die „Magoi aus dem Osten“ im Neuen Testament der Bibel, die wohl einem vom Propheten Daniel als „Rab-Mag“ bzw. Obermagier gegründeten Orden angehörten, dürften als Zarathustrier bzw. Zoroastrier oder Parsen Jesus Christus als göttlichen Erlöser gehuldigt haben. Auch die „Magoi“ bzw. „Maghav“-Priester der Parsen bzw. Zarathustrier oder Zoroastrier hatten ihre „magischen“ Rituale in ihrer Religion, das hatte eben mit Religion zu tun und sie waren Priester.
Auch steht im Neuen Testament der Bibel, dass Moses „unterrichtet in aller Weisheit der Ägypter“ war und „mächtig in Worten und Werken“, er wandte diese Weisheit also auch an und verwandte sie auch nachweislich im alten Testament der Bibel (siehe auch Stephanusrede).
https://www.bibleserver.com/de/verse/Apostelgeschichte7,22
NLP in den Medien – Angriffsziel Schule und Kirche
http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html
Aktualisierter Link-Hinweis zum Artikel aus dem Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz:
Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?
Angriffsziel Schule und Kirche
von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin
https://www.zeit-fragen.ch/archiv/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage
@Jutta:
Rezension: Die Schrift allein? 21 Gründe gegen das protestantische Bibelverständnis
https://www.thecathwalk.de/2021/09/30/rezension-die-schrift-allein-21-gruende-gegen-das-protestantische-bibelverstaendnis/
Sola scriptura – Die Schrift allein? 21 Gründe gegen das protestantische Bibelverständnis – Katholisches
https://katholisches.info/2021/04/17/sola-scriptura-die-schrift-allein-21-gruende-gegen-das-protestantische-bibelverstaendnis/
Shalom Aleichem, bei der Aufzählung, was alles Okkult sein soll im negativem Sinne, hatte ich Bedenken, auf wessen Meinung das gegründet ist . Wenn es darum geht, was alles Götzendienst und Okkult ist, würden wir nicht aufhören können, alles aufzuschreiben. Alles Materielle ist abgefallen und sündig, trotzdem kommt es darauf an, welchen Stellenwert wir dem geben. Z.B. Fußball ⚽️, da sagen die Fans: Fussball ist mein Leben und dafür sterbe ich. Ich brauche keinen Pfarrer an meinem Grab, ich will eine Rede über den Sieg unserer Mannschaft. Ist es Götzendienst, wenn wir uns ein Spiel ansehen ? Nichts in der Welt ist gut. „Nur Gott ist gut“.
Matthäus 6:33 Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit und dies alles wird euch hinzugefügt werden.
1.Mose 44:5 Warum habt ihr den silbernen Trinkbecher meines Herrn gestohlen, mit dessen Hilfe er die Zukunft voraussagt ? (Es ging um Josef und seine Brüder)
Moses hatte auch wie erwähnt einige Zaubereien der Ägypter angewendet und zu zeigen, dass JHWH mächtiger ist als all die Götzen.
1.Korinther 12:10
Manchen ist es gegeben, Wunder zu wirken. Einige sprechen in Gottes Auftrag prophetisch; andere zu UNTERSCHEIDEN, was vom Geist Gottes kommt und was nicht ….
Religiöse Menschen haben in vielen Punkten recht, wenn es um den Inhalt der Bibel geht, kann ich es nachvollziehen. Wenn es um Medizin geht, wird vieles akzeptiert und unkritisch mitgemacht. Organtransplantation, Impfungen , Pharmaka (Zaubermittel Gift). Was aus der Natur kommt, wird als Okkultismus betrachtet.
1.Thessalonicher 5:21
Prüfet alles und behaltet das Beste.
Römer 8:28
„Wir wissen aber , dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten mitwirken lässt, also bei denen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat. „
Es hat wenig Sinn, sich an Regeln zu halten, wenn die Liebe zu Gott fehlt. Es geht ja nicht um Werkserlösung. Wenn ich in Gott bin, habe ich kein Bedarf für „Okkultes“ .
Jedoch lebe ich in dieser Welt und gehe in die Natur und nutze Lebensmittel und Heilpflanzen, die Göttern /Göttinnen geweiht wurden. Darf ich sie deswegen nicht mehr essen?
