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„Die Warnung“: Panik-Offenbarungen werden fortgesetzt

Volker J. Jordan warnt vor der „Warnung“

Auf der Panik(web)seite „Die Warnung“ (http://www.diewarnung.net/start_g.htm) werden seit Monaten irrgeistige Visionen und „Botschaften“ veröffentlicht.

Wir haben zu diesen „Neu-Offenbarungen“ hier bereits Stellung bezogen: http://charismatismus.wordpress.com/2011/06/10/garabandal/

Nun sind dort neue „Ankündigungen“ zu lesen, die angeblich von Christus selber stammen.

Volker Joseph Jordan,  Historiker und Übersetzer der kritischen Studie „Medjugorje verstehen“ (Dominus-Verlag), hat sich in einem Internetforum bereits zu dieser  „Prophetie“ geäußert.

Hier folgt zunächst die „neue Offenbarung“, danach die Entgegnung des kath. Publizisten Volker Jordan:

Neue Offenbarungen: Hochwasser in Frankreich diesen Sommer,
Sonntag, 22. Mai 2011, 14.30 Uhr

Meine geliebte Tochter, die Offenbarung, die dir am 18. März 2011 um Mitternacht gegeben wurde, dass der Vulkanausbruch in Island im Mai auftreten würde, hat sich jetzt ereignet. Du magst dich fragen, warum du so erschüttert wurdest, als das, wie vorausgesagt, geschah. Also werde Ich es erklären.

Obwohl die meisten deiner Zweifel bezüglich der Echtheit Meiner Kommunikationen mit dir zerstreut worden sind, gab es noch eine Angst deinerseits, dass du diese Vorhersagen nicht richtig erkennst. Du musst dich jetzt mit Vertrauen erheben und Mir erlauben, deine Ängste zu zerstreuen. Handle jetzt und veröffentliche ohne Zögern andere Ereignisse, die Ich dir offenbart habe. Indem du das tust, werden mehr Menschen verstehen, dass Ich, Jesus Christus, es bin, der jetzt die Aufmerksamkeit verlangt, die erforderlich ist, um zu helfen, Seelen zu retten.

Wenn diese Vorhersagen bestätigt werden, wird es in den Herzen Meiner Anhänger wenige Zweifel ihrer Echtheit geben. Und doch wird die verhärtete Seele, die sich weigert zu glauben, und die immer eine logische Antwort anbieten wird, wenn sie die Wahrheit sieht, noch immer nicht überzeugt sein.

Überschwemmungen in Frankreich, Hitzewelle in der Türkei

Höre Mich jetzt. Überschwemmungen werden in diesem Sommer im Süden Frankreichs vorkommen. Eine Hitzewelle wird in der Türkei stattfinden. Andere ökologische Ereignisse werden geschehen, die Verwirrung verursachen, einschließlich eines Erdbebens in England (aber nicht sofort). Einige dieser Ereignisse werden sich in anderen europäischen Staaten auswirken. Erwartet einen Anstieg des Meeresspiegels im Mittelmeer, der jeden schockieren wird. Erdbeben werden auch in Norwegen und in Südamerika gespürt.

Meine Tochter, Ich werde dir andere Ereignisse offenbaren, aber Ich habe nur einen Beweggrund im Sinn: Meine Kinder sollen dadurch bekehrt werden. Falls und wenn sie anerkennen, dass Ich durch dich zu ihnen spreche, wird Mir das Freude bringen. Ich möchte Meine Kinder nicht erschrecken, aber diese Ereignisse werden weiterhin in der Welt eskalieren als ein Teil der großen kommenden Züchtigung. Sie sind ein notwendiger Teil im Kampf gegen den Betrüger.

Betet jetzt, Meine Kinder, um diese Ereignisse abzuschwächen und abzuwenden, weil Gebet als ein Mittel der Vergebung äußerst machtvoll ist.

Gehe jetzt in Frieden. Hab keine Angst, diese Vorhersagen zu veröffentlichen; denn sie werden geschehen.

Euer Erlöser  Jesus Christus

Hierzu schreibt Jordan:

Liebe Forumleser,

seid bitte unbedingt sehr vorsichtig mit solchen angeblichen Offenbarungen und deren Verbreitung. Schon zu oft haben sich in der Vergangenheit katholische und nicht-katholische „Seher“ und „Propheten“ mit der Vorhersage künftiger Ereignisse geirrt.