Was die Führsorge für meinen materiellen Körper betrifft, wird er von Mutter Erde genährt.
Ohne die Erde hätten wir keinen Körper.
Damit ich meinen Körper benutzen kann, brauche ich Energy aus der Erde, solange ich noch nicht entschlafen bin.
Für den Geist brauche ich geistige Nahrung.
Die Frucht des Geistes ist aber Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Galater 5:22-23.
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Maria wird in der katholischen Kirchentradition auch als „Sitz der Weisheit“ verehrt. Siehe dazu auch die „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes der Bibel zur göttlichen Weisheit „Sophia“ als Frau Weisheit und einer weiblichen personalen Erscheinungsweise des Heiligen Geistes als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ im Neuen Testament der Bibel. Siehe dazu auch die „Sonnenfrau“ der Johannes-Apokalypse bzw. Offenbarung des Johannes und die mystische theologische „Sophiologie“ u.a. der russisch-orthodoxen Kirche Russlands (die auch noch den 1. Clemensbrief zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel zählt, wie es auch noch der Heilige Irenaeus von Lyon tat, der von Justin dem Märtyrer die Logos-Theologie übernahm und sie noch erweiterte).
Der gute Gassmann, der hier lang und breit und richtig schreibt, hat der Ihnen, Frau Küble, eigentlich mal dargetan, was er von den Sonderlehren -neben der Bibel her- Ihrer Kirche, der katholischen, hält? Ich kenne seine Einstellung…
Sie wohl nicht, sonst dürfte Gassmann gewiss hier nicht schreiben….
Guten Tag,
der gute Gassmann war schon in den 80er Jahren Autor in unserem KOMM-MIT-Jugendkalender, er kennt auch diesen unseren Blog von Anfang an – wir unterhalten seit langem einen positiven Kontakt und haben in unserem Jahrbuch bereits vor über vierzig Jahren für viele seiner Bücher geworben.
Sie dürfen davon ausgehen, daß ihm unsere katholische Ausrichtung gründlich bekannt ist – aber „beschweren“ Sie sich gerne ihm und klären ihn mal so richtig auf.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Warum soll ich mich bei ihm beschweren, warum soll ich ihn aufklären?
Er hat ja Recht! Schauen Sie mal hier – und dann werden Sie (hoffentlich mir gegenüber) schweigen!
https://jeremia-verlag.com/product/handbuch-katholizismus/
Guten Tag,
als ob mir das etwas Neues wäre!
Entsprechende Artikel von ihm kenne ich zudem seit Jahrzehnten, beziehe auch seine Zeitschriften usw.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
„Sie dürfen davon ausgehen, daß ihm unsere katholische Ausrichtung gründlich bekannt ist .. Da geht`s doch gar nicht drum – es geht darum, ob Sie seine Ablehnung der katholischen Lehre kennen! Wieder mal ist dies ein Beispiel dafür, wie Sie mir alles im Mund herumdrehen, nie auf meine Kritik eingehen, sondern mit ganz anderen Dingen, als ich sie gesagt habe, Ihre Gegenkonter fahren. Man gewinnt den Eindruck, dass Sie diese „Masche“ professionell erlernt haben. Genau genommen lügen Sie sich -und mir- jedes Mal einen zurecht – und wollen Christin sein! Bah!
Guten Tag,
ich schrieb Ihnen, daß ich seit den 80er Jahren mit Dr. Gassman im Kontakit bin, da versteht es sich doch am Rande, daß ich seine Bücher und Artikel kenne, also auch diejenigen mit Kritik an der katholischen Lehre – ebenso wie ihm seit Jahrzehnten unser Standpunkt geläufig ist. Wir haben uns auch persönlich über die theol. Unterschiede ausgetauscht, was Sie eigentlich nichts angeht. Sie wunderten sich doch, daß Dr. Gassmann hier schreibt – das tut er seit langem.
Natürlich geschieht dies in gegenseitiger Kenntnis der Lehrdifferenzen, ist doch klar.
Hören Sie gefälligst auf mit Ihren ständigen persönlichen Seitenhieben (ich würde mir genau genommen „einen zurechtlügen“, Ihnen „alles im Munde herumdrehen“ usw).
Genau deshalb ist hiermit dieser Wortwechsel beendet.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Ja, mich würde jetzt interessieren, wie er Maria sieht ? Ob er wie Evangelikale meinen, dass Maria eine Tote ist . Wenn ich Maria erwähne, wird mir gleich gesagt, ich darf sie nicht anbeten. Das kann man immer wieder hören.
Guten Tag,
auch Katholiken sagen: Maria darf auf keinen Fall angebetet werden, da sie keine Göttin ist, sondern nur ein Geschöpf, wenngleich ein besonders begnadetes und auserwähltes im Hinblick auf ihre Mutterschaft bei Christus.
Die Katholiken verehren Maria, wobei sie selber in ihrem Magnificat ankündigte – vom Heiligen Geist erfüllt:
„Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter“.
Und das nicht nur zur Weihnachtszeit!
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Man schaue sich nur gelegentlich – wie ich es tue- den Sender k.tv an, dort bekommt man live mit, besonders in den Abendstunden, wie Maria angebetet wird. Aber sie streitet es ab, die Frau Küble, und wird es weiter abstreiten, bis zum letzten Atemzug…
Guten Tag,
Maria wird nicht angebetet, sondern sie wird als Fürbitterin angerufen, in der heiligen Messe übrigens kein einziges Mal.
Der amtliche Ablauf der Messe steht im „Gotteslob“.
Im Rosenkranzgebet wird die Gottesmutter so angeredet, wie es der Engel Gabriel im Auftrag Gottes getan hat: „Sei gegrüßt, Maria, voll der Gnade, der HERR ist mir Dir…“
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Das lesen Sie mal:
https://bibelbund.de/2024/02/biblische-heiligenanrufung/
Das lesen Sie mal:
https://christlichesforum.info/die-fursprache-der-gerechten/
Übrigens beziehe ich die Bibelbund-Zeitschrift seit x-Jahren.
Sie tragen hier ständig Eulen nach Athen, als würde ich am Punkte Null anfangen.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Wenn Sie seit Jahren die Schriften des Bibelbundes und die von Gassmann lesen, warum folgen Sie dann nicht ihrem Rat und ihrem richtigen Bibelverständnis? Sie lesen es, aber offenbar bedeutet es Ihnen nichts, Sie nehmen es lediglich zur Kenntnis als eine andere, von Ihrer Überzeugung abweichende Überzeugung. Ich find`s ja prima, dass Sie die evangelikalen Schriften lesen, aber es nutzt Ihnen ja nichts, wenn`s beim Lesen bleibt.
Guten Tag,
es gibt erfreulicherweise auch Evangelische, die kath. SChriften lesen und sich dort (was ihr gutes Recht ist) die Rosinen rauspicken – na und?
Werden sie deshalb gleich katholisch?
Außerdem „nutzt“ es mir sehr wohl etwas, denn in vielen christl. Grundwahrheiten – vor allem auch ethisch – sind Katholische und Evangelikale sich einig, können sich also auch gegenseitig bestärken.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Na, das finde ich doch prima, dass Sie, wie Sie schreiben, den Beiträgen Gassmanns überwiegend oder fast vollständig zustimmen! Nun bin ich doch, wie Sie wissen, ganz dicht mit meinen Äußerungen an Gassmann dran. Was meine Glaubensüberzeugungen betrifft. Zwischen uns passt kein Blatt. Und trotzdem nehmen Sie meine-zugegeben ich ja auch Ihre- Einlassungen nach Strich und Faden auseinander. Wie ist das möglich? Bei mir so – und ihm stimmen Sie zu. Seltsam, oder? Gut, Gassmann widerspricht Ihnen nicht, da hat er schon mal einen Punkt bzw. viele Punkte. Aber in der Sache ist er sicherlich bei mir – und nicht bei Ihnen..
Aber es ist eben einfacher, mit mir „normalem“ Menschen einen harten Disput zu führen als mit einem studierten und promovierten Theologen mit Bekanntheitsgrad. Nicht wahr?
Guten Tag,
den HIER VERÖFFENTLICHTEN Beiträgen von Dr. Gassmann stimme ich überwiegend zu, das ist doch logisch, sonst würde ich sie nicht bringen.
Ich nehme Ihre Ein- und Auslassungen nicht grundsätzlich nach Strich und Faden auseinander, das habe ich wochenlang NICHT getan (wie bereits mehrfach ausgeführt), sondern erst, als Sie das Konzil von Trient falsch zitierten.