Außerdem ist es für meine Begriffe erstaunlich, wie leicht und geflissentlich man sich im charismatischen und erscheinungsmarianischen Lager über ausdrückliche Feststellungen und WARNUNGEN von Bischöfen, speziell den zuständigen Ortsbischöfen, als den rechtmäßigen Hirten der Herde Christi und legitimen Beurteilern jener Vorgänge (dies wurde in dem Dokument „Normae Sacrae Congregationis“ der Glaubenskongregation von 1978* klar festgestellt) hinwegsetzt.

Wenn diese bei angeblichen „Erscheinungen“ wie jenen von Garabandal (aber auch z. B. von Medjugorje) ausdrücklich keinen übernatürlichen Charakter feststellen können   –  siehe http://www.ewtn.com/library/bishops/garaband.htm – dann begibt man sich auf ein gefährliches Glatteis, wenn man jenen Manifestationen doch entgegen dem bischöflichen Urteil Glauben schenkt, auf sie gar seine Frömmigkeitsprägung und seine Zukunftserwartung stützt, oder sie, entgegen dem Urteil der Kirche, als quasi zu glaubende Wahrheiten verbreitet.

Solange diese Publikationen kein kirchliches Imprimatur und kein nihil obstat (bzw. im Internet eindeutig den Segen des zuständigen Ortsbischofs) besitzen, also deren nicht im Widerspruch zum katholischen Glauben stehender Charakter nicht klar seitens der Kirche anerkannt worden ist, kann und sollte man sie als Katholik getrost und geflissentlich ignorieren, man kann damit nicht fehlgehen.

In der Offenbarung (der Heiligen Schrift) und in der authentischen Lehrverkündigung der Kirche sind uns so viele Anweisungen und Anleitungen für unser Christenleben, zur Heiligung und zur Erlangung der ewigen Seligkeit gegeben, daß wir mit deren vertiefter Kenntnisnahme und praktischer Umsetzung ein Leben lang zu tun haben und uns nicht noch zusätzlich an möglicherweise sogar trüben Quellen bedienen müssen.

Vergessen wir bitte auch nicht, daß die Verkündung falscher, nicht eintreffender Prophetien in der Heiligen Schrift alles andere als ein Kavaliersdelikt war und unter dem Gesetz des Moses die Todesstrafe darauf stand (Deut 13,1-5; 18,20-22).

Damit will ich mich nun beileibe nicht für die Einführung solcher Strafen in der Kirche stark machen, aber darauf hinweisen, daß falsche Prophetien im Namen des Herrn, wenn das Vorhergesagte nicht eintrifft, moralisch mehr als nur verwerflich sind. Jene angeblich begnadete, bewußt anonym bleibende Dame lehnt sich also mit ihren „Warnungen“ sehr weit hinaus und wird sich daran messen lassen müssen.

Hier ist also wahrhaft äußerste Vorsicht geboten. Selbst die von der Kirche klar als übernatürlich anerkannten Erscheinungen verpflichten keinen Katholiken dazu, ihnen göttlichen Glauben zu schenken, da sie als Privatoffenbarungen nicht zum Glaubensgut gehören und selbst ein positives Urteil der Kirche hinsichtlich ihrer Authentizität nicht den Charakter der Unfehlbarkeit besitzt, sondern lediglich den Glauben daran, die Verehrung und deren Verbreitung gestattet.
Viele Grüße
Volker J. Jordan

Eine englische Übersetzung der erwähnten „Normae Sacrae Congregationis“ findet sich hier: http://www.theotokos.org.uk/pages/appdisce/cdftexte.html

Kommentare

4 Antworten

  1. 241. Gott der Vater: Letzter Ruf an die Atheisten,
    Samstag, 5. November 2011, 13:00 Uhr

    Meine Tochter, der Menschheit wird jetzt die Hand Meiner Barmherzigkeit gezeigt werden, da die Ankunft Meines Sohns nahe bevorsteht.

    Allen jenen gefolterten Seelen in Verwirrung sage Ich: Setzt euer Vertrauen auf Mich, Gott den Vater. Ich, der Ich jeden von euch mit Liebe und Erbarmen schuf, will jedes Meiner kostbaren Kinder retten.

    Ich will nicht einen von euch verlieren, einschließlich derjenigen, die über Mich spotten. Bereitet euch auf das größte Geschenk vor, das für euch bereitet wird. Ich werde Satan davon abhalten, euch zu schnappen, wenn ihr Mir das erlaubt. Ich kann euch nicht zwingen, diesen Akt der Barmherzigkeit anzunehmen. Was Mich betrübt, ist, dass viele von euch diese Hand Meiner Barmherzigkeit zurückweisen werden. Ihr werdet nicht stark genug sein. Doch wenn ihr die Wahrheit seht, wie sie euch während der „Warnung“ offenbart wird, werdet ihr versuchen, sie wie eine Rettungsleine zu ergreifen

    Ihr müsst Mich um die Kraft bitten, Mir zu erlauben, euch vor der ewigen Verdammnis zu bewahren. Ich wende Mich ein letztes Mal besonders an die Atheisten. Weist die Wahrheit nicht zurück, wenn sie euch bewiesen wird. Falls ihr das tut, seid ihr für immer für Mich verloren.