Wenn Sie mich dann per Kommentar direkt ansprechen, bleibt mir wohl kaum etwas anders übrig, als zu reagieren. (Würde ich nicht antworten, gäbe es auch wieder Vorhaltungen – wie man es auch macht, ist es eh falsch.)
Wo habe ich behauptet, Gassmann widerspreche mir nicht?
Ich schrieb doch, daß wir uns kontroverstheologisch austauschen.
Nicht wahr?
Völlig haltlos Ihre Unterstellung betr. „Bekanntheitsgrad“ und akademischem Titel als Motiv für angebliche Harmonisiererei (die ja gar nicht besteht).
Und nun beenden Sie endlich Ihre ständigen Sticheleien.
Ich mach den Zirkus nicht weiter mit.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Gassmann sieht selbstverständlich auch Maria genauso kritisch. Er hat über die “ katholischen Irrtümer“ sogar ein Buch verfasst: „Handbuch: Katholizismus – Punkt für Punkt widerlegt“. Im Internet kursieren Videos, in denen er seine Einstellung offenlegt.
Wissen Sie eigentlich mal, was Sie wollen? Sie sind doch auch oft eine sehr Kritische, um nicht zu sagen: Ablehnende, wenn es um die tägliche Liturgielesung der katholischen Kirche hier im christlichesforum geht… Mal so, mal so, schreibt Sie, die @Claudia L…. Keine Richtung erkennbar.
Ich differenziere eben und schmeiße nicht alles in einen Topf. Wenn Sie das irritiert haben Sie eben ein Problem. Sie denken also offenbar, ich würde gegen den katholischen Glauben an sich sein, wenn ich die liturgischen Texte kritisiere. Wahrscheinlich waren Sie auf dem falschen Dampfer und dachten, ich sei Protestant. Dabei machen diese Auslassungen noch den wenigsten Teil aus. Wenn Sie aufmerksam in diesem Blog lesen würden, wüssten Sie Bescheid. Aber es ist natürlich leichter, die anderen zu beschuldigen.
Was Gassmann sagt klingt erst mal vernünftig und verschafft ihm Sympathien, aber wie alle Protestanten übertreibt er maßlos. Und bloß, weil er Protestant ist bzw. vom katholischen zum evangelischen Glauben übergegangen ist und vor allem die Katholiken angreift heißt das noch lange nicht, dass alles schlecht sein muss was er sagt. Ist das so schwer zu verstehen?
Ich glaube, ich verstehe Gassmann besser als Sie und besser als F. Küble.
Bei Küble und Gassmann ist es ja so, dass dort eine Hand die andere wäscht. Gassmann nimmt die Gelegenheit dankbar wahr, dass er bei Küble veröffentlichen kann, und Küble ist froh, dass er, Gassmann, ihr hilft, ihre Seiten zu füllen, mit seinen Beiträgen. Und wenn Sie behaupten, dass ja „nicht alles falsch sei, was er (Gassmann) sagt“, so ist es genau umgekehrt. Es ist genau richtig, was er sagt, ob er in Allem, was er tut, zu 100% richtig liegt, da will ich mir kein Urteil erlauben. Aber wer liegt schon immer zu 100% richtig? Im übrigen will ich meinerseits mal Eines klarstellen: Ich habe überhaupt nichts gegen den „Normalbürger“ katholischen Glaubens. Gar nichts. Aber ich habe was gegen „die katholische Obrigkeit“, die den „normalen“ Katholiken mit einer falschen, bibelwidrigen Lehre das Heil und den Weg in den Himmel verbaut. Und nach biblischem Zeugnis wird die katholische Obrigkeit vom HERRN dafür gerichtet werden, der HERR allein weiß, wie das Urteil ausfallen wird.
Guten Tag,
zu Ihren „Anmerkungen“ nur soviel:
Bei sage und schreibe 27.185 Artikeln hier auf dem Blog benötige ich nicht die Beiträge von Dr. Gassmann aus dem Grunde, um damit besser „meine Seiten zu füllen“.
Vielmehr stimme ich mit seinen Ausführungen in fast allen Fällen weitgehend oder komplett überein.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Was ist daran besonders, dass beide ihren Nutzen von der Veröffentlichung haben? So funktionieren Geschäfte, und so funktioniert das Internet. Der Blog macht keinen Hehl daraus, dass er zunächst einmal in erster Linie KATHOLISCH ist, aber mit evangelischer Seite hin und wieder zusammenarbeitet.
Zum Katholizismus scheinen Sie ja ein interessantes Verhältnis zu haben: Katholisch sein gestehen sie Ihren Ausführungen nach im Grunde nur denen zu, die evangelisch werden, d.h. die Verdammungen Gassmanns bezüglich kath. Traditionen als „satanisch“ annehmen. Also Heiligenverehrung, Marienlehre etc. in die Tonne werfen. So kann eigentlich nur jemand reden, der seine Kenntnis über den Katholizismus aus Büchern Gassmanns hat.
Maria wird in der katholischen Kirchentradition auch als „Sitz der Weisheit“ verehrt. Siehe dazu auch die „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes der Bibel zur göttlichen Weisheit „Sophia“ als Frau Weisheit und einer weiblichen personalen Erscheinungsweise des Heiligen Geistes als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ im Neuen Testament der Bibel. Siehe dazu auch die „Sonnenfrau“ der Johannes-Apokalypse bzw. Offenbarung des Johannes und die mystische theologische „Sophiologie“ u.a. der russisch-orthodoxen Kirche Russlands (die auch noch den 1. Clemensbrief zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel zählt, wie es auch noch der Heilige Irenaeus von Lyon tat, der von Justin dem Märtyrer die Logos-Theologie übernahm und sie noch erweiterte).
Dass Mystik nichts mit Okkultismus zu tun hat, wollen Evangelikale wie Gassmann einfach nicht wahrhaben. Folgt man seinen Ausführungen, muss man schon fürchten, Dämonen anzubeten wenn man im Alltag versehentlich eine Bewegung macht, die aussieht wie eine Yoga-Übung.
Dabei gibt es im protestantischen Bereich eine reiche Tradition an Mystikern.
Dass solcherart anti-mystisch indoktrinierte Evangelikale dann Bücher mit mystischen Inhalten – wahrscheinlich zählen auch die Bücher Teresa von Avilas dazu – im okkulten Sektor einordnen, zeugt schlicht von Unkenntnis – und vielleicht auch dem Willen, solcher Literatur ein anrüchiges Mäntelchen umzugängen.
Gassmann hat sich eigentlich in den letzten Jahren als verdienter Aufklärer gegen antichristliche Bewegungen und politische Programme erwiesen. Nur übertreibt er ganz besonders in Bezug auf den Katholizismus maßlos.
Der blanke Haß auf Katholiken, der sich quer durch protestantische Bewegungen und Freikirchen feststellen lässt, müsste doch eigentlich aufhorchen lassen. Ein berühmter Kampfsportler hat einmal sinngemäss gesagt, und ich denke, das trifft den Sachverhalt sehr gut: „Wenn du angegriffen wirst, dann deswegen, weil du den Joker hast.“ Genauso ist es: die Katholiken wissen, dass ihre Grundlehre stimmt, auch wenn sie seit Jahrzehnten aus dem Inneren heraus auszuhöhlen versucht wird. Warum lassen die Protestanten denn die Katholiken nicht einfach in Ruhe? Angeblich sind sie doch mit ihrem Glauben erlöst – also ist doch für sie alles Ordnung. Die Wahrheit, das sagt man als Katholik, ist ihnen eben ein Stachel im Fleisch – und „Katholikenbashing“ ein etablierter Sport geworden.
@Claudia L:
Es gibt bei den Thomas-Christen der Thomas-Kirche Indiens nach dem Apostel Thomas (welche in einer Kirchenunion mit der alten syrischen bzw. assyrischen Kirche von Antiochien u.a. nach den Aposteln Thaddäus und Petrus (!) steht) in der Tat auch ein echt christliches Dhyana(m)-Yoga. Welches der Überlieferung nach von vom Apostel Thomas zum Christentum bekehrten Brahmanen-Familien mit in das Thomas-Christentum eingebracht wurde. Die alte syrische Kirche von Antiochia zählt übrigens auch den 1. Clemensbrief zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel hinzu. Der Heilige und Kirchenlehrer Irenaeus von Lyon zählte noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum biblischen Kanon und übernahm von Justin dem Märtyrer die Logos-Theologie und erweiterte diese noch. Im 1. Clemensbrief wird sehr viel aus der Weisheitsliteratur des alten Testamentes der Bibel zitiert.