    Gott der Vater

    1. Unsere Antwort zu dieser „Offenbarung“ von „Gott der Vater“:
      Sie kann schon aus folgenden Gründen nicht echt sein:
      1. Bereits der erste Satz ist zumindest irreführend: „…da die Ankunft Meines Sohns nahe bevorsteht“: – Die Heilige Schrift lehrt ausdrücklich, daß v o r der Wiederkunft Christi der Antichrist erscheinen, die Welt regieren und die Christen verfolgen wird. Aus der Bibel geht klar hervor, daß der Antichrist (den man auch als „Anstatt-Christus“ übersetzen könnte, zumal er sich raffiniert anstelle Christi präsentieren wird) eine PERSON ist (und nicht etwa nur eine „Bewegung“).
      2. „Bereitet euch alle auf das größte Geschenk vor, das für euch bereitet wird.“ – Das größte Geschenk aller Zeiten, das Gott für uns bereitet hat, ist die Menschwerdung, das Kreuzesopfer und die Auferstehung seines Sohnes – und damit unsere Erlösung.
      3. „Ich werde Satan davon abhalten, euch zu schnappen, wenn ihr Mir das erlaubt.“ – Diese flapsige Sprache („schnappen“) ist wohl denkbar unpassend für den erhabenen Schöpfer aller Welten. Zudem bedarf der Ewige nicht unserer „Erlaubnis“. ER mag wünschen, daß wir bitten, doch ER braucht nicht um unsere „Erlaubnis“ anzufragen. Selbst die Gottesmutter wurde nicht um ihre „Erlaubnis“ gefragt, vielmehr hat der Engel als Gottesbote die Menschwerdung Christi schlicht angekündigt – und die Madonna stimmte zu: sicherlich freiwillig, aber eine Frage um „Erlaubnis“ ist in der Botschaft des Engels nicht erhalten – oder wo bitte?
      4. „Ihr müsst Mich um die Kraft bitten, Mir zu erlauben, euch vor der ewigen Verdammnis zu bewahren.“ – Diese Aussage ist kompletter Unfug und ergibt keinen Sinn, also kann sie nicht von Gott sein.
      5. „Weist die Wahrheit nicht zurück, wenn sie euch bewiesen wird.“ – Wodurch „bewiesen“ wird? Etwa durch diese offensichtlich dümmlichen Botschaften der „Warnung“, deren Ankündigungen (z.B. „Hochwasser für Frankreich im Sommer 2011″) nicht eingetreten sind und insgesamt auch nicht eintreten werden.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      1. Sogar ich als Fünfzehnjähriger erkenne, dass diese Botschaften von Gott stammen.
        1.
        Die Prophezeiungen haben sich doch erfüllt.
        Wenn ihr recherchieren würdet, wüsstet ihr das auch.
        2.
        Die Sprache eines Textes sagt nichts über die Glaubwürdigkeit aus, Felizitas Küble.

        Diese Gründe reichen fürs erste.

        1. Guten Tag,
          auch für Sie als 15-Jähriger – sofern Sie wirklich katholisch sein wollen – gilt die jahrtausendealte, amtliche Lehre unserer Kirche, wonach die Offenbarung Gottes mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist, denn „zuletzt hat Gott gesprochen durch seinen Sohn“ (Hebr 1,1). – Es heißt im Neuen Testament nicht: „Aber später schickt er noch Prophetinnen.“ – Zudem ist von den Vorhersagen der „Warnung“ nichts eingetroffen, was aus dem Rahmen fällt bzw deutlich über die üblichen Ereignisse hinausgeht oder was man nicht ohnehin vorausahnen kann, ganz ohne mystische Erfahrung. Zudem besteht sehr wohl ein Zusammenhang zwischen Sprache und Inhalt. Die Sprache der Heiligen Schrift ist eben eine ganz andere als die der „Warnung“. Vergleichen Sie doch das Magnificat im Lukasevangelium, das die wirkliche Gottesmutter sprach, einmal mit dem süßlichen Gesülze fast aller „Privatoffenbarungen“.
          Freundlichen Gruß!
          Felizitas Küble

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