Liebe @Claudia L: Dann schauen Sie mal in meine Antwort an Frau Küble, etwas weiter oben, unter Bernward Holz, 31. Oktober 2025, 0:21 Uhr! Gassmann übertreibt in keinerlei Weise, Gassmann hat vollkommen Recht.
Es gab und gibt die Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechischen Philosophie als Logos-Theologie von der Wurzel an, siehe dazu die Areopag-Rede des Apostels Paulus in Athen im NT und das Johannes-Evangelium sowie auch die „Weisheitsliteratur“ im AT der griechischen Septuaginta-Bibel als Ur-Bibel des Urchristentums noch vor den Evangelien.
Diese „Weisheitstradition“ des Christentums schließt den „Geist der Weisheit und Offenbarung“ als Heiliger Geist und Geist Gottes im Neuen Testament und die jüdische Propheten-Tradition mit der Merkaba-Mystik im alten Testament und in leicht veränderter Form auch in der Johannes-Offenbarung bzw. Johannes-Apokalypse mit ein.
Ich verweise dazu auch auf Justin den Märtyrer als Kirchenlehrer und den Heiligen Irenaeus von Lyon, der auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des NT zählte. Der Heilige Irenaeus war theologisch im Grunde eher ein Orthodoxer.
Der Apostel Paulus unterscheidet im Neuen Testament der Bibel Körper und Seele (griechisch „Psyche“) und Geist. Zwischen Körper (materiell) und Geist (spirituell) mittelt und vermittelt die Seele (Psychisch). Notwendig ist eine harmonische Entwicklung und Reinigung und Ausgeglichenheit von Körper UND Seele UND Geist.
Auch die Seele muss gepflegt und gereinigt und harmonisiert werden. Ansonsten kann es, etwa bei einem Ungleichgewicht der Elemente-Energien in der Psyche (etwa wenn man schlecht geerdet und deswegen seelisch-psychisch labil ist), zu seelisch-psychischen Krankheiten und Störungen und Erkrankungen kommen.
Dies wussten auch die beiden Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus und Hildegard von Bingen, die auch die 4 bzw. 5 Elemente-Lehre kannten, und Bonaventura und die Heiligen Bernhard von Clairvaux… Denn zwischen Körper und Geist mittelt und vermittelt die Seele. Und die ist bei vielen Menschen disharmonisch und energetisch blockiert usw.
Kein Wunder, dass es mit dem Heiligen Geist bei vielen Menschen nicht so recht „klappen“ will…sie pflegen die eigene Seele als Grundlage ihrer Entwicklung nicht ausreichend, ganz speziell in der technokratischen westlichen Welt äußerst mangelhaft. An den SYMPTOMEN wird dann häufig mit Medikamenten und Pharmazeutika rumgedoktert.
Der Apostel Paulus zitierte in seiner Areopag-Rede im Neuen Testament der Bibel auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen LOGOS, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Dieser Logos der Stoiker war bei ihnen das natürliche vernünftige göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige harmonische göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos.
https://static.uni-graz.at/fileadmin/kath-institute/Neues-Testament/Apg17_28.pdf
Die Apostelgeschichte, Kapitel 17
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/apg17.html
Apg 17,28 „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.“
Justin der Märtyrer knüpfte mit seiner Logos-Theologie an dieses Zitat des Apostels Paulus (neben dem Logos-Begriff des Johannes-Evangeliums im NT und der „Weisheitsliteratur“ des alten Testamentes) an, der Heilige Irenaeus von Lyon übernahm dessen Logos-Theologie von ihm und erweiterte sie noch. Der Heilige Irenaeus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel hinzu. Erwähnenswert wäre auch noch der jüdische Theologe Philo(n) von Alexandria. Clemens von Alexandria nimmt in den Stromateis sehr ausführlich auf ihn Bezug. Eusebius erörtert die Frage nach den Therapeuten in Philons Vita Contemplativa und zitiert aus verlorenen Schriften Philons in der Praeparatio Evangelica. Auch Origenes, Gregor von Nyssa, Ambrosius von Mailand, Hieronymus und Augustinus hatten ihm vieles zu verdanken, besonders die allegorische Bibelauslegung.
Die E I N Z I G E Antwort auf die zuvor gestellte Frage lautet ganz klar: Aberglaube !!!
Dass dieses auf unseren C H R I S T L I C H E N Glauben nicht zutrifft, begründet sich auf die Person JESUS, an dem wohl niemand zweifelt, der noch klar bei Sinnen ist !!!
Nicht erst seit gestern erscheint es mir so, daß unser Christlicher Glaube bisher nur eine Kultur-Sache war, die durch Kleinhalterei & Co. Bestand hatte, also ein hochgradig toxischer Zustand.
Dass die Leute das unterschwellig als übel empfinden, ist absolut nachvollziehbar.
W A H R ist ebenso, daß die freiwerdenden Stelle des Christentum NIEMALS LEER bleiben wird, sondern mit hochgradig dubiosen Machenschaften (s. Corona; T-Z-I etc. ) ausgefüllt werden wird.
Ich plädiere daher immer wieder für den V E R S T A N D statt für Gefühlsduselei (der 68er).
Irrationale Dinge scheint es im Christlichen Glauben auch zu geben, aber der Alltag ist nun mal von trockener Nüchternheit bestimmt.
„Gefühlsduselei“: jedoch festzuhalten doch der Hinweis von Gassmann, daß dort, wo in der Musik der Rhythmus dominiert und nicht die Melodie, ein Irrweg vorliegt. Nur besteht die Schwierigkeit, daß wir damit zur Unterscheidung der Geister noch lange nicht gelangen, sind doch Gottesdienste inzwischen in einem Maß von rhythmischer Musik von nach „1958“ {nach der Katholikentags-Botschaft von Pius XII. vom „12. August“) geprägt, daß niemand auch nur einen Augenblick Gehör findet, der Zweifel hegt. Ist aber der Behauptung eine Bedeutung abzugewinnen, daß eindeutig werden müßte, WAS Musik mit den Sternen zu tun hat, https://www.youtube.com/watch?v=Wu0fO6V601s ?
Dr. phil. Siegfried Paul Posch
Musik ohne Rhythmus???? Hat es im Lobpreis des AT nie gegeben! Pauken, Trompeten Zymbeln als Lobpreisinstrumente durften damals nicht fehlen. Wieso sollte das heute im Lobpreis verboten sein?
Vielleicht war mit Rythmus sehr die einhämmernde Art gemeint, wie z.B. auch bei Technomusik. Klar hat jedes Lied einen Rythmus bzw. Melodie und Instrumente an sich vielfältiger Art gibt es auch in der klassischen Musik. Man kann alles mißverstehen, wenn man will. Der Inhalt der Texte (sofern vorhanden), ist entscheidend und natürlich hat eine „einpeitschende Art“ unter Alkohol- und Drogeneinfluss der Konsumenten auch seinen Einfluss.
https://www.youtube.com/watch?v=3VbD3dtbTOo&list=RD3VbD3dtbTOo&start_radio=1 : „Neue Stimmen 2024“
_Wolfram:_ – „Tannhäuser“, von Richerd Wagner
Wie Todesahnung Dämmrung deckt die Lande,
umhüllt das Tal mit schwärzlichem Gewande;
der Seele, die nach jenen Höhn verlangt,
vor ihrem Flug durch Nacht und Grausen bangt.
Da scheinest du, o lieblichster der Sterne,
dein sanftes Licht entsendest du der Ferne;
die nächt’ge Dämmrung teilt dein lieber Strahl,
und freundlich zeigst du den Weg aus dem Tal.
O du, mein holder Abendstern,
wohl grüsst’ ich immer dich so gern:
vom Herzen, das sie nie verriet,
grüsse sie, wenn sie vorbei dir zieht,
wenn sie entschwebt dem Tal der Erden,
ein sel’ger Engel dort zu werden!
Ein vielleicht schwieriger, wenn auch einfach auszusprechender Gedanke, dessen Bedeutsamkeit aber evident schiene: Engel essen, haben aber wohl keinen Stoffwechsel – so auch Jesus nach seiner Auferstehung, Wabenhonig {nicht Fisch wie häufig übersetzt würde) uns „immer“ an Jonathan und Saul erinnernd, JESU WORTE im Evangelium des Arztes, „Lk. 24,41-43“ Dr. phil. Siegfried Paul Posch
Der Apostel Paulus zitierte auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen Logos, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“). Siehe dazu die Apostelgeschichte und die Areopag-Rede des Apostels Paulus. Daher stammt die christliche Logos-Theologie, auf die sich auch das Johannes-Evangelium zum Logos als „Wort Gottes“ bezieht, dieser steht auch für das universelle göttliche Weltgesetz und die allgemeine natürliche vernünftige göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos. Und dazu gehören eben auch die astralischen Energien. Auch die „Magoi aus dem Osten“ im Neuen Testament der Bibel, die wohl einem vom Propheten Daniel als „Rab-Mag“ bzw. Obermagier gegründeten Orden angehörten, dürften als Zarathustrier bzw. Zoroastrier oder Parsen Jesus Christus als göttlichen Erlöser gehuldigt haben. Auch die „Magoi“ bzw. „Maghav“-Priester der Parsen bzw. Zarathustrier oder Zoroastrier hatten ihre „magischen“ Rituale in ihrer Religion, das hatte eben mit Religion zu tun und sie waren Priester.
Auch steht im Neuen Testament der Bibel, dass Moses „unterrichtet in aller Weisheit der Ägypter“ war und „mächtig in Worten und Werken“, er wandte diese Weisheit also auch an und verwandte sie auch nachweislich im alten Testament der Bibel (siehe auch Stephanusrede).
https://www.bibleserver.com/de/verse/Apostelgeschichte7,22
In Pforzheim, der Heimat Gassmanns, gibt es eine „christliche Buchhandlung“, bei der ich eingekauft habe, obwohl ich kein evangelikaler Christ bin, von denen der Laden getragen war/ist. Ich habe ein Buch mit mystischer Thematik gesucht. Es befand sich in der Abteilung „Okkultismus“.
Es kann ja auch ein evangelikaler Buchladen solch ein Buch führen, um über Okkultismus/Mystik aufzuklären. Was spricht dagegen? Da müssten Sie uns mal aufklären, ob Ihr Buch pro Mystik – oder kritisch bzw. ablehnend gegenüber dem Thema war. Ich vermute Letzteres…Sie werden es uns, natürlich ehrlich, sagen.
Bernward Holz: Zudem gilt: „Evangelikal“ ist ein sehr dehnbarer, arg schwammiger Begriff. Schon gar nicht sind „Evangelikale“ oder ihre Gemeinden / Konfessionen für etwas verantwortlich, was andere „Evangelikale“ sagen oder tun, ihre eigene Konfession aber ablehnt. In den elementarsten Grundsatzfragen sind sich aber „Evangelikale“ wohl eher einig als die Mitglieder der meisten (eher nicht etwa Orthodoxie) nichtevangelikaler Kirchen / Konfessionen.
Ja, weil die Evangelikalen dem sola scriptura folgen … als ich einem Gemeindeglied, ich hatte ein wenig persönlichen Kontakt zu ihr, erzählt habe, dass ich wieder in die KK eintrete, sagte sie ernsthaft: Dann kannst du den Katholen ja Gott bringen.
Sie hat sich sonst für nichts interessiert, weder für meine Beweggründe usw … und für die beiden Gemeinden, in denen ich war, bin ich eine persona non grata … für eine jahrelange Brieffreundin ebenso: wie kannst du … schon allein die Hl Messe ist für die ein Graus, mit der Wandlung in Jesu Fleisch und Blut, das sei abergläubisch und gegen Gottes Willen, sagen sie …
Dass es aber in fast jeder Gemeinde eine eigene, die einzig „wahre“ Auslegung gibt … tja … das ist dann richtig.
Da gibt es viele Päpste .. da muss man nur mal auch die Verehrung anschauen: eines Liebi, Karl-Hermann Kaufmann, auch Gassmann usw …
Auch wenn ich den KKK bzw. Weltkatechismus noch lange nicht wirklich durchgearbeitet haben werde …. ich muss nebenher noch ein bisschen arbeiten … 😉 … finde ich den einfach klasse …. besser als jede Auslegung der Freikirchen – und klar und deutlich.